Porträt Satzung

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Satzung des Landschaftsförderverein Oberes Rhinluch e.V.

 

§ 1 Name, Sitz, Zweck

 

  1. Der Landschaftsförderverein Oberes Rhinluch e.V. mit Sitz in Oranienburg verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts „Steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung.
  2. Zweck des Vereins ist die Förderung des Naturschutzes und der Landschaftspflege im Sinne des Bundesnaturschutzgesetzes und der Naturschutzgesetze des Landes Brandenburg.
  3. Der Satzungszweck wird verwirklicht insbesondere durch:
    1. Schutz und Erhalt der regionaltypischen Pflanzen- und Tierarten im Oberen Rhinluch;
    2. Sicherung und Wiederherstellung ihrer Lebensbedingungen sowie Pflege und Entwicklung des niedermoortypischen Landschaftsbildes insbesondere durch Förderung einer standortgerechten, naturverträglichen Land- und Gewässerbewirtschaftung;
    3. Unterstützung der öffentlichen Verwaltung bei der Sicherung des Oberen Rhinluchs mit dem Ziel, einen optimalen Schutzstatus für dieses Gebiet zu erreichen;
    4. Ankauf, Pacht und Pflege von Flächen, die für den Naturschutz von besonderem Interesse sind;
    5. Maßnahmen zur Lenkung eines naturverträglichen Tourismus;
    6. Öffentlichkeitsarbeit sowie gebietsbezogene Bildungs- und Forschungsarbeit für die vorgenannten Zwecke;
    7. Einwerbung und Einsatz finanzieller Mittel von privaten und öffentlichen Stellen für diese Zwecke.

 

§ 2 Selbstlosigkeit

 

  1. Der Verein ist selbstlos tätig; er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.

 

§ 3 Mittelverwendung

 

  1. Mittel des Vereins dürfen nur für satzungsmäßige Zwecke verwendet werden.
  2. Die Mitglieder dürfen keine Gewinnanteile und in ihrer Eigenschaft als Mitglieder auch keine sonstigen Zuwendungen aus Mitteln des Vereins erhalten. Die Vergütung besonderer Arbeitsleistungen von Mitgliedern ist gestattet, soweit ihre Höhe nicht unangemessen ist.

 

§ 4 Ausgaben

 

  1. Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.

 

§ 5 Vermögensbindung

 

  1. Bei Auflösung des Vereins oder Wegfall der steuerbegünstigten Zwecke fällt das Vermögen des Vereins an eine oder mehrere Körperschaften des öffentlichen Rechts und/oder eine oder mehrere andere steuerbegünstigte Körperschaften zur Verwendung für die in § 1 (2) und (3) dieser Satzung festgelegten Zwecke.
  2. Die Mitgliederversammlung beschließt mit ¾-Mehrheit der anwesenden Mitglieder über die Auflösung des Vereins und gleichzeitig darüber, an welche der in Frage kommenden Körperschaften das Vermögen übertragen werden soll und ggf. mit welchen Anteilen.

 

§ 6 Mitgliedschaft

 

  1. Ordentliche Mitglieder können werden:
    1. Einzelpersonen,
    2. juristische Personen, Institutionen, öffentliche und private Körperschaften und nicht rechtsfähige Vereine.
  2. Die Mitgliedschaft ist schriftlich zu beantragen. Über die Aufnahme entscheidet der Vorstand.
  3. Die Mitgliedschaft endet durch Tod, Kündigung, Aufhebung der juristischen Person oder durch Ausschluss aufgrund vereinsschädigenden Verhaltens. Der Austritt ist dem Vorstand schriftlich mitzuteilen.
  4. Über den Ausschluss eines Mitgliedes entscheidet der Vorstand. Dem Mitglied ist die Möglichkeit zu einer schriftlichen oder mündlichen Stellungnahme zu geben.
    Der Vorstand teilt dem Ausgeschlossenen die Entscheidung schriftlich mit.

 

§ 7 Mitgliedsbeiträge

 

  1. Die Mitgliederversammlung beschließt die Höhe der Mitgliedsbeiträge. Der Jahresbeitrag wird immer zum 31.03. fällig.

 

§ 8 Organe des Vereins

 

  1. Organe des Vereins sind die Mitgliederversammlung, der Vorstand, die Rechnungsprüfer und die Arbeitskreise
  2. Zur Beurkundung ihrer Beschlüsse wählen die Vereinsorgane jeweils aus ihrer Mitte eine/n Protokollführer/in. Die Protokolle sind von diesem/dieser und einem weiteren Teilnehmer sowie bei Mitgliederversammlungen und Vorstandssitzungen vom Vereinsvorsitzenden oder seinem Stellvertreter zu unterzeichnen

 

§ 9 Mitgliederversammlung

 

  1. Die Mitgliederversammlung ist das oberste Organ des Vereins.
  2. Die Mitgliederversammlung tagt einmal jährlich, möglichst im 1. Kalendervierteljahr. Sie wird vom Vorstand schriftlich mit angemessener Frist unter Angabe der Tagesordnung einberufen. Die Tagesordnung ist um nachträglich gestellte Anträge zu erweitern; jedoch sind gültige Beschlüsse zu solchen Anträgen nur möglich, wenn sie den Mitgliedern mit angemessener Frist vor der Mitgliederversammlung bekannt gegeben worden sind. Die Einladung zur Jahreshauptversammlung mit den Tagesordnungspunkten kann auch per E-Mail erfolgen.
  3. Die Mitgliederversammlung setzt sich zusammen aus den Einzelmitgliedern und je einem Vertreter der Mitgliedsorganisationen. Jedes anwesende Mitglied hat eine Stimme.
  4. Alle Organe des Vereins erstatten der Versammlung Bericht über ihre Arbeit im vergangenen Jahr und ihre Planungen für das kommende Jahr. Die Versammlung diskutiert die vorgetragenen Berichte.
  5. Die Mitgliederversammlung beschließt über die Entlastung des Vorstands.
  6. Die Mitgliederversammlung wählt den Vorstand für die Dauer von zwei Jahren. Die Wahl der Vorstandsmitglieder erfolgt einzeln. Legt ein Vorstandsmitglied sein Mandat vorzeitig nieder, kann der Vorstand bis zur nächsten Mitgliederversammlung eine/n Nachrücker/in bestellen. Auf der nächsten Mitgliederversammlung findet dann eine Nachwahl statt. Das Mandat nachgewählter Vorstandsmitglieder reicht bis zum Ende der Wahlperiode des Vorstandes.
  7. Satzungsänderungen beschließt die Mitgliederversammlung mit ¾-Mehrheit der anwesenden Mitglieder.

 

§ 10 Vorstand

 

  1. Der Vorstand besteht aus acht Mitgliedern, die aus ihrer Mitte eine/n Vorsitzende/n, eine/n Stellvertreter/in und einen Kassenwart wählen.
  2. Die drei in § 10 (1) genannten Personen vertreten den Verein im Sinne von § 26 BGB jeweils einzeln.
  3. Der Vorstand tagt mindestens einmal im Quartal. Der/die Vorsitzende lädt zu den Vorstandssitzungen unter Einhaltung einer angemessenen Frist ein. Die Geschäftsführung und die Sprecher/innen der Arbeitskreise sind zu den Sitzungen mit der gleichen Frist einzuladen, haben dabei aber kein Stimmrecht.
  4. Der Vorstand ist beschlussfähig, wenn mindestens fünf Vorstandsmitglieder anwesend sind. Bei Stimmengleichheit gilt ein Antrag als abgelehnt.
  5. Die Protokolle über die Vorstandssitzungen sind den Mitgliedern auf Wunsch zugänglich zu machen.
  6. Der Vorstand führt die Geschäfte des Vereins. Mit Zustimmung der Mitgliederversammlung kann er eine Geschäftsführung bestellen, die in seinem Auftrag die Geschäfte des Vereins führt und Vereinsvorhaben ausführt.
  7. Der Vorstand kann eine außerordentliche Mitgliederversammlung einberufen, wenn das Interesse des Vereins es erfordert.

 

 

§ 11 Rechnungsprüfer

  1. Die Mitgliederversammlung wählt aus ihrer Mitte zwei Rechnungsprüfer jeweils auf die Dauer von zwei Jahren. Diese prüfen nach Ablauf jedes Jahres die vom Kassenwart vorzulegenden Belege und Aufzeichnungen über alle Einnahmen und Ausgaben und erstatten der Mitgliederversammlung hierüber einen – auch schriftlich vorzulegenden – Bericht.

 

§ 12 Arbeitskreise

 

  1. Der Vorstand kann zu unterschiedlichen Fragestellungen Arbeitskreise gründen und ihnen die Wahrnehmung bestimmter Aufgaben übertragen.
  2. Jeder Arbeitskreis wählt eine/n Sprecher/in.
  3. Die Mitarbeit in einem Arbeitskreis erfordert keine Vereinsmitgliedschaft.

 

§ 13 Übergangsvorschrift

 

  1. Diese Satzung gilt ab 01.01.2009, soweit das gesetzlich möglich ist; im übrigen so früh wie möglich und spätestens ab ihrer Eintragung in das Vereinsregister.
    (zuletzt geändert durch die Mitgliederversammlung am 28.02.2009)
 

Kurz-Info

Seit seiner Gründung 1991 hat unser Verein zahlreiche Projekte erfolgreich umgesetzt. Sie dienen dem Erhalt und Schutz der gewachsenen Kulturlandschaft. Davon profitieren nicht nur Pflanzen und Tieren, sondern auch die hier lebenden Menschen.

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