+++ LFV Ticker 2020-01-30 +++

 

Was lange währt …
  • 01-Das-Naturdenkmal-im-Mai-2017
  • 02-Das-Naturdenkmal-im-Mai-2017
  • 03-Das- Naturdenkmal-im-Mai-2017

 

…wird manchmal tatsächlich gut: Einige erinnern sich vielleicht noch.

Bei einem unser vielen Besuche in dem Waldgebiet beim Schleuener Luch, das das Windeignungsgebiet 34 werden sollte, haben wir eine riesige, ca. 250 – 300 Jahre alte Rotbuche entdeckt. Wir haben darüber mehrmals berichtet.

Mit einem Stammumfang von 620 cm in 1 m Höhe ist dieser Baum etwas ganz Besonderes. Deshalb haben wir vor fast zwei Jahren den Antrag gestellt, diesen besonders schützenswerten Baum als Naturdenkmal auszuweisen.

Und am 10. Januar 2020 war es dann endlich so weit: Die Verordnung über das Naturdenkmal „Rotbuche im Forstrevier Teschendorf“ wurde öffentlich bekannt gemacht. Somit haben dieser Baum und der Kronentraufbereich am Boden nunmehr einen besonderen Schutzstatus. Als Schutzzwecke werden gemäß § 3 genannt: „Der Erhalt eines besonders großen, alten und schönen Baumes. Die Sicherung wichtigen Lebensraumes für Vögel und Insekten. Der Erhalt eines leistungsstarken Sauerstoffproduzenten. Die Bewahrung eines Objektes, das durch seine Erscheinung den Naturschutzgedanken vielen Menschen näher bringen kann.“ Gemäß § 4 der Verordnung sind u. a. die Fällung, Beschädigungen am Baum und im Kronentraufbereich sowie das Ausbringen von Herbiziden und Insektiziden am Standort verboten. Gleiches gilt für einen Eingriff in den Wasserhaushalt am geschützten Standort.

Wir freuen uns darüber, dass unser Schutzantrag nun doch noch Erfolg hatte. Leider haben wir auch feststellen müssen, dass irgendjemand im unteren Astbereich bereits mit der Säge tätig war. Und im Herbst war eine sehr trockene Baumkrone zu sehen. Wir hoffen, dass der alte Baumriese die große Trockenheit der letzten beiden Jahre noch ohne bleibende Schäden bewältigt hat.

 Text und Bilder: Detlef Hase

 


 

Kalendermotive
  • Rettet-die-Nachtfalter

Wie jedes Jahr so auch wieder im Frühjahr 2020: Nach dem Kalender ist vor dem Kalender!

Wir freuen uns sehr, dass es uns in 2019 gelungen ist, ca. 1200 Kalender „Im Oberen Rhinluch – 2020“ zu verkaufen. Da es nicht nur eine stabile, sondern sogar eine steigende Nachfrage gibt, wollen wir natürlich auch im Herbst 2020 einen Kalender „Im Oberen Rhinluch-2021“ anbieten.

Die ersten Vorbereitungsarbeiten dafür haben bereits begonnen, denn spätestens Anfang August soll der K 2021 fertig sein. Deshalb unsere Bitte an alle Mitglieder und Freunde des Landschaftsfördervereins: Wenn Sie schöne Naturaufnahmen aus unserer Region haben, dann senden Sie uns bitte diese Motive zu mit folgenden Angaben: 1. Motiv - 2. Bildtitel - 3. Aufnahmeort. Also beispielsweise: 1. Rotes Ordensband (Nachtfalter) - 2. „Rettet die Nachtfalter“ - 3. Teichland Linum.

Für Ihre Einsendungen nutzen Sie bitte diese E-Mail-Adresse: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!. Bitte beachten Sie, dass wir nur Motive berücksichtigen können, die für einen Druck in Din-A4-Größe gut geeignet sind. Fotografen, von denen wir ein oder mehrere Bilder in unserem Kalender 2021 veröffentlichen, erhalten von uns fünf Kalender als kleine Anerkennungsprämie.

 Text und Bild: Detlef Hase

 


 

Erfolgreiche Vortragsreihe
  • Berg im Schein der Mitternachtssonne-001
  • Eisabbruchkante-001
  • Kapsturmvögel im Schneegestöber-001
  • Spiegelungen an der Wasseroberfläche-001
  • Zwischen den Eisbergen-001
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  • zz-Vortrag-2

Wir sind auf die Idee gekommen, in der dunklen Jahreszeit Bildvorträge zu interessanten Naturthemen anzubieten.

Nach einem ersten Vortrag von Detlef Hase über den Nationalpark Seewinkel am Neusiedler See berichtete am 25.01. Helga Müller-Wensky über ihre aufregende Antarktisreise. Hohe Wellen, treibende Eisberge, Gebirgslandschaften mit Eis und Schnee, fein angestrahlt von der Mitternachtssonne, sowie Wale, Robben, viele Pinguine, Sturmvögel und Albatrosse wurden mit schönen Bildern gezeigt. Dazu ein Reisebericht, der eindrucksvoll auch die Unwägbarkeiten einer solchen Abenteuerreise schilderte. Fast 30 Besucher*Innen fanden den Weg zu unserer zweiten Vortragsveranstaltung in die kleine Gaststätte „Kombüse 11“ im Scheunenviertel Kremmen.

Wir hoffen, auch bei unserer dritten Veranstaltung wieder zahlreiche Gäste begrüßen zu können.

Karl-Heinz-Sass, ebenfalls Mitglied im Vorstand des LFV, wird mit seinen eindrucksvollen Filmaufnahmen die einheimische Natur unserer Region präsentieren.

WANN: Sonntag, 01.03.2020; Beginn 18:00 Uhr; Dauer ca. 60 Minuten.

WO: In der „Kombüse“ im Kremmener Scheunenviertel, neben dem Theater „Tiefste Provinz“, Scheunenweg 11, 16766 Kremmen.

Zu dieser Naturfilmvorführung wird herzlich eingeladen - bei freiem Eintritt!

* Anmerkung: In unserem Veranstaltungskalender für das 1. Halbjahr 2020 haben wir versehentlich „Samstag, den 1. März“ geschrieben. Das möchten wir mit diesem Hinweis korrigieren, der 1. März ist ein Sonntag.

Bilder: Helga Müller-Wensky (1-5) & André Neumann (6-7), Text: Arbeitsgruppe Öffentlichkeitsarbeit

 


 

Vortrag zum Buch

Am 15.02.2020 ist es wieder soweit!

Bereits zum zweiten Mal seit 2019 zieht es uns dann im Rahmen unserer Vortragsreihe zum vereinseigenen Naturfoto-Buch "Im Oberen Rhinluch - Unser schönes Naturerbe" erneut an die Ausläufer des Oberen Rhinluchs nach Rüthnick.

Nach dem tollen Erfolg unseres ersten Vortrages werden wir auf Einladung des Rüthnicker Heimatverein e.V. im dortigen Vereinsgebäude (Hauptstraße 5, 16835 Rüthnick) die besten Bilder und dazugehörigen Geschichten im Rahmen eines Buchvortrages präsentieren. Selbstverständlich besteht hier auch die Möglichkeit des Bucherwerbs und Erfahrungsaustausches.

Der Vortrag beginnt um 18:00 Uhr und hat eine Dauer von ca. 90 Minuten. Der Eintritt ist frei!

Einladung als PDF-Download

Auch aus den Reihen des Landschaftsfördervereins hoffen wir auf viele Besucher.

Für die Arbeitsgruppe Öffentlichkeitsarbeit, Sebastian Partzsch

 


 

Bartmeisen im Teichland Linum
  • 01_Bartmeise
  • 02_auf-Nahrungssuche
  • 03_im-Schilf
  • 04_Akrobatisch
  • 05_Kleines-rundes-Federbaellchen

Es ist ein grauer und trüber Januartag. Nasskalte 2 Grad Celsius machen den Wind noch unangenehmer. Trotzdem: Irgendwie schön hier!

Menschenleer die Wege an den Teichen. Einige Gänse schnattern in der Luft, ein Graureiher fühlt sich gestört und schimpft lautstark über den einsamen Besucher. Dann höre ich ein hell klingendes „tsiiü – tsiiü – sirr – sirr – sirr – tsiiü!“ Bevor die kleinen orangefarbenen Vögel zu sehen sind, sind sie fast immer zu hören. 15 bunte Vögel zähle ich auf und in den Schilfhalmen zur Nahrungssuche.

Winterzeit ist Bartmeisenzeit, denn die kleinen quirligen Vögel ernähren sich dann von den Samen der Schilfhalme und sitzen deshalb oft ganz oben auf den Samenbüscheln der Halme. In der warmen Jahreszeit sind die Vögel kaum zu sehen, dann suchen sie nach Insekten im Inneren der Schilfdickichte, wo sie auch brüten und ihre Jungen aufziehen.

In unserem großen LFV-Naturfotobuch „Im Oberen Rhinluch – Unser schönes Naturerbe“* berichten wir im Kapitel 30 ausführlich über diese kleinen Vögel. Noch immer sitzen die Bartmeisen vor mir im Schilf und hopsen von Halm zu Halm. Die Serienaufnahmefunktion der Kamera rattert fast unaufhörlich. Und ganz plötzlich, wie auf ein Kommando, fliegt der Schwarm eilig auf und davon. Was mag sie erschreckt haben? Ich freue mich über die vielen schönen Aufnahmen und auf den heißen Glühwein zuhause.

Ein Winterspaziergang im Teichland Linum hat also auch seine Reize – versuchen Sie es mal, auch wenn es grau und nasskalt ist.

Text und Bilder: Detlef Hase

* Buchbestellungen nehmen wir gerne an: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 


 

Aufruf zum Arbeitseinsatz
  • AE 23.2.2019-I
  • AE 23.2.2019-II
  • AE 23.2.2019-III
  • AE 23.2.2019-IV

(Bilder von der Aktion 2019)
Auch in diesem Winter bleibt es nicht aus, dass wir an dem von uns gepachteten Obergrundkoppelteich ("Unkenteich") im Linumer Teichgebiet ordnungsgemäß Hand anlegen, um ihn startklar für ein hoffentlich erfolgreiches Amphibienjahr zu machen. Doch nicht nur die Lurche profitieren von unseren Teichpflegemaßnahmen, sondern auch einige Brutvögel, die den Unkenteich mittlerweile als Kinderstube für sich entdeckt haben.

Kurzum: Bevor ermeut das Wasser in den Teich gelassen werden kann, müssen wir uns dem Schilfschnitt widmen. Deshalb rufen wir alle fleißigen Unterstützer zum Arbeitseinsatz auf:

am Samstag, 8. Februar 2020 - 08:30 Uhr

Treffpunkt am LFV-Vereinsturm (beim Obergrundkoppelteich).

Bitte, sofern möglich, Harke und Handschuhe mitbringen!

Um Anmeldung unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! wird zur besseren Koordination der Aktion gebeten.
Sollten Sie an diesem Tag keine Zeit haben, jedoch generelles Interesse an einer tatkräfitgen Unterstützung bekunden, wären wir ebenfalls für eine kurze Rückmeldung dankbar!

Für den Vorstand, Sebastian Partzsch

 

 

 


Sollten Sie Aufnahmen auf unserer Website entdecken, die das Persönlichkeitsrecht verletzen, bitten wir um eine Information an post@oberes-rhinluch

 

+++ LFV Ticker 2019-12-10 +++

 

Veranstaltungshinweis - „Naturfoto-Vortrag“

 

  • 1-Mitternachtssonne
  • 2-Skua
  • 3-Wanderalbatross
  • 4-Eselspinguin
  • 5-Zügelpinguin

Unsere Naturfoto-Vortragsreihe geht weiter.

Wie bereits mitgeteilt, bietet der Landschaftsförderverein für die dunkle Jahreszeit mehrere Vorträge zu Naturthemen in nah und fern an. Am 9. November hat Vereinsmitglied Detlef Hase einen Bild-Vortrag über das „Vogelparadies am Steppensee“ am Neusiedler See im österreichischen Burgenland gehalten, der bei den 15 Gästen sehr gut angekommen ist.

Nun möchten wir auf den zweiten Vortrag hinweisen.

"Abenteuer Antarktis – auf den Spuren von Albatrossen und Pinguinen“

Unser Vorstandsmitglied Helga Müller-Wensky berichtet in ihrem Bildervortag von der Schiffspassage durch die Drakestraße bis zur eisigen Landschaft der antarktischen Halbinsel mit ihren faszinierenden Naturerscheinungen. 

WANN: Samstag, 25.01.2020; Beginn 16:30 Uhr; Dauer ca. 90 Minuten.

WO: In der „Kombüse“ im Kremmener Scheunenviertel, neben dem Theater „Tiefste Provinz“, Scheunenweg 11, 16766 Kremmen.

Heutzutage gibt es fast täglich tolle Naturfilme  im Fernsehen. Wir vermitteln in unseren Beiträgen auch persönliche Reiseerlebnisse und -erfahrungen. Deshalb würden wir uns sehr freuen, wenn wir zu unserer zweiten Veranstaltung zahlreiche Gäste begrüßen können. Sie sind herzlich eingeladen, der Eintritt ist selbstverständlich frei.

Bilder: Helga Müller-Wensky

AG Öffentlichkeitsarbeit


 

Sie brauchen ein kleines Weihnachtsgeschenk!

  • buch-naturerbe
  • kalender-2020-LFV

 

Oh je, sind Sie auch schon im „Was-schenke-ich-bloß-Stress?“

In der Weihnachtszeit wird man oft eingeladen, in der Familie, von Freunden und Bekannten. Und gerne möchte man eine kleine Aufmerksamkeit mitbringen – aber was?

Haben Sie schon mal daran gedacht, unseren LFV-Naturfotokalender „Im Oberen Rhinluch 2020“ zu verschenken? Mit 12 schönen Naturaufnahmen aus dem Oberen Rhinluch können Sie für den Schutz und Erhalt unserer schönen Natur werben und Freude bereiten.

Bestellungen nehmen wir gerne über die E-Mail-Adresse Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! an.

Wir senden Ihnen dann den Kalender für 8,00 Euro + 2,00 Euro für Verpackung + Porto gerne zu.

Noch viel mehr Rhinluchnatur bietet unser großen LFV-Naturfotobuch „Im Oberen Rhinluch – unser schöne Naturerbe“. Auf 224 Seiten mit über 240 Naturaufnahmen berichten wir über viele regionale Naturbesonderheiten, die aus unserer Sicht zu schützen und bewahren sind.

Wir senden Ihnen das Buch für 12,00 Euro + 5,00 Euro für Verpackung + Porto ebenfalls gerne zu,

Bestellungen bitte an die E-Mail-Adresse Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.

AG Öffentlichkeitsarbeit

 


 

Vogelfotografie im bunten Herbst

  • 21-Waldweg-im-Herbst
  • 22-Leuchtende-Eichenblätter
  • 23-Kleiber-bei-der-Futtersuche
  • 24-oh-wie-niedlich
  • 25-Bartmeise-im-Weidenbusch
  • 26-Schwarzspecht-im-Herbstwald
  • 27-Futtersuche-in-der-Kiefernborke
  • 28-Erst-hingucken, dann
  • 29-Borke-aufhämmern
  • 30-Auch-der-Buntspecht
  • 31-sucht-hier-seine-Nahrung
  • 32-Kormoran-hinter-Herbstlaub
  • 33-Graureiherporträt
  • 34-Herbstlich-gefärbte-Schilfhalme

Für viele Fotografen ist der Herbst eine besonders schöne weil farbenfrohe Zeit, die Ende November leider schon wieder vorbei ist. Das bunte Herbstlaub an den Bäumen sorgt für einen schönen Bildvorder- oder –hintergrund. Und beim Herbstspaziergang in unseren Wäldern lassen sich mit etwas Glück Rotkehlchen, Kleiber, Spechte und anderen Vögel bei der Futtersuche beobachten. Auch bunte Waldwege oder das herbstlich verfärbte Schilf bieten schöne Motive, dabei müssen es nicht immer naturrealistische Aufnahmen sein, denn Fotografieren, das ist auch „Malen mit Licht“, so sagt man.

Text und Bilder: Detlef Hase

 


 

Schnee-Sehnsucht?

 

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  • trautmann-2

Nicht wirklich! Oder doch? So ein bisschen vielleicht?

Tage-/ Wochenlang auf weiße Landschaften sehen... (fast) nichts ist grau.
Es duftet nach Winter und unsere Augen blinzeln, wie in vergangenen Winterurlaubstagen.

Diese vier Motive erinnern nicht nur an unsere schöne Landschaft im Oberen Rhinluch. Sie zeigen auch noch Schnee.
Für uns "Kalender-Kreative" (aus dem LFV) ein großes Thema, denn: Welche Motive präsentieren die Wintermonate?
Wird ein Rotkehlchen-Foto zum Dezember passen?
Stimmt eine schöne Raureiflandschaft für das Januar-Kalenderblatt?
Beide Motive ohne Schnee!?

Unser Naturkalender wird angenommen, das spricht für sich, aber zukünftig ohne die weiße Jahreszeit?

Ohne auf das sich verändernde Klima einzugehen ...,
... werden wir für die Wintermonate der nächsten Kalender Fotomotive ab 2018 verwenden.

Hoffen wir, dass es einem Fotografen gelingt, Schnee im Rhinluch "einzufangen".

Für unsere kommenden Kalender freuen wir uns auf Zusendungen mit stimmungsvollen Aufnahmen - auch ohne Schnee -
an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.

Den Winter (die obigen Bilder) haben bis einschließlich 2015 eingefangen:

Heike Trautmann - www.heike-trautmann.de/
Detlef Hase - www.detlef-hase-naturfotos.de/
Wilfried Howe

AG Öffentlichkeitsarbeit

 

 


 

Schöne Feiertage

Für die besinnliche Adventszeit, die bevorstehenden Festtage und den Jahresausklang wünschen wir Ihnen und Ihren Familienangehörigen alles erdenklich Gute. Wir würden uns freuen, wenn Sie uns auch im Jahr 2020 die Treue halten und wir gemeinsam im Rahmen unserer Möglichkeiten dazu beitragen, diesen wunderschönen Planeten und unser Oberes Rhinluch etwas lebens- und liebenswerter zu machen.

Im Namen des Vorstandes, der Geschäftsführung und der Arbeitsgruppe Öffentlichkeitsarbeit & Finanzmittelbeschaffung

Sebastian Partzsch
 

 



Sollten Sie Aufnahmen auf unserer Website entdecken, die das Persönlichkeitsrecht verletzen, bitten wir um eine Information an post@oberes-rhinluch


 

+++ LFV Ticker 2019-11-05 +++

 

Veranstaltungshinweis - „Vogelparadies am Steppensee“

  • 01-flache-Landschaft-mit-Ziehbrunnen
  • 02-Blick-aus-der-Furche
  • 03-oh-wie-niedlich-Kibitzküken
  • 04-Kampfläufer
  • 05-Graugans-mit-Küken
  • 06-Schafstelze-bei-der-Nahrungssuche
  • 07-Schaut-mal-alle her
  • 08-ein-Brachvogel-ruft
  • 09-Abendstimmung

Bereits im LFV-Ticker 2019-10-01 haben wir auf diese Veranstaltung hingewiesen und möchten jetzt noch einmal an diesen Termin erinnern. Wir starten eine neue Vortragsreihe für naturbegeisterte Menschen und beginnen mit einem Bildvortrag über den Nationalpark „Seewinkel“ am Neusiedler See im Burgenland in Österreich. Sie sind herzlich eingeladen – Eintritt frei!

WANN: Samstag, 09.11.2019; Beginn 16:30 Uhr; Dauer ca. 90 Minuten.

WO: In der „Kombüse“ im Kremmener Scheunenviertel, direkt neben dem Theater „Tiefste Provinz“, Scheunenweg 11, 16766 Kremmen.

In diesem Gebiet brüten 800 Silberreiherpaare, es gibt dort mehr als 500 Kiebitzbrutpaare, ungefähr 200 brütende Rotschenkelpaare und rund 100 brütende Uferschnepfenpaare. Insgesamt sind dort 145 regelmäßige Brutvogelarten und 89 regelmäßige Durchzugsarten registriert. Welche ökologischen Besonderheiten führen zu dieser Artenvielfalt? Was können wir vom dortigen Nationalparkmanagement lernen?

Vereinsmitglied und Buchautor* Detlef Hase fotografierte in diesem Gebiet 2 x 14 Tage und hat die schönsten Motive für diesen Vortrag zusammengestellt. Wir freuen uns auf interessierte Vereinsmitglieder und auf Naturfreunde und Vogelliebhaber aus nah und fern.

Text: Arbeitsgruppe Öffentlichkeitsarbeit, Fotos: Detlef Hase

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* „Vögel fotografieren – Ein praktischer Ratgeber“ München 2016, Franzis Verlag

 


 

Die Turteltaube – Vogel des Jahres 2020

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  • 02-Turteltaube
  • 03-Turteltaube

Die Turteltaube wurde als „Vogel des Jahres 2020“ bestimmt, um auf die ganz erhebliche Gefährdung der Art hinzuweisen:

https://www.nabu.de/tiere-und-pflanzen/aktionen-und-projekte/vogel-des-jahres/turteltaube/index.html

Die Turteltaube steht für Glück, Liebe und Frieden – ihre Lebensbedingungen sind allerdings weniger romantisch: Seit 1980 sind fast 90 Prozent ihrer Bestände in Deutschland verloren gegangen. Die hübsche Taube ist die einzige heimische Taubenart, die als Langstreckenzieherin den Winter in Afrika verbringt. Die intensive Jagd entlang des Zugweges ist eine der wesentlichen Ursachen für die extreme Bestandsgefährdung. Allein in den EU-Ländern werden jährlich rund zwei Millionen Turteltauben getötet, obwohl die Taube in der globalen roten Liste steht. Der NABU bittet deswegen alle Vogelliebhaber, sich mit der Unterschrift an der Petition „Jagdstopp für Turteltauben“ zu beteiligen:

https://mitmachen.nabu.de/turteltauben-retten

Die anhaltende Jagd auf diese hübsche Taube wiegt deshalb umso schwerer, weil die Intensivierung der Landwirtschaft auch zu einer massiven Vernichtung von Lebensräumen und Nahrungsgrundlagen geführt hat. Im österreichischen Nationalpark Seewinkel hatte ich das Glück, auch Turteltauben beobachten und fotografieren zu können. Schade, dass wir seit vielen  Jahren diese hübsche Taube im Oberen Rhinluch nicht mehr gesehen haben.

Text + Fotos: Detlef Hase

 


 

So viele Silberreiher

  • 21-Silberreiher-in-der-Morgensonne
  • 22-Silberreihertrio
  • 23-noch mehr-Silberreiher-im-Anflug
  • 24-die-ersten-Teichsenken-tauen-allmählich-auf
  • 25-Silberreiher-Stockenten-und-Lachmöwen
  • 26-warten-auf-Godot
  • 27-Streit-oder-Balz
  • 28-fotografischer-Beifang
  • 29-viele-Krickenten-landen-im-Teich
  • 30-in-der-aufgetauten-Futtersenke

Eines der Hauptbrutgebiete für die eleganten weißen Silberreiher ist der Nationalpark Seewinkel im österreichischen Burgenland.

In den Herbst- und Wintermonaten können aber auch bei uns zahlreiche Silberreiher gut beobachtet werden. Am 1. November dieses Jahres konnte ich auf dem abgelassenen großen Teich bei der Fischerhütte in Linum morgens um zehn Uhr 96 Silberreiher zählen. Die hübschen Vögel standen auf dem noch gefrorenen Teichboden und warteten darauf, dass das Eis auf den verbliebenen Teichsenken von der Sonne aufgetaut wird. In diesen Teichsenken finden die Reiher anscheinend immer noch genügend Nahrung.

In unserem großen Naturfotobuch „Im Oberen Rhinluch – Unser schönes Naturerbe“ berichten wir in dem Kapitel „Eleganz in Weiß – Silberreiher bei uns im Luch“ ausführlich über diese Reiher, die bei uns vor 20 Jahren noch zu den ornithologischen Besonderheiten zählten. Das Buch kann über die E-Mail-Adresse Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! bei uns bestellt werden. Zum Buchpreis von 12,00 Euro kommen 5,00 Euro Verpackungs- und Versandkosten hinzu.

Text + Fotos: Detlef Hase

 


 

Spannende Diskussionen zur Windenergie.

Während der Koalitionsverhandlungen der neuen Landesregierung in Brandenburg gab es interessante Beiträge der beteiligten Parteien zur weiteren Vorgehensweise mit der Windenergie.

„Belastet“ durch  Aussagen vor der Wahl forderten SPD und CDU einen Mindestabstand zur Wohnbebauung von 1500 m während die Grünen den jetzigen Abstand von 1000 m beibehalten wollten. Die CDU differenzierte noch mehr und wollte die Kommunen entscheiden lassen unter 1500 m zu gehen. Ebenfalls die CDU forderte mit den Windrädern nicht in Wälder zu gehen. Später wurde differenziert: Nicht in Mischwälder. Die Grünen lehnten zusammen mit der Windradindustrie diese Einschränkungen der bestehenden Ausbauziele ab. Das 2%-Ziel (… der Landesfläche) müsse eingehalten werden und die regionalen Planungsgemeinschaften müssten beauftragt werden alle Pläne dahingehend zu überarbeiten.

Davon steht konkret nichts im Koalitionsvertrag. Allerdings wurde das bereits bestehende Ausbauziel von 10.500 Megawatt bis 2030 festgeschrieben. Im Bestand sind jetzt 7000 Megawatt. Die Vermehrung soll vorrangig durch den Austausch von älteren und lauten Windrädern durch effektive und leise erfolgen. Das jedoch nur bei Windrädern mit einem Abstand über 1000 m von der Wohnbebauung. Das Konzept der Regionalplanung soll überarbeitet werden, um die genannten Ausbauziele zu erreichen. Nur bei besonders belasteten Siedlungen ist ein Abstand von über 1500 m dann zu prüfen. Um die Akzeptanz dafür zu erhöhen, soll das durch Windräder erwirtschaftete Geld möglichst in den betroffenen Orten bleiben. Das Regionalplanungsgesetz soll geändert werden, damit kleinere Kommunen mitwirken können.

Dank der Grünen wird der Druck auf eine Bebauung des bisher nicht genehmigten Windeignungsgebietes 34 im Wald dicht (1000 m) bei Neuendorf, Hohenbruch und Beetz/Sommerfeld nach dem jetzigen Koalitionsvertrag wohl bleiben.

Hartmut Rakow

 


 

Ausgezeichnet

  • Arbeitseinsatz-fledermausquartier-Wall
Eine Ehrung der besonderen Art wird am 08.11.2019 unserem langjährigen Vereinsmitglied Hans Remek zuteil werden. An diesem Tag wird ihm in Hennigsdorf der Barbara-Zürner-Umweltschutzpreis des Landkreises Oberhavel für seine bereits seit Jahrzehnten andauernden Bestrebungen, den Natur- und Umweltschutz im Land weiter voranzubringen, verliehen.

Neben seiner immer noch regen Tätigkeit im Landschaftsförderverein Oberes Rhinluch, insbesondere bei der Teilnahme an den zahlreichen Arbeitseinsätzen, ist Hans Remek u.a. weiterhin im NABU-Regionalverband Oranienburg aktiv und kümmert sich mit seinen Mitstreitern beispielsweise auch um die Pflege von Biotopen im Naturschutzgebiet "Kremmener Luch". Mit dem Verein Natur Hennigsdorf e.V. realisierte er zuletzt ein umfangreiches Projekt zur Schaffung eines Überwinterungsquartiers für Fledermäuse in einem ehemaligen Bunker auf dem in früheren Zeiten genutzten Flugplatz in Schönwalde-Glien. Somit ist und war sein Engagement für die Natur nicht nur auf den Landkreis Oberhavel beschränkt, sondern auch auf die Nachbarkreise Havelland und Ostprignitz-Ruppin. Der Preis ist mit 1.500 Euro dotiert.

Der Landschaftsförderverein Oberes Rhinluch e.V. gratuliert dem würdigen Preisträger für seine vielfältigen Verdienste auf´s Herzlichste!

Sebastian Partzsch

 


 

Angepackt

  • 01-auf-geht's-zum-Arbeitseinsatz_D500279
  • 03-passt-doch-noch-durch-die-Lücke
  • 04-trotz-Nieselregen-viel-gute-Laune_D500301
  • 05-jetzt-geht's-los_D500304
  • 06-Blick-auf-die-noch-ungemähte-Fläche_D500313
  • 07-zusammenharken-und-D500323
  • 08-und-wegtragen_D500308
  • 10-Personalwechsel-am-Mähgerät_D500346
  • 11-unser-Kraftpaket-hat-noch-viel-power_D500417
  • 12-unsere-Sensenfrau_D500385
  • 15-Zeit-für-ein-Schwätzchen_D500448
  • 16-Pause_D500480
  • 17-Klaus-meint-der-Baum-muss-von-der-Straße_D500472
  • 18-weiter-geht's-mit-Schneiden-und-Harken_D500398
  • 19-fertig_D500483
  • 20-eine-tolle-Truppe-noch-mehr-gute-Laune-nach-der-Arbeit_D500512
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Anstatt den "Tag der Deutschen Einheit" am 3. Oktober im stillen Kämmerlein zu begehen, vereinten sich an diesem Tag die Kräfte von gut ein Dutzend Freiwilligen zum Arbeitseinsatz im Luch. Am sogenannten "Potsdamer Platz" nahe Linumhorst stand die Schilfmahd rund um das im Rahmen des EU-life-Projektes des Landschaftsfördervereins vor Jahren angelegte Kleingewässer an. Das hauptsächlich als Amphibienlaichgewässer genutzte Gewässer war kaum noch auffindbar und drohte zuzuwachsen und seiner Bestimmung als geeignete Wohnstätte für Moorfrosch & Co. nicht mehr gerecht zu werden. Durch die zunehmende Verschilfung wurde der Uferbereich, der vordergründig als Landlebensraum und zur Nahrungssuche von den Amphibien genutzt wird, immer mehr zurückgedrängt. Dem sollte und musste Abhilfe geschaffen werden. Gesagt, getan und ran an die Sensen! Das gewöhnungsbedürftige Geräusch der Motorsense hallte durch das weite Luch, was die über uns ziehende Schar von mehreren hundert Graugänsen jedoch nicht weiter störte. Aber auch die klassische Handsense kam beim Schilfschnitt zum Einsatz: Nostalgie trifft auf Moderne, Stille auf Lärm.

Innerhalb eines kurzweiligen Vormittags war der größte Teil des Uferbereichs vom Aufwuchs befreit und es bot sich wieder ein einwandfreier Blick auf unser Kleingewässer. Das angefallene Mähgut wurde zusammengetragen und von Landwirt Sebastian Petri aufgenommen, um dem Nährstoffeintrag im Gewässer entgegen zu wirken. Eine tolle "Brotzeit" vor Ort rundete den gelungenen Arbeitseinsatz ab. Allen Beteiligten sei ein herzliches "Dankeschön" ausgesprochen!

Sebastian Partzsch

 


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