Verein LFV-Ticker

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+++ LFV-Ticker 2017-08-07 +++

 

 

Rotmilane im Schleuener Luch

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Mitte Juli waren Sebastian Partzsch und Detlef Hase im Schleuener Luch nahe Hohenbruch unterwegs, um dort nach Greifvögeln Ausschau zu halten.

Ein Teil der Waldkante am Schleuener Luch gehört ja bekanntlich zum geplanten WEG 34. Nach einiger Zeit des Wartens begann ein Landwirt, mit seinem Traktor eine große Wiese zu mähen. Und siehe da, es dauerte keine 30 Minuten und schon waren zehn Greifvögel gleichzeitig in der Luft über den frisch gemähten Flächen, um dort nach Beute Ausschau zu halten.

Offensichtlich wurden die Greifvögel vom Traktoren- und Mähgeräusch wie magisch angezogen. So konnten wir einige schöne Rotmilanaufnahmen machen. Wir gehen davon aus, dass diese Greifvögel an der Waldkante zum Schleuener Luch ihre Brutgebiete und Horste haben.

Ein Grund mehr, dass dort keine Windräder gebaut werden. Und wenn Sie mal Lust haben für tolle Greifvogelbeobachtungen, dann achten Sie darauf, wo gerade eine Wiese gemäht wird.

Text + Fotos von Detlef Hase

 


 

 

Erneut 1700 Stellungnahmen zum Regionalplan Windenergie

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Während im letzten Jahr zum 1. Entwurf des Regionalplanes „Windenergie“ schon über 2.000 Stellungnahmen abgegeben wurden, sind es in diesem Jahr zum 2. Entwurf wiederum 1.700 Stellungnahmen.

Das Beteiligungsverfahren zum 2. Entwurf des Regionalplanes „Windenergie“ lief vom 1. Juni diesen Jahres bis zum 31. Juli. Parallel dazu wurden von der Regionalen Planungsgemeinschaft Prignitz-Oberhavel die betroffenen Behörden beteiligt. Aus unserem Bereich wissen wir von der Beteiligung der Oberförsterei Neuendorf und der Stadt Kremmen. Der Landschaftsförderverein hat seine ablehnende Stellungnahme rechtzeitig abgegeben.

Eine Zusammenfassung, aber auch die gesamte Stellungnahme sind unter http://www.oberes-rhinluch.de/windkraft zu finden.

Was passiert mit den zahlreich eingegangenen Stellungnahmen eigentlich? Die Planungsgemeinschaft informiert dazu:

„Die Auswertung der Stellungnahmen wird durch die Gremien der Regionalen Planungsgemeinschaft begleitet. Die Gremiensitzungen sind grundsätzlich öffentlich. Ort, Inhalt und Zeitpunkt der Sitzungen werden auf der Internetseite der Regionalen Planungsgemeinschaft bekanntgegeben.

Regionalversammlungen werden ferner im Amtsblatt für Brandenburg bekanntgemacht. Über den Fortgang des Abwägungsprozesses wird darüber hinaus im Infobrief der Regionalen Planungsgemeinschaft berichtet. Diesen kann man kostenfrei bestellen. Der Abwägungsprozess und das Abwägungsergebnis werden in einer tabellarischen Dokumentation nachvollziehbar aufbereitet. Diese kann nach Abschluss des Verfahrens bei der Regionalen Planungsstelle eingesehen werden. Eine darüber hinausgehende Beantwortung einzelner Stellungnahmen ist nicht vorgesehen.“

Wir werden den Abwägungsprozess ebenfalls begleiten und im „Ticker“ darüber informieren. Es wird sicherlich bis zum Jahr 2018 dauern, bis der Regionalplan beschlossen wird.

Der Protest gegen die Naturzerstörung im geplanten Windeignungsgebiet 34 geht jedoch weiter.

In der vom LFV initiierten Online-Petition kann man mit seiner Unterschrift auch weiterhin etwas dagegen tun.

Wer schnell ist, kann auf der oben genannten Windkraft-Seite mit seiner Unterschrift noch die 1.000 Unterschriften-Marke knacken.

Hartmut Rakow

 


 

 

Auch viele Mücken...

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… werden uns beim Turmfest nicht die gute Laune verderben. Der viele Regen hat Wiesen und Felder an zahlreichen Stellen unter Wasser gesetzt. Diese großen flachen Pfützen sind ideale Brutstätten für die summenden Plagegeister, die doch eigentlich ganz niedlich aussehen (siehe Foto).

Natürlich treffen wir uns trotzdem alle und gerne und gut gelaunt zum

 

Turmfest am Unkenteich im Teichgebiet Linum, am Samstag, 12.08. um 16.00 Uhr.

 

Aber bitte nicht das vorbeugende Mückenspray oder die vorbeugende Mückensalbe vergessen.

Und wie jedes Jahr freuen wir uns auf die wohlschmeckenden Leckereien, die für unser Gemeinschaftsbuffet mitgebracht und gespendet werden.

Text + Foto von Detlef Hase

 


 

 

LFV Kalender 2018 - publiziert vom Landschaftsförderverein Oberers Rhinluch e.V.

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Er ist wieder da - unser Kalender für das Jahr 2018.

Viele gute Fotografen haben ihre Bildaufnahmen eingereicht und der Arbeitskreis Öffentlichkeit & Mittelbeschaffung hat es wieder einmal schwer gehabt ...

... mit der Auswahl der Monatsmotive versteht sich ;-)

Erstmalig wird der LFV Kalender 2018 am 12. August, zu unserem jährlichen Vereins (Turm) Fest angeboten, druckfrisch eben.

Danke den Fotografen und dem Vorstand für diese Arbeit.

Klick zu einer Bestellung

 


 

 

Wasser: Fluch und Segen

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Viel Feuchtigkeit von oben gab es seit Ende Juni in unserer Region.

Regelrecht sintflutartige Regenfälle trafen das Obere Rhinluch und weitere Gebiete in Oberhavel und Ostprignitz-Ruppin. Etliche Gräben, u.a. der Hörstegraben bei Schwante, traten über die Ufer und überschwemmten angrenzende Wiesen. Die so neu entstandenen "Seenlandschaften" zogen natürlich sofort viele an Wasser und Feuchtlebensraum gebundene Vögel wie magisch an. Schließlich gab es neben vielen toten Insekten und Würmern auch das eine oder andere Nagetier zu verspeisen, das den plötzlichen akuten Wassereinbruch von oben mit seinem Leben bezahlte.

Ein Fest für Storch, Graureiher, Silberreiher und Kranich. Zu den "Profiteuren" des kostbaren Nass, das derzeit überreichlich über uns ausgeschüttet wird, wird mittel- und langfristig aber auch der Landschaftswasserhaushalt gehören: Der viele Regen macht sich hoffentlich auch bei den in den letzten Jahren extrem gesunkenen Grundwasserständen in naher Zukunft positiv bemerkbar.

Des einen Freud ist natürlich des anderen Leid: So schön die überschwemmten Wiesen auch anzuschauen sind und zumindest einen kurzfristigen neuen Lebens- und Nahrungsraum für unsere Vögel bieten und so sinnvoll das viele Wasser auch für unser Niedermoor und den Landschaftswasserhaushalt auch sein mag, für unsere heimischen Landwirte ist es derzeit gar existenzgefährdend oder zumindest mehr als verlustreich:

Wiesen können derzeit nicht gemäht werden, das Gemüse verfault im stehenden Wasser, das Getreide taugt vielerorts gerade noch als Tierfutter, jedoch nicht mehr als Basis für unser tägliches Brot. Schade um den (ungerechten) Lohn der vielen Arbeit.

Hoffen wir, dass uns der Regen in Zukunft ein für Mensch, Landschaft, Flora und Fauna gesundes Mittelmaß beschert, denn: Wasser ist Leben, aber zu viel Wasser kann einem (Landwirt) das Leben auch ganz schön schwer machen!

Die oben stehenden Fotos sind zwischen Kremmen und Sommerfeld sowie bei Schwante entstanden.

Sebastian Partzsch

 


 

 

42 ha pures Grünland

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Ein Projekt ist Geschichte, bevor es eigentlich erst richtig begonnen hat: Die im Neukammer Luch zwischen Wall und Pabstthum an der Bahnstrecke Kremmen - Neuruppin geplante Photovoltaikfreiflächenanlage wird nicht gebaut!

Nachdem der Landschaftsförderverein vor gut einem Jahr auf der Internetseite der Bodenverwertungs- und -verwaltungs GmbH (BVVG) davon Kenntnis erlangte, dass der Erwerb einer Option für den Bau einer Solaranlage auf 42 ha Landwirtschaftsfläche in unmittelbarer Nähe des SPA "Rhin-/ Havelluch" ausgeschrieben wurde, kam viel Bewegung in die Sache. Wir forderten die BVVG unter Hinweis auf naturschutzrechtliche Bedenken schriftlich zur Rücknahme ihres Angebots auf, kamen mit der Waller Ortsvorsteherin und weiteren besorgten Bürgern zusammen und starteten frühzeitig eine Presse- und Plakatoffensive, um unseren Unmut über diese Absichten zu äußern. Auch wurde von der Brandenburger Landtagsfraktion BVB / Freie Wähler eine Kleine Anfrage zum Solarpark an die Landesregierung gerichtet, in deren Ergebnis selbst die Landesregierung die künftige Nutzung der Fläche als Solarpark kritisch betrachtete, zumal es sich um landwirtschaftlich genutzte Flächen handelt, die noch bis Herbst 2018 verpachtet sind. Der Vorgang wurde letztendlich vom Land Brandenburg an die der BVVG übergeordnete Stelle, das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft, mit der Bitte um Prüfung des Sachverhalts weitergeleitet. Ergebnis: Die BVVG wird künftig keine Landwirtschaftsflächen mehr für die Solarenergienutzung ausschreiben! Dies hat nun überregionale Auswirkungen auf alle von der BVVG verwalteten Flächen in den ostdeutschen Bundesländern.

Ein großartiger Gemeinschaftserfolg, zu dem unser kleiner regional tätiger Verein aufgrund seiner Wachsamkeit beigetragen hat und alles erst "ins Rollen" brachte.

Sebastian Partzsch

 

 


Sollten Sie Aufnahmen auf unserer Website entdecken, die das Persönlichkeitsrecht verletzen, bitten wir um eine Information an Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! Sie müssen JavaScript aktivieren, damit Sie sie sehen können.


 

 

 

+++ LFV-Ticker 2017-06-21 +++

 

 

Wiedehopfland Oberes Rhinluch

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An den Rändern des Oberen Rhinluchs gibt es an verschiedenen Orten sandige und vegetationsarme Flächen. Das sind typische Lebensräume für den Wiedehopf, der auf solchen Flächen seine Nahrung sucht, meist Würmer, Raupen, Ameisen, Ameisenlarven und andere Insekten.

Und auch in diesem Sommer kann man den hübschen Vogel mit der tollen Federhaube mit etwas Glück und Geduld wieder beobachten. Also beim nächsten Spaziergang mal das Fernglas mitnehmen und auf einen hellbrauen Vogel mit schwarz-weißen Flügeln achten, der durch seinen flatternden Flug auffällt.

Am Boden bei der Nahrungssuche ist der Wiedehopf in der Vegetation ziemlich schwer zu entdecken. Und bitte Abstand halten, denn der Wiedehopf ist ziemlich scheu und flüchtet schnell bei menschlicher Annäherung. Die beigefügten Aufnahmen wurden deshalb aus einem Fotoversteck gemacht mit extrem langen Brennweiten.

Viel Spaß beim Betrachten der Bilder wünscht Ihnen

Detlef Hase

 


 

 

Wir wollen Stärke zeigen, am 2. Juli in Kremmen

Liebe Vereinsmitglieder und liebe Freunde des Landschaftsfördervereins, inzwischen pfeifen es die Spatzen von den Dächern, dass der LFV Oberes Rhinluch e. V. sich stark engagiert gegen das geplante Windeignungsgebiet Nr. 34 in dem Wald bei Beetz/Sommerfeld/Hohenbruch.

Und wir wollen unseren Protest gegen diese Planungsabsicht erneut in die Öffentlichkeit tragen.

Als wir unsere Unterschriftensammlung gegen das WEG 34 dem Kremmener Bürgermeister vor einem Jahr übergeben haben, waren ca. 120 Leute zu dieser Veranstaltung gekommen. Diesmal müssen es noch mehr werden. Deshalb haben wir gemäß § 14 Versammlungsgesetz eine Versammlung zum Protest gegen das geplante WEG 34 angemeldet, und zwar für

Sonntag, den 02.07.2017 um 14.30 im Kremmener Museumsviertel vor der dortigen Museumsscheune.

Es wird einige Redebeiträge geben, anschließend wird unsere Informations- und Fotoausstellung „Rettet diesen Wald“ eröffnet. Insgesamt zeigen wir 10 Informationsbilder und 14 Waldbilder. So wollen wir beweisen, dieser Wald darf nicht zu einem Windindustriegebiet verkommen.

Bitte kommen Sie zahlreich, bitte bringen Sie Ihre Freunde und Bekannten mit.

Detlef Hase

 


 

 

Unterstützung geboten

Der LFV hat am Pfingstmontag eine Online-Petition zum Erhalt des Waldes bei Beetz, Sommerfeld, Hohenbruch und Neuendorf gestartet, in dem sich nach dem Willen der Regionalen Planungsgemeinschaft Prignitz-Oberhavel bald zahlreiche Windräder drehen sollen. Dies wollen wir nicht so hinnehmen, sind jedoch hierbei auch auf Ihre Hilfe angewiesen!

Bitte unterstützen Sie unsere Forderung zum Schutz des Waldes mit Ihrer Unterschrift auf der Petitionsplattform:

Openpetition Naturschutz statt Naturzerstörung - Keine Windräder in unserem Wald

Leiten Sie unser Anliegen bitte auch an Angehörige, Freunde, Bekannte, Verwandte etc. weiter, oder machen Sie anderweitig Werbung, damit sich möglichst Viele an der Unterschriftensammlung beteiligen. Für Diejenigen, die keinen Internetzugang haben, können auch Unterschriftenlisten ausgedruckt und genutzt werden, die dann bitte ausgefüllt an das LFV-Büro (Am Markt 24, 16766 Kremmen) zu übersenden sind:

Download-Link Unterschriftenbögen 

Die Online-Petition läuft vorerst bis zum 04.08.2017. Eine Verlängerung unsererseits ist möglich. Nach endgültigem Ende der Petition ist eine medienwirksame Unterschriftenübergabe an die Petitionsempfänger (Landrat OHV, Kreistag OHV sowie Regionale Planungsgemeinschaft Prignitz-Oberhavel) vorgesehen.

Herzlichen Dank im Namen des Vorstandes.

Sebastian Partzsch

 


 

 

2. Runde gegen die Windräder in unserem Wald

Der 2. Entwurf des Regionalplanes Freiraum und Windenergie ist öffentlich ausgelegt worden. Stellungnahmen, Bedenken und Anregungen können bis zum 31.Juli 2017 abgegeben werden.

Der Plan weist im Wald bei Neuendorf, Hohenbruch und Beetz-Sommerfeld ein Windeignungsgebiet (WEG 34) aus.

Sollte die Planung Ende 2017 von der Regionalversammlung in Neuruppin beschlossen werden, können dort demnächst ca. 21 Windräder aufgestellt werden.

Heutige Windräder haben eine Höhe von insgesamt über 200 Meter. Aufgrund der Gefahr der Zerstörung zahlreicher Waldgebiete mit hohem Laub- und Mischwaldanteil sowie der Gefährdung vieler seltener und geschützter Vogelarten wird sich der Landschaftsförderverein gegen die Ausweisung dieses Windeignungsgebietes aussprechen. Wer sich dem anschließen will, hat folgende Möglichkeiten:

-              Schriftlich an die Regionale Planungsstelle Prignitz-Oberhavel, Fehrbelliner Straße 31, 16816 Neuruppin,

-              Übers Internet an Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! Sie müssen JavaScript aktivieren, damit Sie sie sehen können. ,

-              Pläne und Texte der Plandokumente sind im Netz unter http://www.prignitz-oberhavel.de/planwerke/regionalplan-freiraum-und-windenergie.html zu finden.

-              oder in der Kreisverwaltung Oberhavel - Fachbereich Bauordnung und Kataster: Adolf-Dechert-Straße 1, Haus 1, Raum 3.20, 16515 Oranienburg einzusehen.

Dieses Beteiligungsverfahren wurde erforderlich, weil die Planung des 1. Entwurfes grundlegend geändert wurde. Wer sich zum 1. Entwurf bereits geäußert hat, sollte dies erneut auch zum 2. Entwurf tun.

Weitere Hinweise sind auf der Internetseite des Landschaftsfördervereins zu finden http://www.oberes-rhinluch.de/windkraft .

Hartmut Rakow

 


 

 

Verschwunden und verstummt

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Bei meiner Fahrt durch das Neukammer Luch zwischen Ludwigsaue und der kleinen Beetzer "Außenstelle" Charlottenhof im Mai des Jahres musste ich mit Entsetzen feststellen:

Die schöne und voller Leben strotzende Trockenrasenwiese mit Berg-Sandglöckchen und anderen Pflanzen, auf der sich im vergangenen Sommer noch viele Insekten tummelten, ist verschwunden! Das Zirpen der Grillen und Heuschrecken - verstummt. Das Gaukeln der Schmetterlinge - Vergangenheit. Das Brummen der Hummeln und eifrige Fliegen von Blüte zu Blüte - das war einmal. Das Krabbeln der Käfer und Surren der Schwebfliegen - wird hier bis auf unbestimmte Zeit nicht mehr stattfinden.

Dafür kann man sich jetzt an einem weiteren eintönigen und leblosen Maisfeld "erfreuen" und die dort herrschende Stille "genießen". Vernichtet wurde der Lebensraum unzähliger Insekten für "Öko"Strom oder Bioethanol.

Liebe Landwirte, bitte fördert die biologische Vielfalt im Luch, nicht den Biodiesel!

 

PS: Wenn auch Sie freudige oder unerfreuliche Beobachtungen im Luch machen, teilen Sie uns diese doch bitte einfach mit.

Über unser neues Beobachtungsportal www.report.oberes-rhinluch.de können Sie uns Ihre Erlebnisse mitteilen.

Foto + Text: Sebastian Partzsch 

 


 

  

Beobachtungen & Ereignisse

Ab sofort ist es möglich, Beobachtungen online auf unserer Website einzutragen. Beobachtungen und Ereignisse, die im Oberen Rhinluch gemacht wurden.

Die Fauna und Flora, die Menschen, das Wetter, ob auf dem Weg zur Arbeit oder bei einem Besuch, einer Wanderung;

haben Sie das Bedürfnis, Ihre Beobachtung mitzuteilen, können Sie jedes internetfähiges Gerät nehmen, um Ihren Eintrag zu machen. An Ihrem Rechner oder über das Mobiltelefon.

Ihr Eintrag wird einfach übermittelt und ist nach der Freigabe durch unseren Admin zu sehen. Bildmaterial kann mitgesendet werden.

Unter  report.oberes-rhinluch.de/ finden Sie die Eintragsmöglichkeit. Alternativ können Sie den Menüpunkt "Report Rhinluch" (Unterpunkt von "Verein" auf www.oberes-rhinluch.de/ ) anwählen.

Sicherlich gibt es Schwächen, aber auch Stärken, solch eines Eintragsportals. Wir wollen es gemeinsam entwickeln und sind auf Ihre konstruktive Kritik neugierig.

Senden Sie diese bitte an Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! Sie müssen JavaScript aktivieren, damit Sie sie sehen können.

Einträge, die nur für den Vorstand und nicht für die Öffentlichkeit bestimmt sind, kennzeichnen Sie bitte.

 

 

 


Sollten Sie Aufnahmen auf unserer Website entdecken, die das Persönlichkeitsrecht verletzen, bitten wir um eine Information an Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! Sie müssen JavaScript aktivieren, damit Sie sie sehen können.


 

 

 

+++ LFV-Ticker 2017-05-10 +++

 

 

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Was für ein Baum!

Rotbuchen, die in einem Meter Höhe einen Stammumfang von 6,50m haben, werden vom Deutschen Baumarchiv als „national bedeutsam“ eingeschätzt.

Es gibt eine Deutschlandliste, (https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_der_dicksten_Buchen_in_Deutschland) in der nur 35 solche Bäume verzeichnet sind.

Mitten im geplanten Windeignungsgebiet 34 im Wald bei Beetz/Sommerfeld, im Waldabschnitt 1057, steht eine äußerst eindrucksvolle Starkbuche, die diesen Wert fast erreicht. In 1,50 m Höhe habe ich einen Stammumfang von 5,85m gemessen. Solche 200 – 300 Jahre alten Buchen werden an anderen Orten in diesem Land als regionale Sehenswürdigkeit und als Naturdenkmal geschützt.

Es werden zu solchen gigantischen Bäumen schöne Wanderwege angelegt und Sitzbänke laden ein zum schattigen Verweilen im Wald. Der Wanderer kann so in aller Ruhe den wunderbaren Baum betrachten, den Buchfinken im Frühjahr zuhören, und aus der Stärke des Baumes Kraft schöpfen für den Alltag.

Und wie ist es bei uns in Brandenburg? Da sollen erhaltenswerte Wälder, in denen so eindrucksvolle Bäume wachsen, zu Windenergie-Industriegebieten umgestaltet werden. Das ist empörend!

Text & Foto: www.detlef-hase-naturfotos.de/

 


 

2. Runde in der Planung der Windräder

Wie zu erwarten war, hat die Regionalversammlung der Regionalen Planungsgemeinschaft Prignitz-Oberhavel am 26.04.2017 den 2. Entwurf des Regionalplanes „Freiraum und Windenergie“ beschlossen. Im Rahmen der Beteiligung zum 1. Entwurf wurden 10 Windeignungsgebiete gestrichen. Ein Gebiet wurde zusätzlich dargestellt und 8 Bestandsgebiete wurden wieder aufgenommen. Zum Teil wurden die Abstandsflächen zu den Windrädern verringert, dafür allerdings Höhenbeschränkungen vorgesehen.

Das Windeignungsgebiet 35 bei Staffelde, zu dem sich auch der Landschaftsförderverein wegen der Nähe zum Kranichrastplatz Linum und der Ausweisung als Landschaftsschutzgebiet kritisch geäußert hatte, ist in der neuen Planung nicht mehr enthalten.

Das Windeignungsgebiet 34 zwischen Neuendorf, Hohenbruch und Beetz-Sommerfeld ist jedoch weiterhin Bestandteil der Planung. Die vom Landschaftsförderverein in seiner Stellungnahme zur ersten Planung vorgetragenen Bedenken wurden zum Artenschutz als „nicht ausreichend“ für eine Streichung angesehen. Hinweise auf schutzwürdige Waldbereiche sollen erst in zukünftigen Genehmigungsverfahren bei der Beantragung von Investoren zur Aufstellung von Windrädern Berücksichtigung finden und reichen ebenfalls nicht zur Streichung als Windeignungsgebiet aus.

Für den jetzt beschlossenen 2.Entwurf wird dies jedoch den Landschaftsförderverein nicht hindern eine erneute Stellungnahme abzugeben. Inzwischen ist auch auf unser Betreiben hin die Waldfunktionskarte der Forstverwaltung aktualisiert worden und gibt die tatsächlichen Waldqualitäten besser wieder. Auch ein vom Landschaftsförderverein beauftragtes Fledermausgutachten wird Eingang in die Stellungnahme finden. Anfang Juni soll als nächstes die Offenlage der Planung erfolgen.

Dann können - diesmal innerhalb von 2 und nicht 3 Monaten wie beim 1. Entwurf - Stellungnahmen zur Planung abgegeben werden.

Die Veränderungen der Planungen im 2. Entwurf zeigen, dass Anregungen und Bedenken etwas bewirken können. Vielleicht kann der Rekord der über 2000 zum 1. Entwurf eingegangenen Einwendungen und Hinweise ja diesmal gebrochen werden.

Hartmut Rakow

 


 

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Frühling im geplanten WEG 34

Offiziell heißt es, dass in Brandenburg Windenergieanlagen nur in ökologisch wenig wertvollen Wirtschaftswäldern, also in monotone Nadel- und Kiefernforste, gebaut werden sollen.

„Für das EG 34 wird im Umweltbericht von vorwiegend monostrukturierten Forstflächen gesprochen. Deshalb kommt man zu der Aussage, dass Waldfunktionen bei Errichtung von Windkraftanlagen im betroffenen Gebiet erhalten bleiben können und auch nur ein durchschnittliches Fledermausvorkommen zu erwarten ist. Dies trifft für den größten Teil des Gebietes nicht zu! … In vielen Abteilungen findet man ein Mosaik aus dichten und lockeren, jungen und alten Partien, Nadelholz-, Misch- und Laubholzbeständen. Häufig trifft man auch auf kleine Lichtungen.Hinzu kommen zahlreiche Biotopbäume (Altbäume, Höhlenbäume, stehendes dickstämmiges Totholz). Diese einzigartige Kombination bietet zahlreichen Tierarten geeignete Lebensräume.“

(Zitiert nach Dipl.-Biologe Torsten Seeger, „Kurzbeitrag zur Biotopausstattung der geplanten Windkrafteignungsgebiete im Umfeld des Oberen Rhinluch“ v. 18.08.2015).

Im Rahmen der erneuten Anhörung zum geplanten WEG 34 werden wir diese Argumente erneut vortragen. Jetzt im Frühjahr gestalten die hellgrünen Birken- und Buchenblätter den Wald im geplanten WEG 34 besonders hell und freundlich.

Vielleicht ermuntern Sie die Bilder zu diesem Text, dort einmal spazieren zu gehen? Eine Karte, wo Sie den Wald finden, der nun Windenergie-Industriegebiet werden soll, finden Sie auf unserer LFV-Webseite mit dem folgenden Link: Kartenansicht WEG 34  etwas nach unten scrollen

Text & Foto: www.detlef-hase-naturfotos.de/

 


 

Bitte Termin vormerken

Am Sonntag, den 02.07. um 14:30 Uhr findet in Kremmen in der dortigen Museumsscheune die Eröffnung unserer Informations- und Fotoausstellung „Rettet diesen Wald“ statt.

Der Landschaftsförderverein Oberes Rhinluch wird mit dieser Ausstellung seine öffentlichkeitswirksame Arbeit zur Verhinderung des geplanten WEG 34 fortsetzen. Wir wollen zur Ausstellungseröffnung auch die regionale Presse und verantwortliche Kommunalpolitiker einladen.

Aber vor allem brauchen wir Ihre Unterstützung.

Bitte kommen sie zahlreich, bringen Sie Verwandte und Bekannte mit. Denn eine rege Teilnahme an unserer Ausstellungseröffnung wird beweisen, dass wir mit unseren Argumenten nicht nur für die Natur sondern auch für die Menschen in dieser Region sprechen.

Detlef Hase

 


 

 

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Frühjahrswanderung mit Wiederkehr

Ausgerüstet mit Fernglas, Fotoapparat und Pflanzenbestimmungsbuch machte sich am Sonntagmorgen, 7. Mai 2017, eine kleine Gruppe von neun Naturfreunden unter fachmännischer Anleitung von Vorstandsmitglied Dipl.-Biol. Torsten Seeger sowie Vogelstimmenkenner und Vereinsmitglied Hans-Rainer Senger auf den Weg in das Waldgebiet rund um die Kremmener Hörste.

Bei der kurzweiligen und annähernd drei Stunden dauernden Wanderung quer durch den wunderschönen Laubwald gab es allerhand zu entdecken und auch zu bestimmen:

Ein großartiges Vogelgezwitscher konnten wir hören und verschiedenen Vogelarten entsprechend zuordnen. Bei mindestens zwei Dutzend verschiedenen Pflanzenarten, die wir im Rahmen der Wanderung entdeckt und betrachtet hatten, verließen wir uns bei deren Bestimmung auf das fachliche Wissen von Torsten Seeger, sofern die Teilnehmer nicht bereits selbst den Pflanzen den botanischen oder zumindest den deutschen Namen korrekt zuordnen konnten.

Zu sehen gab es: Hainbuche, Faulbaum, Moorbirke, Schlüsselblume, Lungenkraut, Schattenblume, Einbeere, Goldnessel, Buschwindröschen, Waldveilchen, Leberblümchen, Gundermann, Knoblauchsrauke, Wiesenschaumkraut u.v.m.

Neben weiteren freudigen Entdeckungen, wie einem Waldteil mit knorrigen Haselnusssträuchern, einem Waldtümpel, verschiedenartigen Pilzen, zwei Feldhasen und über 40 Stück entspanntem Damwild auf einer angrenzenden Wiese, stießen wir zu unserem Entsetzen auch auf alten Müll, den Mitbürger, die für die Natur nicht allzu viel übrig zu haben scheinen, dort abgelagert haben.Viele (bereits zerstörte) Flaschen und Gläser und weiterer Unrat liegen am Rand eines Weges im Wald herum. Spontan waren sich die Wanderer einig, dass hier unbedingt ein kleiner Arbeitseinsatz, möglichst unter Einbeziehung der örtlichen Jägerschaft, stattfinden muss!

Der Vorstand wird sich nunmehr mit der Sache beschäftigen und die Organisation übernehmen.

 

Text & Foto = Sebastian Partzsch

 


 

 

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Keine Nachwuchssorgen

Einige Kremmener Störche haben mittlerweile Nachwuchs bekommen, der trotz der niedrigen Temperaturen und des bislang recht feuchten Frühlingswetters prächtig aufzuwachsen scheint.

So befinden sich in einem Horst in der Dammstraße bereits drei Jungstörche, die gemäß Beobachtungen unseres Vereinsmitgliedes André Neumann gesund und munter zu sein scheinen.

Die liebevollen Elterntiere füttern das älteste Geschwister bereits seit dem 20. April des Jahres, so dass es nunmehr knapp drei Wochen alt sein dürfte.

Hoffen wir, dass alle Störche in diesem Frühjahr auf den Wiesen und Feldern rund um Kremmen und den Ortsteilen genug Nahrung finden, damit der Nachwuchs kraftvoll flügge wird.

 

Sebastian Partzsch

Foto: André Neumann

 

 

  

 


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