+++ LFV Ticker 2021-09-14 +++

 

Einladung zur MV mit anschließendem Zusammensein

Freundliche Erinnerung:

In unserem Mitgliederrundbrief 2021/2 (LFV Rundbrief im 2. Halbjahr 2021 - Download als PDF ) hatten wir unsere Vereinsmitglieder bereits zur Mitgliederversammlung eingeladen, dort finden Sie am Rundbriefende auch die Tagesordnung.

Am Samstag, den 18.09.2021, im Vereinshaus des „Rüthnicker Heimatverein e.V.“, die Adresse lautet: Hauptstraße 5, 16835 Rüthnick. Die MV beginnt um 10:00 Uhr und endet gegen 13:00 Uhr.

Im Anschluss an die MV wünschen wir uns ein gemeinsames und entspanntes Zusammensein, denn unser alljährliches Turmfest musste leider wegen der Corona-Pandemie erneut ausfallen. Es wird eine Vereinssuppe sowie Platz für ein Mitbring-Büffet (Süßes und Saures erwünscht) da sein! Geschirr und Besteck stellen unsere Gastgeber zur Verfügung; Getränke können wir vor Ort bestellen (gegen Bares).
In Abhängigkeit von der aktuellen 7-Tage-Inzidenz sind wir verpflichtet, die 3-G-Regelung (Geimpft oder Genesen oder negativ Getestet) zu beachten. Bitte bringen Sie sicherheitshalber einen entspr. Nachweis mit – vielen Dank! Wir hoffen auf zahlreiches Erscheinen und auf ein erfreuliches Wiedersehen.
Der Vorstand

 



Erste Rhinluch-Bildungsveranstaltung erfolgreich
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Das Obere Rhinluch leidet unter einem zunehmenden Moorschwund, einer erheblichen Trockenheit und einem starken Rückgang der Artenvielfalt bei Flora und Fauna.

Am 4. September haben der BUND Brandenburg und der Landschaftsförderverein Oberes Rhinluch e.V. aus diesem Grunde eine gemeinsame Bildungsveranstaltung durchgeführt. Um 9:30 Uhr begrüßten Karoline Funk (BUND), Jana Albrecht und Detlef Hase (beide LFV) die 15 TeilnehmerInnen. In seinem Vortrag „Regen ist flüssiger Sonnenschein und Wasser ist ein Schatz“ erläuterte D. Hase mit zahlreichen Aufnahmen und Schaubildern die aktuelle Problematik: Sinkende Grundwasserstände, ein dramatischer Rückgang der Wiesenbrutvogelarten, erhebliche CO2-Emissionen infolge der intensiven Bewirtschaftung vieler Luchflächen.

Im Anschluss an den Vortrag ging es mit den TeilnehmerInnen in das Linumer Teichgebiet, danach zum Moor-Klimawirt Sebastian Petri und dann zum LFV-Projektgebiet Rhinbogen. Vortragsinhalt und Exkursion sind bei den TeilnehmerInnen gut angekommen, wie diese Rückmeldung zeigt: „…haben Sie herzlichen Dank für … die interessante Veranstaltung zum Thema "Moor" am vergangenen Samstag, bei der wir viel gelernt haben. Besonders gut fanden wir die Kombination von vorbereitendem Vortrag mit Hintergrundinformationen und anschließender Exkursion in die Natur, um sich noch einmal vor Ort ein Bild zu machen.“

Wir wollen die Veranstaltung im Mai 2022 wiederholen. Interessierte können sich beim BUND bzw. der E-Mail-Adresse „Karoline Funk (BUND Brandenburg) Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! anmelden.

D. Hase wird den Vortrag erneut am 26.09. um 15:30 Uhr in der NABU-Storchenschmiede in Linum halten. Also vormittags wählen gehen, danach nach Linum fahren, erst zum Vortrag und dann den Abendeinflug der Kraniche beobachten. Was für ein schönes Tagesprogramm!

Text: Detlef Hase; Bilder: Jana Albrecht, Karoline Funk, Detlef Hase

 


 

Was lange dauert wird endlich gut

Leider gab es ein Problem mit der Kalenderproduktion. Unsere Reklamation wurde anerkannt und dann endlich, Anfang September, haben wir die korrekte Kalenderlieferung erhalten. Nun startet mit vier Wochen Verspätung der Kalenderverkauf. Wir hoffen trotzdem, dass wir die gesamte Kalenderauflage bis zum Jahresende absetzen können, denn der Kalenderverkauf ist eine wichtige Einnahmequelle für unsere ehrenamtliche Naturschutzarbeit. Der Landschaftsförderverein investiert die Verkaufserlöse in regionale Projekte für den Schutz und Erhalt der einheimischen Natur. Und das unterscheidet uns von vielen anderen Kalenderanbietern! Mit dem Kauf des Kalenders erhalten Sie also nicht nur zwölf schöne Naturaufnahmen aus der Region, sondern fördern unmittelbar regionale Naturprojekte, z. B. im Teichgebiet Linum oder im Rhinbogen am Alten Rhin.

In der Region gibt es zahlreiche Verkaufsstellen, eine Liste finden Sie hier: https://oberes-rhinluch.de/verein/oeffentlichkeitsarbeit/lfv-kalender

Selbstverständlich kann der Kalender auch wieder per E-Mail bestellt werden: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!. Wie in den Vorjahren kostet ein Kalender nur 8,00 €, (bei Postversand + 2,00 € für Verpackung + Porto). Bei Abnahme einer größeren Kalenderzahl gewähren wir einen Rabatt, Anfragen bitte über die zuvor genannte E-Mail-Adresse.

Text: Detlef Hase, Titelfoto LFV-Kalender 2022: André Neumann

 


Was für eine schöne Jahreszeit
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Haben Sie es auch schon gemerkt: Der „Altweibersommer“ ist da, diese wunderbare Jahreszeit, in der der Sommer noch nicht ganz zu Ende ist und der Herbst noch nicht richtig da ist.

Ich liebe diese Jahreszeit mit dem frühen Nebel am Morgen und den vielen Tautropfen in den Gräsern und Spinnennetzen. Schmetterlinge und Libellen sitzen oft tauklamm in der wärmenden Morgensonne und lassen sich so gut beobachten und fotografieren. Die feuchte Landschaft hat in der Früh ihren eigenen feinen Duft, nicht zu vergleichen mit einem trockenen Sommermorgen. Und die ersten Kraniche sammeln sich bereits in unserer Region, ein früher Start in die bevorstehende Herbstrast. Im Teichgebiet Linum suchen auf den schlammigen Teichflächen Watvögel ihre Nahrung. Einige Kampfläufer, Regenpfeifer, Dunkle Wasserläufer sowie Flussuferläufer und sogar Alpenstrandläufer wurden mit guter Optik bereits gesichtet. Die Graugänse sammeln sich auf den Teichen und auch die eleganten Silberreiher sind wieder zu sehen.

Der Landschaftsförderverein hat in seinem Naturfotobuch „Im Oberen Rhinluch – Unser schönes Naturerbe“ das Kapitel 24 dieser besonderen Jahreszeit gewidmet. Von der zweiten Auflage sind nur noch 180 Exemplare vorhanden – und die Geschenkjahreszeit ist auch nicht mehr weit weg. Über die E-Mail-Anschrift Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! können Sie das Buch noch bestellen - solange der Vorrat reicht (Buchpreis 12,00 € + Versandkosten 5,00 €).

Text + Bilder: Detlef Hase

 



Herbstrast der Kraniche
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Wie in den Vorjahren auch wird der Landschaftsförderverein zusammen mit den anderen Naturschutzakteuren vor Ort (NABU-Storchenschmiede, Vogelschutzkomitee, Naturschutzstation Rhinluch) für ein Kranichrastplatzmanagement sorgen, damit die Herbstrast der Kraniche und der vielen Wildgänse erfolgreich verläuft, d.h., ohne gravierende menschliche Störungen und mit genügend Raum in geeigneten Schlafgewässern bei einem ausreichenden Nahrungsangebot.

Wir freuen uns immer über die vielen kranichinteressierten BesucherInnen, sind aber auch manchmal traurig über einige Störenfriede, die sich nicht an die Hinweise zum vorsichtigen Beobachten oder an die Betretungsverbote störungssensibler Bereiche halten. „Fotografieren ohne zu stören“, das sollte immer der Leitsatz sein, natürlich gilt das auch für das bloße Beobachten. Am besten geht das aus einem stehenden Fahrzeug am Straßenrand, also bitte nicht aussteigen! Die großen Vögel rasten hier, um sich die erforderlichen Kraftreserven für den weiten Flug in die südlichen Winterquartiere anzufuttern. Jedes Aufscheuchen der Vögel ist ein Ärgernis, weil das für die Kraniche ein überflüssiger Energieverbrauch ist. Die Kraniche lassen sich am besten beobachten am Linumer Ortsrand beim abendlichen Einflug in die Schlafgewässer bzw. während des morgendlichen Ausflugs zu den Nahrungsflächen.

Mein Tipp: Frühes Aufstehen lohnt sich, denn es ist faszinierend, diese Vögel am Morgenhimmel zu beobachten, wie die Bilder zu diesem Text zeigen. Auch deshalb kommen Jahr für Jahr zahlreiche HelferInnen jeden Dienstag zum frühen Kranichzählen nach Linum.

Wir laden Sie ein, lernen Sie uns kennen, engagieren Sie sich für den Schutz dieser tollen Vögel. Wenn Sie mit uns gemeinsam einmal (oder dann auch öfter) Kraniche zählen wollen, nehmen Sie mit uns Kontakt auf: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Text und Bilder: Detlef Hase

 

 


Sollten Sie Aufnahmen auf unserer Website entdecken, die das Persönlichkeitsrecht verletzen, bitten wir um eine Information an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 

+++ LFV Ticker 2021-08-10 +++

 

Im Oberen Rhinluch 2022 -  Der neue LFV-Naturfotokalender ist da
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Wie in den Vorjahren auch, haben engagierte Fotografen dem Landschaftsförderverein Oberes Rhinluch e.V. (LFV) erneut zahlreiche Naturfotografien aus der Region kostenlos zur Verfügung gestellt. Zum Ende der dritten Augustwoche startet der Verkauf des neuen LFV-Kalenders. Wie in den Vorjahren kostet er nur 8,00 Euro. Bei Abnahme einer größeren Kalenderzahl wird ein Rabatt gewährt. In der Region gibt es zahlreiche Verkaufsstellen, eine Liste finden Sie hier:
https://oberes-rhinluch.de/verein/oeffentlichkeitsarbeit/lfv-kalender

Selbstverständlich kann der Kalender auch wieder per E-Mail bestellt werden: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.

Mit den Einnahmen aus dem Kalenderverkauf werden regionale Naturprojekte finanziert, wie z. B. die Pflege verschiedener Laichgewässer von Amphibien oder das Pflanzen vogel- und insektenfreundlicher Sträucher und Hecken. Seit einigen Jahren bietet der Landschaftsförderverein auch ein Kalender-Abonnement an, d. h., nach dem Erscheinen des Kalenders wird dieser an die Abonnenten direkt versendet. Interessenten senden bitte eine E-Mail an die oben genannte E-Mail-Adresse.

Wir hoffen, dass auch der neue Kalender "Im Oberen Rhinluch 2022" im neuen Jahr monatlich Freude bereitet.
 
Foto: André Neumann

 



„Regen ist flüssiger Sonnenschein“
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Im März hatten wir über eine geplante Bildungsveranstaltung mit diesem Titel informiert. Der BUND Brandenburg (BUND = Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland) wollte im Rahmen seines Projektes „Sumpf + Sand“ zusammen mit dem Landschaftsförderverein Oberes Rhinluch e.V. am Samstag den 8. Mai einen Bildungstag im Oberen Rhinluch durchführen. Leider mussten wir wegen der im Mai geltenden Corona-Vorschriften diesen Termin absagen. Nun freuen wir uns umso mehr, dass wir einen neuen Veranstaltungstermin mitteilen können.

Am 4. September um 09:30 Uhr soll es nun losgehen.

Die Rhinluchnatur ist u.a. durch zunehmende Trockenheit und Bodenerosion gefährdet. Das hat klimatische und menschengemachte Ursachen. Wie kann die Natur im Rhinluch geschützt und bewahrt werden? Dabei geht es auch um die Frage, wie zukünftig mit dem Wasser im Luch umzugehen ist, um Flora und Fauna vor den Auswirkungen zunehmender Trockenheit zu schützen. Moorschutz ist auch Klimaschutz und Wasser ist ein Schatz! Wie muss eine Landwirtschaft aussehen bei höherem Wasserstand auf dafür geeigneten Flächen?

Diese Aspekte wollen wir mit Ihnen diskutieren. Seitens des LFV werden Jana Albrecht und Detlef Hase die inhaltliche Gestaltung des Bildungstages übernehmen. Wir beginnen den Tag mit einem Naturfotovortrag und besuchen anschließend gemeinsam verschiedene zur Thematik passende Orte im Oberen Rhinluch. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen. Besonders freuen wir uns über Teilnehmer*innen aus der Region.

Wir können die Veranstaltung leider nicht barrierefrei gestalten. Wegen der Corona-Pandemie müssen wir die Teilnehmerzahl begrenzen, bei zahlreichen Anmeldungen werden wir die Veranstaltung im Herbst wiederholen. Für die Teilnehmenden gilt die 3-G-Regel: Geimpft oder genesen oder negativ getestet.

Die Teilnahme ist kostenfrei. Bitte beachten Sie:

 


 

Naturfoto-Vortragsreihe in der NABU-Storchenschmiede

Vereinsmitglied Detlef Hase wird von Mitte August bis Anfang November in der NABU-Storchenschmiede (Nauener Str. 54, 16833 Fehrbellin/OT Linum) sechs Naturfotovorträge anbieten. Die Veranstaltungen werden jeweils ca. 90 Minuten dauern.

 

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Zu Besuch im Nationalpark Seewinkel am Neusiedler See

Sonntag, 15.08.2021,
Beginn 16:00

   

Das Gebiet um den Neusiedler See in Österreich/Ungarn ist ein absolutes Highlight für ornithologisch interessierte Beobachter und Fotografen. Vor allem aufgrund der Lacken – das sind flache, salzhaltige Teiche – und der weiten Trockenrasengebiete gibt es dort eine sehr abwechslungsreiche Vogelwelt.

Rotschenkel, Uferschnepfen und Kiebitze brüten zahlreich, sogar Säbelschnäbler sind dort zu beobachten. Und in den Weinbergen der Umgebung gibt es große Bienenfresserkolonien. Der Naturfotovortrag stellt auch die ungarischen Teilgebiete dieses eindrucksvollen Vogelschutzgebietes vor.

 

  • 02-Vorträge-2-4-6
 

Im Oberen Rhinluch – Unser schönes Naturerbe

Samstag, 28.08.2021,
Beginn 16:00 Uhr

 

Zehn Mitglieder des Landschaftsfördervereins Oberes Rhinluch e.V. haben in ehrenamtlicher Arbeit ein großes Naturfotobuch über unsere Region veröffentlicht, um für den Schutz und Erhalt der vielen Naturbesonderheiten und für ein Engagement im ehrenamtlichen Naturschutz zu werben.

In dem Naturfotovortrag zu diesem Buch werden die schönsten und niedermoortypischen Flora- und Fauna-Motive aus dem Oberen Rhinluch gezeigt.

 

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Neue Perspektiven für das Obere Rhinluch?

Sonntag, 26.09.2021,
Beginn 15:30 Uhr

 

Das Obere Rhinluch ist eine Niedermoorlandschaft, die seit mehr als 200 Jahren systematisch entwässert wird. Trotzdem gibt es in dieser Region immer noch eine erstaunliche Naturvielfalt. Die zunehmende Trockenheit infolge des Klimawandels bedroht jedoch die noch verbliebenen Naturbesonderheiten.

In dem Naturfotovortrag „Regen ist flüssiger Sonnenschein“ wird diese Problematik anschaulich dargestellt und kommentiert und es werden natur- und moorschonende Handlungsmöglichkeiten zur Diskussion gestellt.

 

  • 02-Vorträge-2-4-6
 

Im Oberen Rhinluch – Unser schönes Naturerbe

Sonntag, 03.10.2021,
Beginn 15:30 Uhr

  Die Kurzbeschreibung des Vortrages ist beim Vortragstermin 28.08.2021 zu finden, siehe oben.

 

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Im Parc Natural S’ALBUFERA DE MALLORCA

Freitag, 15.10.2021,
Beginn 14:30 Uhr

 

Die beliebte Ferieninsel Mallorca hat weit mehr zu bieten als Ballermann und All-Inclusive-Urlaub. Für ornithologisch Interessierte bietet das Feuchtgebiet von internationaler Bedeutung, das als SPA-Gebiet zum Natura-2000-Netzwerk der EU gehört, zahlreiche vielfältige Beobachtungs- und Fotomöglichkeiten.

Mehr als 20 Beobachtungshütten und –türme erlauben spannende Natur- und Vogelerlebnisse. Jagende Fischadler, Nachtreiher, unzählige Seidenreiher und viele Limikolen garantieren eine abwechslungsreiche Vielfalt, die in dem Naturfotovortrag vorgestellt wird.

 

  • 02-Vorträge-2-4-6
 

Im Oberen Rhinluch – Unser schönes Naturerbe

Samstag, 06.11.2021,
Beginn 17:30 Uhr

  Die Kurzbeschreibung des Vortrages ist beim Vortragstermin 28.08.2021 zu finden, siehe oben.

 


Glück muss man haben
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In einem wunderschönen Garten in Marwitz (Oberkrämer) stehen zwei große, uralte Kirschbäume. Die eindrucksvollen Bäume haben auch einem Grünspechtpaar gefallen, jedenfalls haben die oft ziemlich scheuen Vögel dort ihre Bruthöhle in den Stamm gezimmert und gebrütet. Vier Jungvögel sind geschlüpft und wurden erfolgreich aufgezogen. Unser Vereinsmitglied Siegfried Stirba hat täglich das Geschehen an der Grünspechthöhle beobachtet.

Auf das laute Rasenmähen wurde verzichtet, eine Klettervermeidungsummantelung um den Baumstamm sollte den Waschbär von bösen Absichten abhalten. Und der Landschaftsförderverein bekam einige hübsche Grünspechtaufnahmen zur Verfügung gestellt. Darüber haben wir uns sehr gefreut. Wenn andere Vereinsmitglieder oder Freunde des LFV schöne Naturerlebnisse haben und diese mit schönen Aufnahmen dokumentieren, dann können Sie uns das gerne mitteilen. Für unsere LFV-Ticker oder für unseren Jahreskalender wollen wir das gerne nutzen.

Text: D. Hase, Foto: Siegfried Stirba

 

 


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+++ LFV Ticker 2021-03-31 +++

 

Vogel des Jahres 2021 - das Rotkehlchen
  • 01-Herbstkehlchen
  • 02-Winterkehlchen
  • 03-Sommerkehlchen
  • 04-Porträtkehlchen
  • 05-Jungkehlchen
  • 06-Jungkehlchen
  • 07-Jungkehlchen
  • 08-Frühlingskehlchen

Seit 1971 küren NABU und LBV (Landesbund für Vogelschutz in Bayern) den Vogel des Jahres.

In diesem Jahr wurde zum ersten Mal der Jahresvogel durch eine öffentliche Wahl bestimmt, an der sich mehr als 455 000 Menschen beteiligt haben. Diese 10 Vogelarten standen zur Auswahl: Rotkehlchen, Rauchschwalbe, Kiebitz, Feldlerche, Stadttaube, Haussperling, Blaumeise, Eisvogel, Goldregenpfeifer, Amsel – Und Gewinner ist das kleine niedliche Rotkehlchen mit über 59.000 Stimmen.

Mit gut 52.000 wurde die Rauchschwalbe „zweiter Sieger“ und mit gut 43.000 Stimmen belegte der Kiebitz den dritten Platz. Mit geschätzten 2,5 – 4 Mio Brutpaaren gehört das Rotkehlchen zu den ungefährdeten Vogelarten. Der kleine Sympathieträger mit dem hellroten Latz auf der Brust soll nun laut NABU für eine vogelfreundliche Gartengestaltung werben. Hoffentlich mit viel Erfolg, denn ein Blick in viele pflegeleichte und viel zu aufgeräumte Vorgärten zeigt leider deutliche Defizite an einer abwechslungsreichen und naturnahen Gartenvielfalt.

Auch in Zukunft soll der Vogel des Jahres per Abstimmung bestimmt werden. So kann man nur hoffen, dass dabei in ihrem Bestand gefährdete aber eher unbekannte Arten bei der Publikumswahl nicht zu kurz kommen. Mir persönlich wären Kiebitz oder Feldlerche als Jahresvogel viel lieber gewesen, um auf den erforderlichen Schutz vieler gefährdeter Wiesenvogelarten hinzuweisen.


Mehr Rotkehlcheninformationen gibt es hier:
https://www.nabu.de/tiere-und-pflanzen/voegel/portraets/rotkehlchen/
https://www.nabu.de/tiere-und-pflanzen/aktionen-und-projekte/vogel-des-jahres/1992-rotkehlchen/index.html
https://www.nabu.de/tiere-und-pflanzen/aktionen-und-projekte/vogel-des-jahres/wahl-2021/ergebnis.html


Text und Bilder: Detlef Hase
 



„Regen ist flüssiger Sonnenschein“
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Vielleicht haben Sie diesen Satz bereits in unserem Im-Oberen-Rhinluch-Kalender-2021 gelesen? Dort berichten wir über die fehlenden Regentage in der Region und ganz allmählich setzt sich die Erkenntnis durch: „Wasser ist ein Schatz.“ Umweltschutz hat auch viel mit Umweltbildung zu tun.

Der BUND wird im Rahmen seines Projektes „Sumpf + Sand“ zusammen mit dem Landschaftsförderverein Oberes Rhinluch e.V. am Samstag den 8. Mai einen Bildungstag im Oberen Rhinluch durchführen. Dabei geht es auch um die Frage, wie zukünftig mit dem Wasser im Luch umzugehen ist, um Flora und Fauna vor den Auswirkungen zunehmender Trockenheit zu schützen.

Seitens des LFV werden Jana Albrecht und Detlef Hase die inhaltliche Gestaltung des Bildungstages übernehmen. Über den unten genannten Link erfahren Sie mehr zu den erforderlichen Anmeldungsmodalitäten und zum Veranstaltungsinhalt. Wir hoffen, dass sich in den nächsten Wochen die Coronalage so entspannt, dass wir die Veranstaltung durchführen können – und falls nicht, werden wir einen anderen Termin anbieten. Die Teilnahme ist auf 15 Personen begrenzt, sofern mehr Anmeldungen eingehen, wird es zusätzliche Termine geben.


Weiteres: Perspektiven - Sumpf & Sand – Brandenburgs zwei Gesichter
Text: Jana Albrecht + Detlef Hase; Bilder: Detlef Hase

 

 


 

Nistmöglichkeiten für Singvögel und natürlicher Windschutz – wir haben hochgestapelt!
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Aus anfallendem Astwerk Reisighecken zu errichten, um geschützte Bereiche für Vögel, Insekten und Kleintiere zu schaffen, ist eine sinnvolle Sache.

So rückten vor zwei Wochen zehn Vereinsmitglieder aus, um entlang der Linumhorster Eschenallee das im Zuge von Pflegemaßnahmen angefallene Stamm- und Astholz aufzuschichten.
Gudrun Grimm vom Bürgerverein Linumhorst begleitet seit Jahren die Alleenpatenschaft (Allee des Jahres 2011), hält bezüglich der Nachpflanzungen engen Kontakt zur Stadt Kremmen und führte entscheidende Vorgespräche mit Herrn Tietz – Chef der ausführenden Garten- und Landschaftsbau-Firma. Wir vom Landschaftsförderverein sind bekannt als „praktisch veranlagt“. So holte sie uns zusammen.
Insbesondere sei an dieser Stelle Herrn Tietz für seine technische Unterstützung gedankt. Erfreulich auch die Pläne der Kommune, die Allee mit Nachpflanzungen zu erhalten.
Ein erwünschter Nebeneffekt: Im Herbst wird sich das Reisig gesetzt haben und eingewachsen sein – so können die Hecken kaum sichtbar auch noch eine Sichtschutz-Funktion erfüllen, wenn die Herbstrast der Kraniche wieder interessierte Menschen anlockt. Eine Werbung für Beobachtungsplätze wird jedoch aus verkehrstechnischen Gründen nicht betrieben. Die Linumhorster Straße ist eine Sackgasse und nicht geeignet für Besucherströme, wie wir es aus Linum kennen.

Text: Jana Albrecht, Gudrun Grimm, Fotos: André Neumann, Jana Albrecht

 


„Kiebitz & Co im Rhinluch“
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  • 06-Braunkehlchen
  • 08-Feldlerche-im-Tau
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Mitte März begannen unsere Beobachtungen der Brutvorkommen von Kiebitz, Bekassine, Feldlerche und Braunkehlchen im Bereich des Rhinbogen bei Linumhorst.

Dies nahmen wir zum Anlass, einen Austausch im Freien zu organisieren. Gemeinsam mit Landwirten, dem Wasser- und Bodenverband sowie zwei Fachfrauen haben wir diskutiert, in welchen Bereichen zum Beispiel Lebensräume für Kiebitze erhalten bleiben oder geschaffen werden können. So stand uns Carolin Priefert vom DVL und Landesbüro Moor+Klima für Fragen zur Moorschonenden Stauhaltung zur Verfügung. Krista Dziewiaty teilte uns ihre Erfahrungen in Sachen Wiesenbrüterschutz aus den Elbwiesen mit.

Tatsache ist, dass die Bestände der Kiebitze bei uns seit Jahren abnehmen, obwohl die Ansprüche der Vögel an ihren Lebensraum und die Ursachen für den Rückgang schon lange bekannt sind.

Unsere Begehung zeigte, dass im Frühjahr durchaus geeignete Lebensräume vorhanden sind. Jedoch schwinden diese feuchten Grünlandbereiche sehr schnell – durch Verdunstung, fehlende Niederschläge und / oder sogar Ableiten des wertvollen Wassers. Das scheinen die Kiebitze vorauszusehen. Denn, wenn ihre Küken im April/Mai keine nassen Bereiche mehr vorfinden, in denen sie Nahrung suchen und vor allem finden können, schaffen es die Jungen nicht, flügge zu werden.

Fazit aus der Gesprächsrunde war, dass es wichtig ist:

verlässliche Daten zu haben, regelmäßig Gesprächsrunden mit den Flächennutzern durchzuführen sowie sich mit anderen Grünland-geprägten Regionen zusammenzutun, um gemeinsam ein Wiesenbrüter-Projekt für Nordwest Brandenburg zu initiieren.

 

Text: J.Albrecht,  Foto: D. Hase

 


Haubentaucherbalz
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In unserem großen Naturfotobuch „Im Oberen Rhinluch – unser schönes Naturerbe“ berichten wir im Kapitel 12 auch über die anmutige Balz der Haubentaucher auf unseren Seen. Dabei schwimmen die Vögel mit gesträubten Kopf- und Halsfedern aufeinander zu und schütteln abwechselnd dicht voreinander ihre Köpfe. Mit etwas Glück kann man auch den „Pinguintanz“ beobachten, dabei richten sich die Vögel auf dem Wasser Brust an Brust voreinander hoch auf. Die Paarung findet stets auf der schwimmenden Nestplattform im dichten Schilf statt. Die jungen Haubentaucher schlüpfen nach dem Brüten im Mai. Ende März, Anfang April ist also die Haubentaucherbalz gut zu beobachten. Z. B. auf dem Ruppiner See bei Wustrau.

Das LFV-Naturfotobuch können Sie per E-Mail bei uns für nur 17 Euro (Buchpreis + Versandkosten) bestellen: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Text + Bilder: Detlef Hase

 


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