+++ LFV Ticker 2020-03-12 +++

 

Verlegung Mitgliederversammlung

Aufgrund der aktuellen Gefährdungslage wegen des derzeit grassierenden Corona-Virus haben wir uns dazu entschlossen, die ursprünglich für Samstag, 28. März 2020, anberaumte jährliche Mitgliederversammlung zu verschieben.

Damit folgen wir u.a. der Empfehlung des Bürgermeisters der Stadt Kremmen vom 13.03.2020, möglichst alle Veranstaltungen bis Ende März 2020 ruhen zu lassen.

Über einen Ausweichtermin informieren wir demnächst und hoffen für unsere konsequente Entscheidung insoweit auf Ihr Verständnis.

Für den Vorstand und die Geschäftsführung, Sebastian Partzsch

Empfehlung Kremmen Download

 

 


 

Das Kremmener Storchenpaar ist wieder da
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Acht Tage früher als im letzten Jahr besetzte Adebar zur Mittagszeit des 16.02.2020 den Horst in der Dammstraße/ Ecke Am Markt.

Erst zwei Tage zuvor hatte ich die Webcam auf meinem Dach nachjustiert und die Linse gereinigt, um auch in diesem Jahr einen guten Blick auf den Horst zu haben. Zunächst allein, räumte der Vogel das Nest auf und putzte ausgiebig sein von der Reise strapaziertes Gefieder. Doch der Partner ließ nicht lange auf sich warten und traf am nächsten Nachmittag am Nest ein. Gemeinsam kümmerten sich beide bei herrlich sonnigem Wetter noch flink um die Nestpflege und ließen dann in puncto Nachwuchsplanung nichts anbrennen.

Das Storchenpaar dürfte über die Westroute, also über die Meerenge von Gibraltar reisen, weshalb es jedes Jahr deutlich früher (bis zu einem Monat) in Brandenburg ankommt als viele andere. Die etwa einen Monat später eintreffenden Tiere fliegen für gewöhnlich über die deutlich längere Balkanroute. Seit zwei Jahren verfolge ich die Reiserouten von besenderten Störchen, die in dem Blog „Störche auf Reisen" des NABU zur Verfügung gestellt werden. Einer der mit GPS-Sender ausgestatteten Störche ist Hans Albert. Er fliegt ebenfalls über die Westroute und hat seinen Horst in Vaale in Schleswig-Holstein nördlich von Hamburg. In den vergangenen zwei Jahren kamen unsere beiden immer kurze Zeit später in dem Horst in Kremmen an, nachdem Hans Albert seinen Horst in Vaale erreichte. Ich kann mir vorstellen, dass die Tiere auf der langen Reise gemeinsam unterwegs sind.

Blog „Störche auf Reisen“: https://blogs.nabu.de/stoerche-auf-reisen/

Link zur Webcam auf der Seite des LFV:  https://oberes-rhinluch.de/webcam

Text und Bilder: André Neumann

 

 


 

Alles bereit(et) für Unke & Co.
  • 01-Die-Moorraupe-im-Einsatz
  • 02-Mit-schwerem-Schneidwerkzeug
  • 03-Raupenketten-schonen-den-Moorboden
  • 04-Auch-Handschnitt-ist-notwendig
  • 05-Das geschnittene-Schilf-muss-zusammengeharkt-werden
  • 06-Das-ist-doch-eine-ziemlich-große-Fläche
  • 07-Harken-Harken-noch-mal-Harken
  • 08-Pressegespräch
  • 11-Oh-dieser-verdammte-Qualm
  • 12-Endlich-die-verdiente-Pause
  • 14-Zeit-für-Pausengespräche

Zu dem jährlich notwendigen winterlichen Schilfschnitt im vom Verein gepachteten Obergrundkoppelteich („Unkenteich“) kamen am frühen Morgen des 8. Februar 2020 im Teichland Linum ca. ein Dutzend Vereinsmitglieder zusammen.

Und sie waren auch in diesem Jahr nicht allein: Landwirt Sebastian Petri war mit seinem zur Moorraupe umfunktionieren ehemaligen Skipistenfahrzeug ebenfalls angereist, um uns die Schilfmahd in dem in den Wintermonaten kein Wasser führenden Teich mit entsprechendem Technikeinsatz zu erleichtern.

Wo wir in den vergangenen Jahren ohne Zuhilfenahme der Moorraupe mit Schnittvorrichtung mehrere Wochenenden hintereinander im 4,5 ha großen Gewässer zubrachten, war die Arbeit nun an einem einzigen verlängerten Vormittag zur großen Freude aller erledigt. Doch ohne Handarbeit unserer fleißigen Helfer ging es auch dieses Mal nicht, denn das geschnittene Schilf musste noch zusammengetragen und entsprechend entsorgt werden. Somit blieb genug für alle zu tun. Kaum war der letzte Arbeiter aus dem Teich verschwunden, konnte bereits das Wasser eingelassen werden, welches den Pegel des Teiches in den nächsten Tagen peu à peu zum Ansteigen brachte.

Nun ist´s also für diese Saison wieder hergerichtet: Für Rotbauchunke, Kranich & Co.
 
Presseartikel Ruppiner Anzeiger
 
Text: Sebastian Partzsch
Fotos: Detlef Hase

 

 


 

Gezeigt, was zu schützen ist
  • Unbenannte Anlage 00185

Der Rüthnicker Heimatverein e.V. hatte am 15.02.2020 zum zweiten Mal den Landschaftsförderverein Oberes Rhinluch e.V. (LFV) zu einem Gastvortrag über die schöne Rhinluchnatur in das Rüthnicker Vereinsheim eingeladen. Und ca. 50 Gäste aus der Region waren an diesem Samstagabend zu dem Bildvortrag „Im Oberen Rhinluch – Unser schönes Naturerbe" der Einladung gefolgt.

Der Vorsitzende des Landschaftsfördervereins Oberes Rhinluch e.V., Sebastian Partzsch, begrüßte die Gäste mit einigen einleitenden Worten über den seit 1991 bestehenden Naturschutzverein und seine Öffentlichkeitsarbeit. Mit dem jährlich erscheinenden Naturfotokalender und dem großen Naturfotobuch „Im Oberen Rhinluch - Unser schönes Naturerbe“ werben die Vereinsmitglieder fortwährend und zu jeder Zeit für den Schutz und Erhalt der Rhinluchnatur und die ehrenamtliche Naturschutzarbeit. In Rüthnick hat es bereits gut funktioniert - es gingen zahlreiche verkaufte Bücher und einige Kalender über den von Axel Radtke betreute Infostand-Tisch.

Nach der Begrüßung zeigte Detlef Hase die schönsten Bilder aus dem Naturfotobuch des Vereins und konnte den interessierten Gästen viel Wissenswertes über die Tier- und Pflanzenwelt im Oberen Rhinluch berichten, so u.a., wo die Balz der hübschen Haubentaucher gut zu beobachten ist oder warum Brachflächen und Trockenrasen besonders insektenfreundliche Biotope sind. Eine Besucherin aus dem Kremmener Ortsteil Ludwigsaue berichtete empört, dass vor Ort eine große Brachfläche unverhofft in einen Maisacker umgewandelt worden ist und so eine wichtige Nahrungsfläche für viele Vogelarten verschwunden sei. So wurde während der Veranstaltung auch über das schwierige Verhältnis von Naturschutz und Landwirtschaft gesprochen. Nach Auffassung von Detlef Hase ist das vor allem ein politisches Problem. Denn wenn die Landwirtschaft mehr Fördermittel für Naturerhaltung und Landschaftspflege bekommen würde (anstelle der üblichen Flächensubventionen), dann wäre das ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung.

Während einer Vortragspause bot der Heimatverein einen Imbiss und Getränke an, so dass auch für das leibliche Wohl gesorgt war. Nach über zwei Stunden, die „wie im Fluge vergingen“, so eine Besucherin, verließen die Gäste zufrieden das schöne Rüthnicker Vereinsheim. Kurz zuvor hatte der Vorsitzende des Rüthnicker Heimatvereins, Hannes Rosenberg, sich bei den Gästen und dem Landschaftsförderverein für das Kommen bedankt - sichtlich erfreut, dass sich an einem Samstagabend so viele Menschen für die heimische Natur interessieren.

Die beiden Vereine wollen zukünftig enger zusammen arbeiten.

Arbeitsgruppe Öffentlichkeitsarbeit

Foto: Axel Radtke

 


 

LFV-Naturvorträge

Das kleine Wagnis hat sich gelohnt: Der Vorstand hatte sich im Spätsommer 2019 entschlossen, in den Herbst- und Wintermonaten drei Naturvorträge anzubieten.

Detlef Hase berichtete im Oktober über das eindrucksvolle „Vogelparadies am Neusiedler See“, Helga Müller-Wensky schilderte im Januar ihre aufregende Reise in die Antarktis und Karl-Heinz-Sass zeigte zwei eindrucksvolle Naturfilme über das Obere Rhinluch und das spannende Aufwachsen zweier Kranichküken.

Wir konnten von Veranstaltung zu Veranstaltung mehr naturinteressierte Gäste begrüßen. Und die kleine Gaststätte „Kombüse 11“ in Kremmen ist für uns ein gut geeigneter Veranstaltungsort.

Wir werden im Herbst/Winter 2020/2021 unsere Vortragsreihe fortsetzen. Vorgesehen sind bereits ein Vortrag über den Naturpark S’ALBUFERA auf Mallorca sowie ein Vortrag über das Biosphärenreservat Donaudelta in Rumänien. Ganzjährig bieten wir unseren Bildvortrag „Im Oberen Rhinluch – unser schönes Naturerbe“ für kleinere und größere Gruppen an.

Wenn Sie daran Interesse haben, dann senden Sie bitte eine E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.

Text: Arbeitsgruppe Öffentlichkeitsarbeit

 

 


 

LFV-Initiative „Rettet unsere Alleen“

Ist es ihnen auch schon aufgefallen? Unsere schönen Alleen werden immer löchriger und verschwinden so allmählich.

Sicherlich müssen Risikobäume, die die Verkehrssicherheit gefährden, beschnitten oder auch gefällt werden. Ärgerlich ist aber, dass das Nachpflanzen junger Bäume in die entstandenen Baumlücken sehr zu wünschen übrig lässt. So wurde in den letzten Jahren nur noch für jeden zweiten gefällten Alleenbaum ein neuer gepflanzt. Was sind die Ursachen für diese Pflanzschuld?

Es gibt eine Bestimmung, dass zukünftig Alleenbäume nur noch in einem Mindestabstand von 4,5 m zum Straßenrand gepflanzt werden dürfen – aus Gründen der Verkehrssicherheit, lautet die Begründung. Dies bedeutet, dass für das Nachpflanzen von Alleenbäumen das Land Brandenburg landwirtschaftliche Nutzflächen an den Straßenrändern erwerben muss, denn sonst kann dieser Abstand nicht eigehalten werden. Und die Landwirte sind in den meisten Fällen nicht bereit, die erforderlichen Flächen für die Baumpflanzungen zu verkaufen. Und das ist dann faktisch das Aus für die erforderlichen Nachpflanzungen. So wurde uns das vom Straßenbauamt Kyritz mitgeteilt.

Der Landschaftsförderverein hat nun den neuen Umweltminister Axel Vogel in einem offenen Brief aufgefordert, sich für ein Alleenschutzprogramm und für das Abschaffen der hinderlichen 4,50 m-Regelung einzusetzen. Für die meisten Alleen gelten ohnehin 70 km/h oder 80 km/h als Höchstgeschwindigkeit, und wenn man sich daran hält, dann sind unsere Alleen auch ohne die 4,50 m-Regelung sicher. Und wenn man sich nicht daran hält und mit 100 km/h und alkoholisiert gegen die Eiche fährt, dann hat man auch ein Problem, wenn der Baum 4,50 m vom Straßenrand entfernt ist. Die Freie-Bürger-Brauchen-Freie-Fahrt-Zeiten sind aus unserer Sicht vorbei.

Wir brauchen in den immer heißer werdenden Sommertagen klimaschützende und schattenspendende Alleenbäume. Wie wir jedoch am 5.3.2020 per E-Mail erfahren haben, ist Minister Vogel der Ansicht, dass er für dieses Thema gar nicht zuständig ist. Der Erhalt unserer Alleen hat also nix mit unserer Umwelt zu tun? Das hätten wir nicht gedacht! Unser Schreiben wurde nun an das Ministerium für Infrastruktur und Landesplanung weitergeleitet. Wir sind gespannt, wie es weiter geht!

Und wir bleiben an diesem Thema dran!

Alleen-Rettungsschreiben an Ministerium

Antrag auf Baumersatzpflanzungen

Antwort Antrag auf Baumersatzpflanzungen

Text: Arbeitsgruppe Öffentlichkeitsarbeit

 

 


 

Habichthochzeit
  • 31-Das-Habichtweibchen-ruft
  • 32-Der-Terzel-im-Anflug
  • 33_Und-Landung-auf-dem-Weibchenrücken
  • 34-Paarung-I
  • 35-Paarung-II

Die wunderschöne Rhinluchnatur ist natürlich der Berliner Stadtnatur weit überlegen, vor allem, wenn in Frühjahr die Weißstörche ankommen und im Herbst zehntausende Kraniche und Wildgänse hier rasten.

Und auch der weite Blick in die Rhinluchlandschaft ist Erholung für das Stadtauge, das sich nicht an die enge Bebauung gewöhnen mag. Trotzdem aber gibt es auch in Berlin die Möglichkeit für spektakuläre Naturbeobachtungen, über die wir an dieser Stelle ausnahmsweise einmal berichten wollen.

In einem kleinen Park in Berlin Wilmersdorf brütet seit einigen Jahren ziemlich erfolgreich der Habicht. Im letzten Sommer sind dort vier Jungvögel flügge geworden. Regelmäßig gehe ich dorthin, um die Vögel zu beobachten und zu fotografieren. Und Anfang März in diesem Jahr konnte ich eine Habichtpaarung miterleben. Das Habichtweibchen saß weit oben und laut rufend auf einem starken Fichtenast (Bild 1). Wie aus dem Nichts kam plötzlich das Habichtmännchen angeflogen (Bild 2) und landete auf dem Rücken des Habichtweibchens (Bild 3). Weit schallte das laute Rufen der Vögel während des Paarungsaktes (Bilder 4 + 5). Für die Natur- und Vogelfotografie braucht man nicht nur Ausdauer und Geduld, sondern immer auch etwas Glück, um zur richtigen Zeit am richtigen Ort zu sein.

Dieses Glück wünsche ich Ihnen auch bei Ihren Frühlingsspaziergängen durch die Rhinluchnatur.

Text und Bilder: Detlef Hase

 

 


Sollten Sie Aufnahmen auf unserer Website entdecken, die das Persönlichkeitsrecht verletzen, bitten wir um eine Information an post@oberes-rhinluch

 

+++ LFV Ticker 2020-01-30 +++

 

Was lange währt …
  • 01-Das-Naturdenkmal-im-Mai-2017
  • 02-Das-Naturdenkmal-im-Mai-2017
  • 03-Das- Naturdenkmal-im-Mai-2017

 

…wird manchmal tatsächlich gut: Einige erinnern sich vielleicht noch.

Bei einem unser vielen Besuche in dem Waldgebiet beim Schleuener Luch, das das Windeignungsgebiet 34 werden sollte, haben wir eine riesige, ca. 250 – 300 Jahre alte Rotbuche entdeckt. Wir haben darüber mehrmals berichtet.

Mit einem Stammumfang von 620 cm in 1 m Höhe ist dieser Baum etwas ganz Besonderes. Deshalb haben wir vor fast zwei Jahren den Antrag gestellt, diesen besonders schützenswerten Baum als Naturdenkmal auszuweisen.

Und am 10. Januar 2020 war es dann endlich so weit: Die Verordnung über das Naturdenkmal „Rotbuche im Forstrevier Teschendorf“ wurde öffentlich bekannt gemacht. Somit haben dieser Baum und der Kronentraufbereich am Boden nunmehr einen besonderen Schutzstatus. Als Schutzzwecke werden gemäß § 3 genannt: „Der Erhalt eines besonders großen, alten und schönen Baumes. Die Sicherung wichtigen Lebensraumes für Vögel und Insekten. Der Erhalt eines leistungsstarken Sauerstoffproduzenten. Die Bewahrung eines Objektes, das durch seine Erscheinung den Naturschutzgedanken vielen Menschen näher bringen kann.“ Gemäß § 4 der Verordnung sind u. a. die Fällung, Beschädigungen am Baum und im Kronentraufbereich sowie das Ausbringen von Herbiziden und Insektiziden am Standort verboten. Gleiches gilt für einen Eingriff in den Wasserhaushalt am geschützten Standort.

Wir freuen uns darüber, dass unser Schutzantrag nun doch noch Erfolg hatte. Leider haben wir auch feststellen müssen, dass irgendjemand im unteren Astbereich bereits mit der Säge tätig war. Und im Herbst war eine sehr trockene Baumkrone zu sehen. Wir hoffen, dass der alte Baumriese die große Trockenheit der letzten beiden Jahre noch ohne bleibende Schäden bewältigt hat.

 Text und Bilder: Detlef Hase

 


 

Kalendermotive
  • Rettet-die-Nachtfalter

Wie jedes Jahr so auch wieder im Frühjahr 2020: Nach dem Kalender ist vor dem Kalender!

Wir freuen uns sehr, dass es uns in 2019 gelungen ist, ca. 1200 Kalender „Im Oberen Rhinluch – 2020“ zu verkaufen. Da es nicht nur eine stabile, sondern sogar eine steigende Nachfrage gibt, wollen wir natürlich auch im Herbst 2020 einen Kalender „Im Oberen Rhinluch-2021“ anbieten.

Die ersten Vorbereitungsarbeiten dafür haben bereits begonnen, denn spätestens Anfang August soll der K 2021 fertig sein. Deshalb unsere Bitte an alle Mitglieder und Freunde des Landschaftsfördervereins: Wenn Sie schöne Naturaufnahmen aus unserer Region haben, dann senden Sie uns bitte diese Motive zu mit folgenden Angaben: 1. Motiv - 2. Bildtitel - 3. Aufnahmeort. Also beispielsweise: 1. Rotes Ordensband (Nachtfalter) - 2. „Rettet die Nachtfalter“ - 3. Teichland Linum.

Für Ihre Einsendungen nutzen Sie bitte diese E-Mail-Adresse: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!. Bitte beachten Sie, dass wir nur Motive berücksichtigen können, die für einen Druck in Din-A4-Größe gut geeignet sind. Fotografen, von denen wir ein oder mehrere Bilder in unserem Kalender 2021 veröffentlichen, erhalten von uns fünf Kalender als kleine Anerkennungsprämie.

 Text und Bild: Detlef Hase

 


 

Erfolgreiche Vortragsreihe
  • Berg im Schein der Mitternachtssonne-001
  • Eisabbruchkante-001
  • Kapsturmvögel im Schneegestöber-001
  • Spiegelungen an der Wasseroberfläche-001
  • Zwischen den Eisbergen-001
  • zz-Vortrag-1
  • zz-Vortrag-2

Wir sind auf die Idee gekommen, in der dunklen Jahreszeit Bildvorträge zu interessanten Naturthemen anzubieten.

Nach einem ersten Vortrag von Detlef Hase über den Nationalpark Seewinkel am Neusiedler See berichtete am 25.01. Helga Müller-Wensky über ihre aufregende Antarktisreise. Hohe Wellen, treibende Eisberge, Gebirgslandschaften mit Eis und Schnee, fein angestrahlt von der Mitternachtssonne, sowie Wale, Robben, viele Pinguine, Sturmvögel und Albatrosse wurden mit schönen Bildern gezeigt. Dazu ein Reisebericht, der eindrucksvoll auch die Unwägbarkeiten einer solchen Abenteuerreise schilderte. Fast 30 Besucher*Innen fanden den Weg zu unserer zweiten Vortragsveranstaltung in die kleine Gaststätte „Kombüse 11“ im Scheunenviertel Kremmen.

Wir hoffen, auch bei unserer dritten Veranstaltung wieder zahlreiche Gäste begrüßen zu können.

Karl-Heinz-Sass, ebenfalls Mitglied im Vorstand des LFV, wird mit seinen eindrucksvollen Filmaufnahmen die einheimische Natur unserer Region präsentieren.

WANN: Sonntag, 01.03.2020; Beginn 18:00 Uhr; Dauer ca. 60 Minuten.

WO: In der „Kombüse“ im Kremmener Scheunenviertel, neben dem Theater „Tiefste Provinz“, Scheunenweg 11, 16766 Kremmen.

Zu dieser Naturfilmvorführung wird herzlich eingeladen - bei freiem Eintritt!

* Anmerkung: In unserem Veranstaltungskalender für das 1. Halbjahr 2020 haben wir versehentlich „Samstag, den 1. März“ geschrieben. Das möchten wir mit diesem Hinweis korrigieren, der 1. März ist ein Sonntag.

Bilder: Helga Müller-Wensky (1-5) & André Neumann (6-7), Text: Arbeitsgruppe Öffentlichkeitsarbeit

 


 

Vortrag zum Buch

Am 15.02.2020 ist es wieder soweit!

Bereits zum zweiten Mal seit 2019 zieht es uns dann im Rahmen unserer Vortragsreihe zum vereinseigenen Naturfoto-Buch "Im Oberen Rhinluch - Unser schönes Naturerbe" erneut an die Ausläufer des Oberen Rhinluchs nach Rüthnick.

Nach dem tollen Erfolg unseres ersten Vortrages werden wir auf Einladung des Rüthnicker Heimatverein e.V. im dortigen Vereinsgebäude (Hauptstraße 5, 16835 Rüthnick) die besten Bilder und dazugehörigen Geschichten im Rahmen eines Buchvortrages präsentieren. Selbstverständlich besteht hier auch die Möglichkeit des Bucherwerbs und Erfahrungsaustausches.

Der Vortrag beginnt um 18:00 Uhr und hat eine Dauer von ca. 90 Minuten. Der Eintritt ist frei!

Einladung als PDF-Download

Auch aus den Reihen des Landschaftsfördervereins hoffen wir auf viele Besucher.

Für die Arbeitsgruppe Öffentlichkeitsarbeit, Sebastian Partzsch

 


 

Bartmeisen im Teichland Linum
  • 01_Bartmeise
  • 02_auf-Nahrungssuche
  • 03_im-Schilf
  • 04_Akrobatisch
  • 05_Kleines-rundes-Federbaellchen

Es ist ein grauer und trüber Januartag. Nasskalte 2 Grad Celsius machen den Wind noch unangenehmer. Trotzdem: Irgendwie schön hier!

Menschenleer die Wege an den Teichen. Einige Gänse schnattern in der Luft, ein Graureiher fühlt sich gestört und schimpft lautstark über den einsamen Besucher. Dann höre ich ein hell klingendes „tsiiü – tsiiü – sirr – sirr – sirr – tsiiü!“ Bevor die kleinen orangefarbenen Vögel zu sehen sind, sind sie fast immer zu hören. 15 bunte Vögel zähle ich auf und in den Schilfhalmen zur Nahrungssuche.

Winterzeit ist Bartmeisenzeit, denn die kleinen quirligen Vögel ernähren sich dann von den Samen der Schilfhalme und sitzen deshalb oft ganz oben auf den Samenbüscheln der Halme. In der warmen Jahreszeit sind die Vögel kaum zu sehen, dann suchen sie nach Insekten im Inneren der Schilfdickichte, wo sie auch brüten und ihre Jungen aufziehen.

In unserem großen LFV-Naturfotobuch „Im Oberen Rhinluch – Unser schönes Naturerbe“* berichten wir im Kapitel 30 ausführlich über diese kleinen Vögel. Noch immer sitzen die Bartmeisen vor mir im Schilf und hopsen von Halm zu Halm. Die Serienaufnahmefunktion der Kamera rattert fast unaufhörlich. Und ganz plötzlich, wie auf ein Kommando, fliegt der Schwarm eilig auf und davon. Was mag sie erschreckt haben? Ich freue mich über die vielen schönen Aufnahmen und auf den heißen Glühwein zuhause.

Ein Winterspaziergang im Teichland Linum hat also auch seine Reize – versuchen Sie es mal, auch wenn es grau und nasskalt ist.

Text und Bilder: Detlef Hase

* Buchbestellungen nehmen wir gerne an: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 


 

Aufruf zum Arbeitseinsatz
  • AE 23.2.2019-I
  • AE 23.2.2019-II
  • AE 23.2.2019-III
  • AE 23.2.2019-IV

(Bilder von der Aktion 2019)
Auch in diesem Winter bleibt es nicht aus, dass wir an dem von uns gepachteten Obergrundkoppelteich ("Unkenteich") im Linumer Teichgebiet ordnungsgemäß Hand anlegen, um ihn startklar für ein hoffentlich erfolgreiches Amphibienjahr zu machen. Doch nicht nur die Lurche profitieren von unseren Teichpflegemaßnahmen, sondern auch einige Brutvögel, die den Unkenteich mittlerweile als Kinderstube für sich entdeckt haben.

Kurzum: Bevor ermeut das Wasser in den Teich gelassen werden kann, müssen wir uns dem Schilfschnitt widmen. Deshalb rufen wir alle fleißigen Unterstützer zum Arbeitseinsatz auf:

am Samstag, 8. Februar 2020 - 08:30 Uhr

Treffpunkt am LFV-Vereinsturm (beim Obergrundkoppelteich).

Bitte, sofern möglich, Harke und Handschuhe mitbringen!

Um Anmeldung unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! wird zur besseren Koordination der Aktion gebeten.
Sollten Sie an diesem Tag keine Zeit haben, jedoch generelles Interesse an einer tatkräfitgen Unterstützung bekunden, wären wir ebenfalls für eine kurze Rückmeldung dankbar!

Für den Vorstand, Sebastian Partzsch

 

 

 


Sollten Sie Aufnahmen auf unserer Website entdecken, die das Persönlichkeitsrecht verletzen, bitten wir um eine Information an post@oberes-rhinluch