Verein LFV-Ticker

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+++ LFV-Ticker 2017-04-14 +++

 

 

Feldhase

Wir wünschen all unseren treuen Ticker-Lesern ein frohes Osterfest!

 Foto: Sebastian Partzsch

 


 

 

Bericht zur Mitgliederversammlung

Die Jahresmitgliederversammlung des Vereins fand am 18.03.2017 in Kremmen statt. Nach Begrüßung der Anwesenden folgte ein sehr interessanter Vortrag von Vereins- und Vorstandsmitglied Detlef Hase über die Wind-Energiewende, die endlich fair und umweltverträglich erfolgen muss. Anlass für diesen Vortrag war unser Protest im vergangenen Jahr gegen die im Gemeindegebiet Kremmen geplanten Windeignungsgebiete 34 und 35. Nach reger Diskussion des Vortrages wurde von der Mitgliederversammlung eine Anti-Windkraft-Resolution verabschiedet (siehe nachfolgender Tickertext Resolution verabschiedet).

Es folgten sodann die Tätigkeitsberichte des Vorstandes sowie des Arbeitskreises Öffentlichkeitsarbeit. Ekkehard Hinke stellte unseren Mitgliedern das neue Vereinsprojekt zur Schaffung eines Naturlehrpfades in Linum vor, während Kassenwartin Gaby Dallinger-Stiller die finanzielle Situation des Vereins schilderte. Nach einer kurzen Pause folgten dann die Wahlen des Vorstandes sowie der Kassenprüfer. Der bis dahin aktuelle Vorstand, bestehend aus acht Personen, trat geschlossen zur Wiederwahl an. Auch die beiden Kassenprüfer stellten sich erneut zur Wahl. Weitere Interessenten für Vorstand und Kassenprüfer gab es dieses Mal nicht, so dass die alle zwei Jahre stattfindende Wahl schnell beendet war.

Vereinsvorsitzender ist und bleibt Sebastian Partzsch. Vertreten wird er weiterhin von Karl-Heinz Sass und für die Finanzen im Verein ist Gaby Dallinger-Stiller die erste Ansprechpartnerin. Ferner bleiben Helga Müller-Wensky, Dietlind Senger, Torsten Seeger und Detlef Hase sowie Ekkehard Hinke Beisitzer.

Sebastian Partzsch

 


 

 

Resolution verabschiedet

Die diesjährige Mitgliederversammlung wurde genutzt, um eine Anti-Windkraft-Resolution zu verabschieden, die die Positionen und Forderungen des Vereins bezüglich der beiden neu geplanten Windeignungsgebiete in einem Landschaftsschutzgebiet beim Autobahndreieck Havelland und in der Nähe von Sommerfeld/Beetz/Hohenbruch/Neuendorf verdeutlicht. Den Wortlaut der Resolution finden sie hier ---> als PDF (extra Fenster).

Inzwischen haben wir die Resolution und den o.g. Vortragstext an die regionale Presse sowie an alle Kremmener Stadtverordneten versandt.

2x Presseartikel Resolution & Der Widerstand geht weiter  --> PDF (extra Fenster)

Wir wollen die Resolution auch an andere brandenburgische Politiker schicken sowie an die Windkraftlobby, entsprechend dem Motto: „Keine Windräder in unserem Wald“.

 


 

 

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Zur Trappenbalz mit Kranich-Ekke

Wer unseren Kranichexperten Ekkehard Hinke einmal beim „Fremdgehen“ erwischen möchte, hat jetzt die Gelegenheit dazu. Es werden von ihm Fahrten zur Balz der Großtrappen zu den Belziger Landschaftswiesen angeboten. Zusammenfinden sollten sich insgesamt jeweils sieben Interessenten, damit die Fahrten realisiert werden können. Abfahrtszeiten finden nach Vereinbarung statt. Startpunkt ist immer die Naturschutzstation Rhinluch in Linum (Nauener Straße 68). Die „Frühaufsteher“-Tour beginnt vor Ort bereits um 7:00 Uhr (bis 11:00Uhr), die für Langschläfer fängt um 15:30 Uhr und dauert bis etwa 19:00 Uhr. Die Kosten betragen pro Person moderate 10,00 €.

Interessenten möchten sich bitte direkt bei Ekkehard Hinke unter Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! Sie müssen JavaScript aktivieren, damit Sie sie sehen können. bzw. unter 03302/ 22 02 12 melden.

Sebastian Partzsch

Foto: www.detlef-hase-naturfotos.de/

 


 

 

01_Beetz Strauchrosenpflanzaktion des LFV Oberes Rhinluch Foto Inez Bandoly DSC_609002_Beetz Strauchrosenpflanzaktion des LFV Oberes Rhinluch Foto Inez Bandoly DSC_609506_Beetz Strauchrosenpflanzaktion des LFV Oberes Rhinluch mit Prof. Ern und Torsten Seeger v.li. Foto Inez Bandoly DSC_6092_DSC0479_DSC0483_DSC0484_DSC0487_DSC0489

Strauchrosen gepflanzt

Am 1. April fanden sich in kleiner Runde acht Vereinsmitglieder zum Arbeitseinsatz im Beetzer Luch bei wunderschönstem Frühlingswetter ein. Auf Initiative von Prof. Ern setzten wir 20 Strauchrosen in der Nähe des Königsgrabens in die Erde zwischen Jungbäume, die zum großen Teil unserer Baumpflanzaktion im vergangenen Jahr entstammen. Erfreulich zu sehen war, dass fast alle unsere Bäume angewachsen sind und den trockenen Sommer des vergangenen Jahres gut überstanden haben, auch dank der tollen Hilfe durch den Gartenbaubetrieb Jan Unger aus Wall und Vorstandsmitglied Torsten Seeger, die die Pflanzen in der höchsten Not ausreichend wässerten. Nun sind wir bester Hoffnung, dass sich auch die Rosen im Luchboden so richtig wohlfühlen und gut gedeihen, so dass sie uns in wenigen Jahren mit ihren wunderschönen Blüten erfreuen können.

Sebastian Partzsch

Fotos: Bandoly + Partzsch

 


 

 

Frühlingswald1Frühlingswald2Frühlingswald3Frühlingswald4Frühlingswald5

Frühling genießen

Derzeit kann man sich ganz in der Nähe der Stadt Kremmen an blühenden Teppichen aus weißen und vereinzelt rosa Buschwindröschen sowie gelbem Scharbockskraut erfreuen, die große Laubwaldflächen überziehen. Der Frühling in seinen schönsten Farben und was für ein Fest für Wildbienen und Hummeln! (Hierzu bitte die Bilder anklicken.)

Wenn auch Sie schöne und interessante Frühlingsimpressionen im Rhinluch entdeckt haben, schreiben Sie uns bitte eine E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! Sie müssen JavaScript aktivieren, damit Sie sie sehen können. .

Text & Foto: Sebastian Partzsch

 


 

 

Allee-des-Jahres

Erfolgreiche Schlacht um die Allee des Jahres 2011

Von den 39 Bäumen, die die Stadt Kremmen in diesem Jahr in der ca. 100 Jahre alten Allee in der Linumhorster Straße fällen wollte, müssen tatsächlich 1 Baum sofort und einige weitere in unmittelbarer Zukunft gefällt werden. Dies ist das Ergebnis des aktuellsten Gutachtens eines öffentlich bestellten und vereidigten Sachverständigen. 20 Bäume können im Idealfall noch weitere 120 Jahre stehen bleiben, bis sie ihre Altersgrenze erreicht haben. 18 Bäume müssen nach weiteren Pflegemaßnahmen im Herbst nach der Vegetationsperiode gefällt werden.

Dies ist das letztendliche Ergebnis einer intensiven Protestwelle des LFV, die durch Beschwerden des Bürgervereins Linumhorst und von Vereinsmitgliedern des LFV über die beabsichtigten Fällungen ausgelöst wurde. Der LFV hatte sich bereits im Februar bei der Unteren Naturschutzbehörde (UNB) beschwert. Die UNB verlängerte die Genehmigungsfrist für die Fällung bis Ende März, nachdem sie darauf hingewiesen hatte, dass die anerkannten Naturschutzverbände im Verfahren zu beteiligen wären. Die Stadt Kremmen holte daraufhin die versäumte Einholung der Stellungnahmen nach.

Zur selben Zeit sahen sich Mitglieder des LFV jeden Baum einzeln an und fertigten neben der Zuarbeit für  das Landesbüro eine eigene an die Stadt Kremmen gerichtete Stellungnahme, in der sie auch ein Artenschutzgutachten und die Beauftragung eines anerkannten Sachverständigen forderten.

Vorstandsmitglieder des LFV führten Gespräche mit den zuständigen Verwaltungsstellen. Der Umweltbeirat der Stadt wurde mittlerweile vom Landschaftsförderverein eingeschaltet, der mit  „10 Fragen zur Fällung der Bäume in der Allee Linumhorster Straße“ an die Stadtverordnetenversammlung die Vorgehensweise der Stadtverwaltung kritisch hinterfragte.

Nach den Interventionen von LFV, Bürgern und Verbänden wurden von der Stadtverwaltung die geforderten zusätzlichen Gutachten beauftragt. Inzwischen war die Verlängerungsfrist der UNB verstrichen und kein einziger Baum gefällt.

Neben dem zahlenmäßigen Ergebnis ist der eigentliche Erfolg die nachgewiesene Erkenntnis, dass nicht jeder schadhafte Baum sofort gefällt werden muss, weil die öffentliche Sicherheit und Ordnung sonst gefährdet ist. Mit fachgerechter und begleitender Pflege, also mit etwas mehr Aufwand, lassen sich auch 100 Jahre alte Alleen erhalten. Auch der LFV hat fachlich noch einmal dazugelernt und wird dies Wissen auch in den nächsten 100 Jahren nutzen, um die Bäume zu erhalten.

Hartmut Rakow

 


 

 

Neuer Arbeitskreis Baumschutz

aufgrund der Überalterung des Baumbestandes in den Luch-Gebieten und den zunehmenden Stürmen, kommt es zu einer schleichenden Veränderung unserer Landschaft. Immer mehr landschaftsprägende Einzelbäume, Alleen und Windschutzstreifen verschwinden. Große Bäume im Luch sterben aus. Bürgerproteste und Proteste von Vereinsmitgliedern führen zu gehäuften projektbezogenen Rettungsaktionen beim LFV. Die Stadt Kremmen hat in einem systematischen Ansatz ein „Maßnahmen- und Durchführungskonzept zur Erhaltung, Erneuerung, Wiederherstellung und Pflege kommunaler Flurgehölze in der Offenlandschaft“  entwickelt, um diesem Problem im öffentlichen Raum gerecht zu werden.

Im Rahmen dieses Konzeptes sind vor ca. 2 Jahren 1000 Bäume in der Landschaft gefällt worden. Weitere sollen folgen. Auch die Fällungen in der Allee Linumhorster Straße werden nach diesem Konzept gefällt. Dies hat zu einem Sogeffekt im privaten Bereich geführt und es wurden auch dort etliche Bäume gefällt. Verschwundene Bäume werden nicht wieder ersatzgepflanzt oder Minimalersatzpflanzungen gehen ohne Pflege wieder ein. In den Ortsteilen werden aus Stumgefährdungsgründen ganze Waldteile gefällt, die vorher Stadtparkcharakter hatten. Ersatzpflanzungen? Fehlanzeige!

Tempo und Umfang der Fällungen haben ein Ausmaß erreicht, dem man nicht mehr mit punktuellen Aktionen seitens des LFV begegnen kann. Der Vorstand hat deswegen die Einrichtung eines Arbeitskreises „Baumschutz“ beschlossen, der dem konzeptionellen  Ansatz der Stadt Kremmen folgt und diesen Ansatz kontinuierlich begleitet. Know how und gesammeltes Wissen der Beteiligten in den Projekten Windschutzstreifen, Alleenschutz und Baumsanierung soll zusammengefasst und gebündelt werden. 

Neben der Fortsetzung der bestehenden Projekte Pflanzaktionen, Schutz der Allee Linumhorster Straße und Windschutzstreifen soll der Ersatz der eingegangenen Ersatzpflanzungen aus der 1000-Bäume-Fällaktion der Stadt Kremmen ein Arbeitsschwerpunkt sein.
Wer sich auch schon öfter gefragt hat, ob denn diese Baumfällung unbedingt sein musste und wann denn endlich die Baumlücken in den Alleen wieder geschlossen werden, der kann und sollte etwas tun. Von alleine passiert gar nichts. Bäume sind letztendlich unsere Landschaft. Landschaftsförderer macht mit und meldet Euch bei uns (z. B. über Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! Sie müssen JavaScript aktivieren, damit Sie sie sehen können. oder unseren Anrufbeantworter 033055/22099) für den neuen Arbeitskreis!

Hartmut Rakow

 


 

 

Feldhase

Wir wünschen all unseren treuen Ticker-Lesern ein frohes Osterfest!

 

Foto: Sebastian Partzsch

 

  

 


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+++ LFV-Ticker 2017-03-03 +++

 

 

Neuer Entwurf Regionalplan "Freiraum und Windenergie"

Neuer Entwurf des Regionalplanes „Freiraum und Windenergie“ soll Ende März 2017 beschlossen werden.

Es bleibt im 2. Entwurf des Planes beim ursprünglich vorgesehenen Windeignungsgebiet 34 bei Neuendorf, Hohenbruch und Beetz/Sommerfeld. Die vom LFV u.a. vorgetragenen Artenschutzbedenken wurden als nicht ausreichend vom Landesumweltamt abgelehnt. Letztendlich spitzt sich die Diskussion um die Zulässigkeit der möglichen 21 Windräder im Wald auf die Frage „Baut der Seeadler seinen alten Horst wieder auf oder nicht?“ zu. Der alte Horst-Baum, der im zukünftigen Windeignungsgebiet lag, war durch Blitzschlag umgestürzt. Der Seeadler wird zwar im alten Brutgebiet bestätigt, aber das reicht nicht. Er muss brüten bzw. seinen Horst wieder aufbauen. Von den Förstern reservierte geeignete Horst-Bäume sind vorhanden. Die schützenswerte Natur sowie der Nahrungslebensraum des Seeadlers, wie auch der des seltenen ursprünglich im Gebiet vorkommenden Schwarzstorches, haben sich in dem Gebiet nicht verändert. Das zählt im Planungsverfahren allerdings nicht. Der Bau der geplanten Windräder mit den dazugehörenden Erschließungsstraßen und Kahlschlägen wird ein weiteres Teil schützenswerter Natur vor unserer Haustür zerstören.

Im 2. Entwurf des Regionalplanes wird allerdings das ursprünglich im Planungsprozess gestrichene Windeignungsgebiet 35 bei Staffelde im Landschaftsschutzgebiet wieder enthalten sein. Die u.a. vom LFV vorgetragenen Bedenken zur Verletzung der Schutzzonen durch die Nähe zum Kranichrastplatz Linum zählen nicht. Es ist bezeichnend, dass die bisher vom Landesumweltamt in der Planung akzeptierten Bedenken wohl durch Intervention des Landeswirtschaftsministeriums im 2. Entwurf nicht mehr berücksichtigt wurden. Einflussnahme der Windradindustrie?

Das Beteiligungsverfahren für den 2. Entwurf des Regionalplanes „Freiraum und Windenergie“ wird für die Öffentlichkeit 3 Monate betragen. Vorher wird noch die Regionalversammlung, in der auch Vertreter des Landkreises Oberhavel sitzen, den Plan Ende März beschließen. Der LFV wird erneut eine Stellungnahme abgeben. Hinweise und Beobachtungen in dem Gebiet werden gerne noch in die Stellungnahme mit aufgenommen.

Hartmut Rakow

 


 

Allee des Jahres in Gefahr

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An der 2011 durch den Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) zur „Allee des Jahres“ gewählten Linumhorster Straße in Kremmen sollen Bäume gefällt werden.

Immerhin 39 Stück! Davon erfuhren wir vom Bürgerverein Linumhorst, der seit Jahren für den Erhalt dieser wunderschönen Ahorn- und Eschenallee kämpft.

Entsprechend hatte der Verein auch schon bei der Stadt und der unteren Naturschutzbehörde interveniert. Wir haben uns daraufhin auch bei der Fachbehörde des Landkreises erkundigt und konnten so immerhin in Erfahrung bringen, dass diese die Stadt Kremmen auf die notwendige Beteiligung der anerkannten Naturschutzverbände hingewiesen hätte. Die war natürlich von der Stadt „vergessen“ worden und sollte nun schnell nachgeholt werden, damit noch gesägt werden kann, bevor mit dem 1. März die Vegetationsperiode und Brutsaison beginnt. Daraufhin hat der LFV eine Stellungnahme zu den Fällungsplänen verfasst und diese an das Landesbüro der anerkannten Verbände geschickt.

Inhalt der Stellungnahme war vor allem das Ergebnis einer Vor-Ort-Begehung, die Mitglieder unseres Vereins durchgeführt hatten. Dabei hatten sie festgestellt, dass die Alleebäume vor allem an der „FFF-Krankheit“ litten. FFF steht hier für „völlig falsche Pflege“ und meint, dass Schäden auf fehlerhafte Schnitt- und Stutzungsmaßnahmen zurückzuführen sind. Bei etlichen Bäumen wurde auch eingeschätzt, dass sie nicht akut umsturzgefährdet sind und eine Fällung noch verschoben werden könnte. Vor dem Hintergrund, dass es die Stadt Kremmen und deren Auftragnehmer bei Ersatzmaßnahmen (sprich: Nachpflanzungen und Pflege der Pflanzungen) an der nötigen Sorgfalt haben fehlen lassen, ist dem Erhalt des Baumbestandes auch besondere Beachtung zu schenken.

Gemeinsam mit dem Bürgerverein Linumhorst und dem Umweltbeirat der Stadt Kremmen werden wir die weitere Entwicklung in dieser Sache mit Argusaugen verfolgen. Die Alleeerneuerung darf nur sehr behutsam erfolgen, damit die Allee in ihrer Gänze und Schönheit erhalten bleibt!

Torsten Seeger

 

 


 

Pfui Spinne

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Spinnen sind nicht nur faszinierende Tiere, man kann sie auch hübsch in Szene setzen: Vor allem dann, wenn der feuchte Tau an den Spinnenfäden in der frühen Morgensonne glitzert und funkelt.

Ob so ein Bild für unseren Kalender „Im Oberen Rhinluch 2018“ das richtige ist, das wird dann wieder unsere sach- und fachkundige Auswahljury entscheiden. Womit wir beim Thema sind: Nach dem Kalender ist vor dem Kalender! Und so hat der Arbeitskreis Öffentlichkeitarbeit bereits mit den Vorüberlegungen für unseren Kalender 2018 begonnen. Alle Mitglieder des Vereins und alle Rhinluchfreunde sind eingeladen, uns ihre schönsten Rhinluchbilder bis Mitte April zu schicken. Sie können Ihre Bilder auf eine CD brennen oder auf einen Stick speichern und dies mit der Post an das LFV-Büro in Kremmen schicken.

Sie können uns Ihre Bilder auch als Anhang zu einer Mail (JPEG, Lange Seite 1200 Pixel, ca. 300 KB je Bild) senden an die folgende Mailadresse: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! Sie müssen JavaScript aktivieren, damit Sie sie sehen können.

Auf der LFV-Webseite finden Sie Hinweise zu den optimalen Bildeigenschaften (nicht abschrecken lassen :-)

Wir freuen uns auf Ihre Bilder, vor allem schöne Winterbilder werden dringend benötigt. Leider ist die tief verschneite Luchlandschaft in den letzten Jahren selten geworden.

Detlef Hase (Arbeitskreis Öffentlichkeitsarbeit)

 


 

Doppeltes Anpacken

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Zum Abschluss gekommen sind nunmehr unsere vielen winterlichen Arbeitseinsätze am Obergrundkoppelteich, den wir liebevoll „Unkenteich“ nennen.

Das Schilf ist gemäht, die Kopfweiden sind in Form gebracht, der Müll ist eingesammelt. Somit kann der Blick der Besucher unseres Aussichtsturms wieder über den „gepflegten“ Teich schweifen. Demnächst lassen sich bestimmt wieder viele Wasservögel und Amphibien auf bzw. in unserem gepachteten Kleingewässer nieder, es sei denn unser „Teich-Maskottchen“, der Biber, spielt uns weiterhin gemeine Streiche.

Derzeit hindert uns nämlich ein vom Bokert, wie der Biber in der Fabel genannt wird, mit allerlei Naturmaterialien verstopftes Zuflussrohr im Teich „Neubauers Koppel“ an der Einleitung des lebensnotwendigen Wassers in den Unkenteich. Aber auch dieses kleine Problem werden wir sicherlich noch schnellstmöglich lösen. So ist eben die Natur - immer für eine Überraschung gut!

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Noch mitten in den Arbeiten stecken wir derzeit bei unserem Windschutzstreifen-Pilotprojekt in Linumhorst.

Mit behördlichem Segen konnten wir auf unserer Versuchsfläche bereits viele gebietsfremde Gehölze entfernen und somit die Grundvoraussetzung für die (hoffentlich bald erfolgende) Pflanzung von einheimischen Bäumen und Beeren tragenden Sträuchern schaffen.

Schöner Nebeneffekt: Mit dem angefallenen Baumschnittmaterial legten wir meterlange Reisighecken an, die bereits jetzt Nachtigall, Zaunkönig, Rotkehlchen & Co. einen geschützten Platz bieten können.

Ausstehend ist noch die Genehmigung für die Errichtung von Zaunelementen zum Schutz der Jungpflanzen vor Wildverbiss. Sobald sie vorliegt, kann es mit vollem Einsatz vor Ort weitergehen. Unser Ziel ist es, die Pflanzungen noch in diesem Frühjahr realisieren zu können.

Also bitte fest die Daumen drücken! (Unseren vielen altbekannten und neuen Helfern beim Gelingen der vielseitigen Arbeitseinsätze gilt bereits jetzt unser herzlicher Dank!)

Sebastian Partzsch

 

 


 

 

Mitgliederversammlung am Sa 18.03.2017, 09:30 Uhr

Achtung, bitte nicht vergessen.

Wir möchten Sie gerne noch einmal an unsere Mitgliederversammlung erinnern, die wir wie in den letzten Jahren auch wieder in der Museumsscheune im Kremmener Scheunenviertel durchführen werden.

Detlef Hase wird einen Vortrag zum Thema „Rettet unsere Wälder – Anmerkungen zur Wind-Energiewende“ halten.

Nach einer Pause folgen dann die Berichte zur Vorstandsarbeit und zur Kassenlage/Kassenprüfung sowie der Bericht unseres Arbeitskreises Öffentlichkeitsarbeit. Nach einer zweiten kurzen Pause werden die erforderlichen Neuwahlen durchgeführt.

Zu wählen sind der gesamte Vorstand und erneut zwei Kassenprüfer. Wir würden uns freuen, wenn zahlreiche Mitglieder an dieser wichtigen Mitgliederversammlung teilnehmen.

Für Getränke und Kekse, damit alle Anwesenden bis ca. 13.00 Uhr durchhalten, werden wir gerne sorgen.

Sebastian Partzsch (Vorsitzender)

 

 


 

 

 

 


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+++ LFV-Ticker 2017-02-09 +++

 

 


 

Tierisches Arbeitsprogramm

Seit Anfang des Jahres sind die Arbeitseinsätze im Teichgebiet Linum wieder in vollem Gange.

An bislang zwei Samstagen trafen sich eine Handvoll kälteunempfindlicher Arbeiter, um den Obergrundkoppelteich, unseren sogenannten „Unkenteich“, wieder amphibien- und wasservogeltauglich zu machen.

Es galt zunächst der Schilfmahd höchste Priorität einzuräumen, denn die kann bekanntlich nur im Winter möglichst bei Frost und nach Trockenlegung des Teiches erfolgen. Zunächst wurde in Vorbereitung weiterer Arbeiten der Zulauf zum „Unkenteich“ mit Motorsensen freigelegt, denn im Anschluss daran musste der Graben mit Schaufel und Spaten von Schlamm befreit werden, damit das Wasser wieder ungehindert in den Teich fließen kann. Diese anstrengenden Arbeiten übernahmen zu einem späteren Zeitpunkt Freiwillige aus der Linumer Naturschutzstation, denen unser herzlicher Dank für ihre Hilfe gilt.

Die Schilfmahd ist allerdings noch nicht abgeschlossen und wird noch mindestens einen weiteren Arbeitseinsatz zur Folge haben.

Am 11.02. ist es wieder soweit.

Erledigt wurde bislang die Kopfweidenpflege, Schnittgut wurde aufgeschichtet und so Rückzugsräume für allerlei Kleingetier geschaffen.

Auch die Hecke beim Weg am A-Graben wurde gestutzt, damit dieser von Besuchern und Bewohnern wieder ungehindert begangen und auch von der Landwirtschaft befahren werden kann.

Belohnt wurden wir nach erfolgter Arbeit beim ersten Einsatz mit tierischem Besuch am Vereinsturm: So zeigten sich Zaunkönig, Rotkehlchen und sogar Bartmeisen wenig scheu und leisteten uns beim gemütlichen Ausklang des Arbeitstages angenehme Gesellschaft.

Sebastian Partzsch

 


 

Schuldenfrei

Wir möchten alle Vereinsmitglieder, die uns keinen Lastschrifteinzug erteilt haben bitten, ihren Mitgliedsbeitrag für 2017 und ggf. noch ausstehende Beiträge aus dem Vorjahr / den Vorjahren demnächst auf unser Vereinskonto einzuzahlen. Unsere Bankverbindung senden wir umgehend auf Anfrage zu. Der Jahresbeitrag beträgt weiterhin 10,00 EUR.

Herzlichen Dank! Der Vorstand

 


 

Eisglattes "Vergnügen"

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Aufnahmen: Helga Müller-Wensky
 

Unsere Winterwanderung, immer für den letzten Sonntag des Monats Januar angesetzt, führte uns dieses Mal ins Löwenberger Land zum Kleinen Lankesee.

Am Bahnhof Neulöwenberg trafen sich rund 20 Wanderbegeisterte, darunter drei Bürger, die von unserer Tour aus der Presse erfuhren. Von dort aus ging es zunächst gemütlich quer durch den Ort bis zu einem Waldstück, durch das uns unser Weg bis zum Lankesee führen sollte.

Doch von nun an war es mit dem entspannten Laufen vorbei: Aufgrund des unbeständigen Winterwetters (Tauwetter und Frost wechselten sich ab) bildeten sich auf dem Weg eisglatte Flächen, die ein ungestörtes Wandern und Genießen der Umgebung nahezu unmöglich machten. Somit waren höchste Konzentration und Vorsicht geboten, um nicht ins Rutschen zu kommen. Leider passierte es doch, dass ein kleiner Teil unserer Wandergruppe stürzte, zum Glück jedoch ohne Folgen für die Gesundheit. Für einige Teilnehmer waren die schwierigen Wegzustände auch der Grund dafür, die Wanderung vorzeitig abzubrechen, was natürlich für uns alle sehr bedauerlich, aber dennoch verständlich war.

Diejenigen, die den Witterungsverhältnissen weiterhin trotzten, erreichten bald darauf den Kleinen Lankesee, umrundeten ihn und kehrten zum Ausgangspunkt zurück. Wer dann noch Lust und Zeit hatte, konnte eine stärkende Mahlzeit in einem Gasthaus in Löwenberg genießen.

Sebastian Partzsch

 


 

Auch im Winter ist Spargelzeit

Der Spargel ist in aller Munde - und das sogar im Winter. Dafür gesorgt haben unter anderem der NABU und die GRÜNE LIGA Brandenburg mit ihrem Antrag bei der Unteren Naturschutzbehörde des Kreises Potsdam-Mittelmark auf Untersagung der Folienbespannung der Spargelfelder.

Dass die aktuell geführte Diskussion aufgetischt wurde, haben wir der engagierten Arbeit der Naturstiftung Kranichland sowie der Bürgerinitiative „Landschaft ohne Folie“ zu verdanken. Die Kritik der Naturliebhaber richtet sich gegen den auf über 500 ha(!) Fläche stattfindenden Folienspargelanbau in dem nach EU-Recht gesicherten Vogelschutzgebiet SPA Mittlere Havelniederung. Durch die großflächige, monatelang andauernde Folienbespannung kam es dort bereits zum lokalen Aussterben von 21 Vogelarten, davon einigen Arten des Anhanges I der EU-Vogelschutzrichtlinie. Diese Tatsache ist aufgrund eines von der Staatlichen Vogelschutzwarte Brandenburg veranlassten Gutachtens aus dem Jahr 2013 dokumentiert und wissenschaftlich belegt.

Es gibt auf den Folienäckern im Vergleich zu Referenzflächen ohne Folie immer weniger Nahrungsangebot für die Vögel, denn durch das Überspannen der Felder mit Plastik wird der Lebensraum Boden von Licht, Luft und Sonne abgeschlossen, die Insekten bleiben aus und mit ihnen die Vögel. Auch bei uns im SPA Rhin-/ Havelluch wird bislang Folienspargelanbau auf über 100 ha Fläche betrieben. Derartige negative Auswirkungen auf die Umwelt, wie im SPA Mittlere Havelniederung, sind auch hier zu erwarten.

Es sei ausdrücklich darauf hingewiesen, dass die Naturschützer den Spargelanbau nicht verbieten lassen wollen, die Kritik richtet sich einzig und allein auf die Folienverwendung in Vogelschutzgebieten. Daher ist weiterhin ein sachlicher und fairer Umgang zwischen Landwirten und Umweltaktivisten gefragt.

Der Landschaftsförderverein Oberes Rhinluch e.V. unterstützt die Position von NABU, GRÜNE LIGA, Naturstiftung Kranichland und der Bürgerinitiative „Landschaft ohne Folie“.

Zwischenzeitlich kommt es via Regionalpresse zu kontroversen Diskussionen zwischen Spargelliebhabern, Landwirten und Naturschützern. Eine Auswahl der Zeitungsberichte und Leserbriefe finden Sie auf unserer Webseite unter http://www.oberes-rhinluch.de/presse-spiegel

Es wäre schön, wenn auch Sie sich mit einem (sachlichen) Leserbrief an die Zeitung an der Diskussion beteiligen und uns diesen per E-Mail zur Verfügung stellen würden! Den Wortlaut des Leserbriefes von Vereinsmitglied Hubert Pomplun an die MAZ bezogen auf das SPA Mittlere Havelniederung finden Sie hier … (Leserbrief) Sebastian Partzsch

 


 

Kritik an Personalpolitik

Der Landschaftsförderverein Oberes Rhinluch e.V. kritisiert die Stellenstreichung in der Naturschutzstation Rhinluch. Näheres hierzu in unserer Pressemeldung unter www.oberes-rhinluch.de/presse-spiegel/presse-mitteilungen

Der Vorstand

 

... unsere Presse-Mitteilung wurde am 09.02.2017 publiziert --> PDF (im extra Fenster)

 


 

 

Grünes Mitglied

Vor kurzem ist der Landschaftsförderverein der GRÜNEN LIGA Brandenburg beigetreten. Durch die Mitgliedschaft erhalten sowohl wir als Verein, als auch Sie als Vereinsmitglied deren Vereinszeitschrift "Liga Libell" kostenlos.

Wer Interesse am Erhalt der Zeitschrift hat, teilt uns dies bitte möglichst kurzfristig unter Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! Sie müssen JavaScript aktivieren, damit Sie sie sehen können. mit. Bitte geben Sie auch bekannt, ob Sie "Liga Libell" online oder lieber doch auf dem Postweg erhalten möchten. Bestenfalls geben Sie uns bitte noch ihre (aktuelle) Anschrift bekannt.

Der Vorstand

 

 

 


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