Verein LFV-Ticker

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+++ LFV-Ticker 2017-10-20 +++

 

 

Kalender 2018

Unser Kalender kommt wieder symphatisch an.

Viele Bestellungen sind bereits eingegangen und verglichen mit vorangegangenen Jahren, werden wohl einige Weihnachtsgeschenke nicht, wie geplant einen LFV Kalender 2018 enthalten.

Unser Kalenderbestand wird evtl. Anfang Dezember vollständig aufgebraucht sein, versendet bzw. über unsere Verkaufsstellen in der Region veräußert. Er ziert dann die Wände vieler Menschen, die die Schönheit & die natürlichen Besonderheiten des Rhinluchs zu schätzen wissen.

Noch sind welche da ;-)

Weitere Informationen oder direkt bestellen an Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! Sie müssen JavaScript aktivieren, damit Sie sie sehen können.

 


 

Artikelserie „Unser schönes Naturerbe“ gestartet

Der Ruppiner Anzeiger und der Oranienburger Generalanzeiger haben in der Vergangenheit oft sehr positiv über den Landschaftsförderverein und unsere Aktivitäten berichtet.

So z. B. zu unseren Aktivitäten gegen die geplanten Windräder im Wald und zu unserer laufenden Unterschriftenpetition im Internet. Der Redakteur Markus Kluge und Vorstandsmitglied Detlef Hase haben sich nun auf ein längerfristiges Projekt verständigt: Alle zwei bis drei Wochen soll in den o. g. Zeitungen ein Artikel zusammen mit schönen Naturfotos zu den Naturgegebenheiten bei uns im Oberen Rhinluch veröffentlicht werden.

Text und Bilder werden vom Landschaftsförderverein geliefert. Zielsetzung ist, „zu zeigen, was zu schützen ist.“ Das ist einerseits Werbung für die Natur im Oberen Rhinluch und Werbung für den Landschaftsförderverein, andererseits aber auch Mahnung, mit den Naturgegebenheiten in unserer Region sorgfältig und verantwortungsvoll umzugehen.

Der erste Artikel zum Thema Wasserdost ist bereits am 29. September erschienen ARTIKEL (PDF in einem extra Fenster).

Der zweite Artikel zum Thema Brunft der Damhirsche erschien heute am 20. Oktober ARTIKEL (PDF in einem extra Fenster).

Es werden in den nächsten Wochen Artikel über Silberreiher und zur Kranichrast 2017 folgen.

Alle veröffentlichten Artikel sind nach ihrem Erscheinen unter  NATURERBE Rhinluch  zu sehen.

Wenn Sie Ideen oder Vorschläge haben, welche Naturthemen wir bearbeiten sollen, nehmen wir gerne Ihre Anregungen entgegen.

Detlef Hase

 


 

Persönliche Sorgen nach dem Sturm

Sturm Xavier ist vorübergezogen. Letzte Aufräumarbeiten laufen.

Alte Alleen haben Zahnlücken bekommen. Altbekannte stadtbildprägende Bäume sind verschwunden. Die Landschaft hat sich teils erheblich verändert. Die Fahrt auf der Landstraße oder mit der Bahn durch den Wald sieht anders aus. Getroffen hat es besonders alte große Eichen, Rotbuchen und andere große noch stark belaubte Bäume. Wegen der starken Regenfälle im Sommer sind sie oft mit dem ganzen Wurzelteller umgefallen.

Und jetzt? Zur Tagesordnung übergehen und auf den nächsten noch stärkeren Sturm warten? Er wird sicher kommen. Ein Nachbar, der gerade eine große Kiefer mit einem Schwerlastkran vom leicht beschädigten Haus heben ließ, freut sich zwar über die Kostenübernahme durch die Versicherung, aber die anderen vom Urgroßvater gepflanzten Bäume müssen jetzt auch weg. Zur Sicherheit. Ähnlich reagieren Kliniken, private Waldbesitzer, Landwirte und andere private Großeigentümer von Bäumen an Straßen, Wegen und Plätzen mit einem Gefährdungsrisiko. Kahlschläge aller Orten. Zur Sicherheit.

Also Klimawandel bei uns vor der Haustür heißt: Bäume weg, zur Sicherheit? Das kann und soll nicht sein. So einfach funktioniert Natur nicht. Wer sagt uns, dass neben Bienen, Schmetterlingen, Vögeln und Fischen nicht auch in unserem unmittelbaren Umfeld die Bäume schon längst eine Negativbilanz aufweisen und mehr verschwinden als nachgepflanzt werden. Und es verschwinden gerade große und alte Bäume mit hohem Bindungspotential von CO2.

Wir als Landschaftsförderverein können nur fordern:

Alte Stadtbild- und landschaftsbildprägende Einzelbäume müssen wieder ersetzt werden.

 

*   Möglichst durch große standortgerechte Nachpflanzungen.
*   Alleen müssen wieder geschlossen werden. Möglichst durch große Bäume, um Folgeschäden zu vermeiden.
*   Windschutzstreifen sind wieder zu verdichten, damit sie wieder funktionieren können.
*   Vor allem aber müssen durch Windbruch geschädigte Bäume nachgepflegt werden, um nicht die Sturmschäden der Zukunft zu produzieren.

 

Wenn wir uns dem Klimawandel vor der Haustür nicht nur ausliefern wollen, sondern aktiv etwas gegen ihn tun wollen, gibt es keinen anderen Weg. Wir müssen aktiver werden und mehr tun.

Für unsere Aufgabe des Schutzes der Landschaft am Oberen Rhin würde es jetzt schon sehr helfen, wenn wir über besondere Schäden informiert würden.

Wo sollte man unbedingt etwas tun?

Die E-Mail- Adresse dafür ist Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! Sie müssen JavaScript aktivieren, damit Sie sie sehen können. . Falls bei eigenen Aktivitäten Hilfe benötigt wird, meldet Euch ebenfalls. Wir müssen mehr tun.

 

Übrigens die Bäume an der Allee des Jahres 2011 in der Linumhorster Straße, die in diesem Jahr auf Initiative des Vereins von der Stadt sturmsicher ausgeschnitten und gepflegt wurden, haben den Sturm gut überstanden. Weder die Stadt noch der Xavier konnte sie fällen.

Hartmut Rakow

 


 

 

Immer wieder ein tolles Erlebnis: Die Herbstrast der Kraniche

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Nun hört man sie wieder rufen, sieht sie am Himmel fliegen und kann beobachten, wie sie auf den Maisstoppelfeldern ihre Nahrung suchen.

Viele tausend Kraniche sind zurzeit Gast in unserer Region. Erneut begeistern das Rufen und Tanzen der großen grauen Vögel alle Kranichfreunde.

Nach dem Tod von Ekkehard Hinke hat nun Vorstandsmitglied Helga Müller-Wensky die Betreuung des Herbstrastplatzes der Kraniche im Oberen Rhinluch übernommen. In Zusammenarbeit mit der NABU-Storchenschmiede und der Naturschutzstation Rhinluch in Linum organisiert sie auch die regelmäßigen Kranichzählungen.

Jeden Dienstagmorgen treffen sich die Zähler vor Sonnenaufgang. Rund um den Schlafplatz im Rhinluch ermitteln sie die Anzahl der aus dem Gebiet fliegenden Vögel.

Am 10.Oktober 2017 wurden rd. 37.500 Tiere gezählt, am 17. Oktober waren es rd. 30.000 Vögel. Das ist viel weniger als in den Vorjahren. Wir nehmen an, dass viele Kraniche nicht auf dem üblichen Schlafplatz übernachten. In der Region gibt es nach den ergiebigen Regenfällen der vergangenen Wochen zahlreiche Senken, die noch unter Wasser stehen. Viele große und kleine Kranichgruppen werden auf diesen überfluteten Flächen die Nacht verbringen.

Aktuelle Kranichzahlen

Trotzdem lohnt es sich natürlich, auch in diesem Jahr der Herbstrast der Kraniche einen Besuch abzustatten. Wir empfehlen, meiden sie den Trubel am Wochenende und an den Abenden. „Morgenstund hat Gold im Mund“, heißt es. Und das Beobachten der Kraniche am frühen Morgen - kurz nach Sonnenaufgang - ist immer noch ein ganz besonderes Erlebnis.

Helga Müller-Wensky, Detlef Hase

 


 

Neue Brutplätze für den Eisvogel

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Der Windbruch bei uns im Oberen Rhinluch ist enorm. An vielen Landstraßen kann man die umgestürzten Bäume liegen sehen.

Riesige alte Bäume wurden Opfer des Herbststurmes. Nur wenige Bäume sind am Stamm abgebrochen, die meisten sind gestürzt, weil die Wurzeln den Baum nicht mehr halten konnten. Der Winddruck auf die noch belaubt Baumkrone war einfach zu groß. Hinzu kommt, dass durch die vielen Regenfälle in den letzten Wochen der Boden an vielen Stellen aufgeweicht ist, so dass die Wurzeln keinen ausreichenden Halt mehr bieten konnten.

In der Natur hat jeder Schaden auch einen Nutzen:

Eisvögel brüten in Brutröhren, die sie in die Steilufer von Flüssen und Seen graben. Solche Steilufer sind in der flachen Luchlandschaft selten. Die riesigen Wurzelteller der umgestürzten Bäume, die nun an den Gräben in die Höhe ragen, könnten für den Eisvogel ein kleines "Steilufer" sein. Wenn genügend Erde an den Wurzeln hängen geblieben ist, dann sind diese Wurzelteller für eine Eisvogelbrut gut geeignet. Mal sehen, ob sich das im kommenden Frühjahr auch beobachten lässt.

Klaus Michalek, Detlef Hase

 

 


 

Goldener Oktober

KranichmassenPilze im OktoberSpinne-im-GegenlichtZietenhorst-Wustrau

Im Herbst


Der schöne Sommer ging von hinnen,
Der Herbst, der reiche, zog ins Land.
Nun weben all die guten Spinnen
So manches feine Festgewand.
 
Sie weben zu des Tages Feier
Mit kunstgeübtem Hinterbein
Ganz allerliebste Elfenschleier
Als Schmuck für Wiese, Flur und Hain.
 
Ja, tausend Silberfäden geben
Dem Winde sie zum leichten Spiel,
Die ziehen sanft dahin und schweben
Ans unbewusst bestimmte Ziel.
 
Sie ziehen in das Wunderländchen,
Wo Liebe scheu im Anbeginn,
Und leis verknüpft ein zartes Bändchen
Den Schäfer mit der Schäferin.


(Wilhelm Busch, 1832-1908, bekannter deutscher Dichter)

 

 


 

Waldwanderung abgesagt

Leider mussten wir wegen der erheblichen Sturmschäden im Waldgebiet unsere geplante Herbstwanderung absagen. Nach Auskunft der zuständigen Försterei waren viele Wege noch nicht geräumt und in den Bäumen hängende Äste konnten noch nicht entfernt werden, so dass eine Wanderung im geplanten Windeignungsgebiet als „lebensgefährlich“ bezeichnet wurde. Nun werden wir Ihnen eine Wanderung in diesem Gebiet im Frühjahr anbieten. Mehr dazu in unserem nächsten LFV-Rundbrief.

Detlef Hase

 

 

 


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+++ LFV-SonderTicker 2017-10-12 +++

 

 

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Absage der Wanderung

Liebe Vereinsmitglieder, liebe Wanderfreunde!

Der Landschaftsförderverein Oberes Rhinluch wollte am kommenden Sonntag um 10.00 Uhr bei schönem Wetter eine herbstliche Waldwanderung durch das geplante WEG 34 im Waldgebiet bei Sommerfeld/Hohenbruch unternehmen.

Detlef Hase hatte zugesagt, uns als Wanderleiter durch den Wald zu führen und uns die schönsten Waldgebiete dort zu zeigen. Auch die im Frühjahr entdeckte Riesenbuche sollte dabei vorgestellt werden.

Nun rät die Oberförsterei Neuendorf dringend von der Waldwanderung ab: „Das Hauptschadgebiet des Sturms ist südlich von Berlin und bei uns im Landkreis Oberhavel. Ganze Reviere sind derzeit noch völlig unpassierbar weil alle Waldwege mit Sturm- und Windbruch zugefallen sind. … Das Betreten der Wälder ist gegenwärtig lebensgefährlich, besonders weil wir hier auch keine Netzabdeckung mit dem Handy haben.”

Aus diesem Grund hat sich der Landschaftsförderverein entschlossen die geplante Wanderung abzusagen. Sicherlich haben alle, die sich auf diese Herbstwanderung gefreut haben Verständnis dafür.

Mit besten Grüßen

 

Der Vorstand des LFV Oberes Rhinluch e. V.

 

 

 


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+++ LFV-Ticker 2017-09-28 +++

 

 

Ins Grüne mit den Grünen

 Erlaeuterungen im WaldStart Fahrradtour Kremmen BahnhofsplatzTorsten erlaeutert Strecken-rechts-Petra-Budkeallgemeines Staunen

Zu einer besonderen Fahrradtour von Kremmen durch das potenzielle Windeignungsgebiet 34 im Wald bei Beetz, Sommerfeld, Hohenbruch, Neuhof und Neuendorf brachen wir am Sonntag, 10. September 2017, auf. Wir, das sind Torsten Seeger und Sebastian Partzsch vom Vereinsvorstand. Doch da alleine radeln wenig Freude macht, luden wir noch einige Gleichgesinnte dazu ein.

Mit dabei waren auch die Bundestagskandidatin und Landesvorsitzende von Bündnis 90 / Die Grünen, Petra Budke, sowie der Oberhaveler Kreistagsabgeordnete Thomas von Gizycki. Mit dieser Fahrradfahrt machten wir die insgesamt 17 Teilnehmer auf den schützenswerten Charakter der Schleuener Heide aufmerksam und zeigten ihnen, dass es sich lohnt, für den Erhalt dieses Waldes einzustehen. Bei der teils anspruchsvollen Reise (wir mussten z.B. im Wald eine riesige Düne überwinden) konnten wir uns vom vielfältigen Charakter dieses Waldes überzeugen. So betrachteten wir u.a. den geschlungenen Waldrand aus Laubhölzern mit dem angrenzenden extensiven Grünland. Wie „bestellt“ tauchten am Himmel sogleich drei Greifvögel auf.

Selbstverständlich statteten wir auch der riesigen ca. 300jährigen Rotbuche* sowie einem mächtigen Totholzbaum, in dessen Nähe wir picknickten, einen Besuch ab. Sodann ging es weiter nach Neuendorf. Dort angekommen klärte uns Herr Hofmann von der Bürgerinitiative „Neuendorfer Wald“ (www.neuendorfer-wald.de) über die angedachten Pläne einer Firma auf, im Wald in direkter Nähe zum Ort eine Bauschuttdeponie zu errichten. Abschließend wurde die Ausstellung „Rettet diesen Wald“ im Gemeindehaus besichtigt.

Im Ergebnis dieser Radtour waren sich alle Beteiligten einig: Dieser Wald darf kein Industriegebiet mit Windrädern und Bauschuttdeponie werden!

Sebastian Partzsch

 

*In diesem Zusammenhang sei bereits jetzt an die Wanderung zur Rotbuche am Sonntag, 15.10.2017, erinnert (siehe Veranstaltungsplan).

 


 

 

Buntes ErnteFest

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Der Landschaftsförderverein präsentierte sich auch in diesem Jahr an zwei Tagen beim traditionellen Erntefest der Stadt Kremmen. Hierzu durften wir wieder die Scheune Nr. 28 von Vereinsmitglied W. R. von Hase nutzen. Bei teils mäßigem Wetter war es uns dieses Mal nicht vergönnt, allzu viele Besucher in die liebevoll mit Naturmotiven, Kürbis und frischen Blumen dekorierte Scheune zu locken. Damit verpassten leider viele Besucher u.a. die im „Scheunen-Kino“ extra gezeigten Naturfilme von Karl-Heinz Sass. In erster Linie war es uns jedoch wichtig, Präsenz beim Erntefest zu zeigen und den Landschaftsförderverein wieder ein Stückchen bekannter zu machen. Das ist uns hoffentlich trotzdem gelungen getreu dem Motto „Klasse statt Masse“.

Bedanken möchten wir uns recht herzlich bei den Standbetreuern Gisela Albrecht, Gisela Kempf, Dietlind Senger, Wolf Rüdiger von Hase, Axel Radtke , Sebastian Partzsch und Detlef Groß für ihr Engagement.

Arbeitskreis Öffentlichkeitsarbeit

 


 

 

Seltene Naturbeobachtungen

SCHWARZSTORCH - In Verbindung mit dem geplanten Windeignungsgebiet bei Hohenbruch und Beetz-Sommerfeld wird von einem verlassenen Schwarzstorch-Horst im dortigen Waldrandbereich berichtet. Der Horst sei jedoch schon seit Jahren nicht mehr besetzt. Noch länger ist es her, dass von einem Schwarzstorchennest im Bereich des Rhins auf der Beetzer Seite erzählt wird. Aber auch dort ist seit Jahren kein Schwarzstorch mehr gesehen worden. Sind sie also in unserem Raum verschwunden? Nein! Vor zwei Wochen konnte ein einzelner Schwarzstorch am Rhinkanal bei Döringsbrück fotografiert werden. Schon zu Beginn dieses Sommers war im dortigen Raum bei Johannistal von einem Hundespaziergänger ein Schwarzstorchenpaar beobachtet worden. Bereits im vorigen Jahr wurde von einem Naturfotografen Schwarzstörche im Bereich des Kremmener Naturschutzgebietes parallel zur Straße Sommerfeld – Kremmen gesehen. Zumindest ein Schwarzstorchenpaar ist in diesem Raum also zu Hause. Unbekannt ist jedoch, ob sie brüten.

BIENENFRESSER - Besonders exotisch sieht der Bienenfresser aus. Ist jedoch auch bei uns immer wieder zu beobachten. In diesem Jahr besonders in einem zahlreichen Flug entlang der Straße nach Linumhorst. Dort findet er wohl ausreichend Nahrung. Eine Kolonie Bienenfresser soll sich im Germendorfer Bereich befinden. Jedoch soll diese wohl auch unter dem diesjährigen Starkregen stark gelitten haben.

BRACHVOGEL - Seltsame wohltönende Pfeifrufe machten auf eine anderen Gast im Vogelrevier des Luchs bei Hohenbruch und Sommerfeld aufmerksam. Die Rufe erinnern an einen Urlaub im und am Wattenmeer. Bereits im Juni konnten drei große Brachvögel im Luch bei Neuendorf beobachtet werden. Sie flogen in Richtung Linum. Sollten sie das vom Landschaftsförderverein geschaffene Watvogel-Angebot am Unkenteich angenommen haben? Wohl nicht, denn im August und aktuell vor wenigen Tagen waren die Rufe im Luch auf dem alten Flugplatz bei Sommerfeld zu hören. Mindestens zwei große Brachvögel konnten auch beobachtet werden.

WIEDEHOPF - Ebenfalls exotisch wirkt der Wiedehopf, der ein größeres Vorkommen nördlich von Neuruppin hat. Bereits vor drei Jahren konnten im Frühjahr ein Pärchen und ein einzelner Wiedehopf an der Landstraße von Sommerfeld nach Hohenbruch gesehen werden. In diesem Raum wurden sie auch in diesem Jahr vermehrt bestätigt und fotografiert. Während einer Fotopirsch konnte die Bekanntschaft mit einem Berliner Naturfreund gemacht werden, der anscheinend in Privatinitiative Bruthöhlen in diesem Gebiet ausgebracht hat und so zu einer weiteren Verbreitung des Wiedehopf Vorkommens beitragen will.

Wer hat ähnliche oder andere Bebachtungen gemacht? Der Landschaftsförderverein hat ein Beobachtungsportal eingerichtet. Dieses ist unter report.oberes-rhinluch.de zu erreichen. Wir freuen uns über jeden Eintrag.

Hartmut Rakow

 


 

 

Das war toll – Ausstellungseröffnung in Neuendorf

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Wir hatten es bereits mitgeteilt, unsere Foto- und Informationsausstellung „Rettet diesen Wald“ geht auf Wanderschaft und ist nun - nach 6 Wochen Ausstellung in der Museumsscheune in Kremmen - in Neuendorf zu sehen.

Am Samstag, den 16.09. um 16.00 Uhr hatten sich über 120 Bürgerinnen und Bürger aus Neuendorf und den umliegenden Orten in Neuendorf versammelt, um gegen das geplante Windeignungsgebiet 34 im dortigen Wald und gegen die Absicht, dort eine riesige Bauschuttdeponie einzurichten, zu protestieren.

Sebastian Partzsch und Detlef Hase sprachen für den Landschaftsförderverein. Peter Hofmann von der Neuendorfer Bürgerinitiative trug viele gute Argumente gegen die geplante Deponie vor. Gemeinsam möchten wir die Windenergie-Industrialisierung und die 30 Meter hohe Bauschuttvermüllung dieses Waldgebietes verhindern.

Unsere Wälder sind wichtige Öko-Systeme und viel zu bedeutsam für den Klimaschutz und dürfen deshalb nicht zu Windenergie- und Bauschutt-Industriezonen verkommen, so die Meinung der vielen Anwesenden. Bei Kaffee und Kuchen (sehr lecker) auf der Neuendorfer Festwiese und bei einem Gläschen Ausstellungseröffnungssekt im Neuendorfer Gemeindezentrum waren wir uns einig: Der Protest geht weiter! Und die nächsten Ausstellungsorte in der Region wurden bereits ins Visier genommen. Schade nur, dass so wenige Vereinsmitglieder in Neuendorf dabei waren, denn es war eine wirklich gut organisierte Veranstaltung und wir bedanken uns gerne bei den Neuendorfer Organisatoren.

Die Ausstellung dort ist jeweils von 17 – 19 Uhr am Mittwoch und am Samstag zugänglich sowie sonntags von 10.00 bis 12.00 Uhr.

Die Anschrift für das Navi lautet: Weg zum See 1, 16775 Löwenberger Land/ OT Neuendorf.

Detlef Hase

 

2017-09-16-Wind-Ausstellung-Rede-Neuendorf.pdf
2017-09-17-Neuendorf–Damoklesschwert-ueber-dem-Dorf–MAZ.pdf
2017-09-18-Protest-gegen-Bauschuttdeponie-Neuendorf-MOZ.pdf

 


 

Altweibersommer ist...

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… wenn die Sonne am frühen Morgen die Tautropfen in den Gräsern und in den Spinnennetzen wie tausend kleine Diamanten funkeln lässt.

Unser Tipp: Werden Sie Frühaufsteher, genießen Sie den Sonnenaufgang und die kühle Frische der Morgenluft. Und schauen Sie sich die filigranen Spinnennetze und die achtbeinigen Baumeisterinnen doch mal ganz aus der Nähe an, es lohnt sich! Und wenn dann die Tautropfen von der Sonne weggetrocknet worden sind, dann entdecken Sie vielleicht noch, wie die feinen Spinnenfäden die Sonnenstrahlen in ihre Spektralfarben zerlegen.

Solche kleinen Naturwunder lassen sich überall entdecken, vorausgesetzt, dass man noch nicht verlernt hat, richtig hinzugucken.

Detlef Hase

 

 


 

 

Sie kommen, die grauen Kraniche

Ankunft der Kraniche Bei der MaisernteHerbstrast-Futterneid Sehnsuechtig-erwartet-grauer-Kranich

Aus dem hohen Norden sind die ersten Trupps aus ihren Brutgebieten in Skandinavien eingetroffen. Die Maisernte im Oberen Rhinluch ist in vollem Gange. Bald bietet sich den Kranichen hier ein reich gedeckter Tisch und so werden in den nächsten Tagen weitere Vögel des Glücks erwartet.

Dienstags vor Sonnenaufgang werden sich schon bald in der Naturschutzstation in Linum - gegenüber der Kirche – die Kranichzähler wieder einfinden. Sie ermitteln, wie viele Vögel zur Herbstrast einkehren, um sich für ihren Weiterflug nach Südfrankreich und Spanien zu stärken.

Der erste Zähltermin ist der 03.10. - Dienstag - 06:15 Uhr - Naturschutzstation Rhinluch, Nauener Str. 68, 16833 Linum

Bis bald, grus grus

Helga Müller-Wensky

 

 


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