+++ LFV Ticker 2019-07-02 +++

 

Sommer im Luch

Sommerzeit ist vor allem Schmetterlingszeit. Auch sind die blühenden Wasserdoststauden und Schwanenblumen zu sehen. So z. B. im Teichland Linum.

Bei diesen hohen Temperaturen fällt ein Spaziergang nicht leicht. Versuchen Sie es doch mal am frühen Morgen.

Die Libellen sitzen noch an den taunassen Halmen. Laut singen die Drosselrohrsänger im Schilf und die Störche jagen auf den Wiesen Mäuse, um ihre Jungen großzufüttern. Im Hausgiebel oder am Kirchturm warten die jungen Turmfalken auf das Futter.

Alle Bilder zu diesem Text sind aus unserem Buch: „Im Oberen Rhinluch – Unser schönes Naturerbe.“ Aktuell bereiten wir eine zweite Auflage vor und hoffen, dass wir erneut einen Druckkostenzuschuss einwerben können, um den Preis von 12,00 Euro zu halten. Bitte Daumen drücken, dass das klappt.

Text: Detlef Hase

 

 


 

Wie in der Provence

Die heißen Sommertage erinnern mich an einen Sommerurlaub vor vielen Jahren in der Provence, an die hitzflirrende Luft über den dortigen Lavendelfeldern.

Und ist es Ihnen schon aufgefallen? In diesem Jahr blüht in unseren Gärten und Parks der Lavendel besonders heftig. Das ist nicht nur hübsch anzusehen, sondern auch eine Wohltat für viele Insekten. Bienen, Hummeln und Schmetterlinge summen und schwirren dort so zahlreich, dass man es kaum glauben mag. Vielleicht haben Sie auf ihrem Balkon oder in Ihrem Garten auch Lavendel wachsen. Die wohlduftenden Pflanzen sollen sogar Blattläuse von den Rosen abhalten, deshalb wird Lavendel in vielen Gärten bei den Rosen gepflanzt. Und die getrockneten Blütenrispen gehören dann in den Wäscheschrank.

Wir alle können mit einer insektenfreundlichen Blumeninsel auf dem Balkon oder im Garten etwas gegen das Insektensterben unternehmen. Auf dem Berliner Pflaster habe ich bereits mehrmals tote Mauersegler liegen sehen, Jungvögel, die wahrscheinlich aus dem Nest geworfen wurden wegen Nahrungsmangel. Der blühfreudige und insektenfreundliche Lavendel ist also auch gut für unsere Sommervögel und den Erhalt der Nahrungskette.

Text und Bilder: Detlef Hase