2018-02-03 LFV Ticker

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+++ LFV-Ticker 2018-02-03 +++

 

 

Erste Protestunterschriftenübergabe vereinbart

Am Freitag, 16.02.2018, 15:00 Uhr, werden wir dem Leiter der Regionalen Planungsgemeinschaft Prignitz-Oberhavel, Ansgar Kuschel, die im Rahmen unserer Petition „Naturschutz statt Naturzerstörung - Keine Windräder in unserem Wald!“ gesammelten knapp 3.000 Unterschriften und Unterstützerkommentare überreichen.

Für die Übergabe wünschen wir uns ein engagiertes Publikum.

Wir würden uns deshalb freuen, wenn an dieser Unterschriftenübergabe auch Vereinsmitglieder und interessierte Bürger teilnehmen.

Die Presse werden wir von diesem Übergabetermin ebenfalls unterrichten. Bei Teilnahmeinteresse wären wir für eine kurze Mitteilung unter der E-Mail-Anschrift Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! Sie müssen JavaScript aktivieren, damit Sie sie sehen können. dankbar.

Die Übergabe der Unterschriften findet am Sitz der Regionalen Planungsgemeinschaft in Neuruppin statt. Die genaue Anschrift lautet: Fehrbelliner Straße 31, 16816 Neuruppin.

Sebastian Partzsch

 


 

Vorstandskolleginnen / -kollegen gesucht

Wie Sie bereits als aufmerksame Leser unseres aktuellen Mitgliederrundbriefes mitbekommen haben, suchen wir bis zur nächsten Wahl in einem Jahr zwei neue nachrückende Kräfte für den Vorstand. Wer sich eine ehrenamtliche Tätigkeit im Vorstand vorstellen kann, möge sich bitte per E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! Sie müssen JavaScript aktivieren, damit Sie sie sehen können. wenden.

Die Wahl findet am 24.03.2018 im Rahmen unserer Mitgliederversammlung statt.

Sebastian Partzsch

 


 

Die Wanderausstellung wandert durch die Region

Über das geplante Windeignungsgebiet 34 im Wald bei Beetz, Sommerfeld, Hohenbruch und Neuendorf haben wir ja oft und detailliert berichtet.

Noch gibt es keine endgültigen Beschlüsse. Aktuell werden die zahlreichen Widersprüche zum neuen Regionalplan Windenergie für die Region geprüft.

Eine Entscheidung ist wohl im Frühjahr des Jahres zu erwarten. Hinweise, wie unsere Gegenargumente zu dem geplanten WEG 34 bewertet werden, haben wir noch keine. Aber unser Protest geht weiter.

Am 02.07.2017 eröffneten wir in Kremmen unsere Ausstellung „Rettet unseren Wald.“ Und es gab sehr viele positive Reaktionen zu unseren Informationstexten und den schönen Waldbildern aus dem betroffenen Waldgebiet. Dann haben wir am 16.09.2017 dieselbe Ausstellung im Gemeindezentrum in Neuendorf zusammen mit der dortigen Bürgerinitiative präsentiert.

Nun geht die Ausstellung in den dritten Ort in unserer Region, nämlich nach Hohenbruch. Wir werden am Sonntag den 25.02. im dortigen Gemeindezentrum - Kirchring 8, 16766 Kremmen / OT Hohenbruch - um 14.00 Uhr die Ausstellung erneut zeigen und planen, dies ebenfalls mit einer öffentlichkeitswirksamen Protestaktion zu verbinden.

Sie sind herzlich eingeladen, uns bei dieser Auftaktveranstaltung in Hohenbruch zu unterstützen. Steter Tropfen höhlt den Stein, heißt es. Deshalb ist auch schon ein vierter Ausstellungsort in der Region in der Planung. Dazu wird aber noch nix verraten. (Bilder zu dem Waldgebiet sehen Sie hier: http://www.oberes-rhinluch.de/windkraft)

Detlef Hase

 


 

Nach dem Kalender ist vor dem Kalender

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So schön kann Winter sein.
Foto: K.-H. Sass (1), D. Hase (2-5)

Wir haben unseren LFV-Kalender 2018 erfolgreich unter die Leute gebracht und finanziell hat sich der Aufwand für unseren Verein auch wieder gelohnt. Einige wenige Exemplare sind noch übrig geblieben und können per E-Mail bei uns bestellt werden. Kaum ist das neue Jahr gestartet, schon denken wir in der AG Öffentlichkeitsarbeit über den Kalender 2019 nach. Wir möchten alle Vereinsmitglieder und Rhinluchfreunde bitten, uns zunächst per Mail (1024 Pixel Lange Kante, 300 dpi/Zoll, JPEG hohe Qualität) ihre schönen Rhinluchbilder zuzusenden.

Dafür nutzen Sie bitte folgende E-Mail-Anschrift: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! Sie müssen JavaScript aktivieren, damit Sie sie sehen können. Die Angabe eines Bildtitels und die Angabe des Aufnahmeortes sind sinnvoll, denn es geht uns ja um schöne Naturfotos aus der Region. Und wir haben da noch ein kleines Problem: Wir brauchen vor allem Winterfotos für die Kalendermonate Dezember, Januar und Februar.

Aber wie macht man solche Fotos, wenn der Winter auch dies mal wohl wieder ausfällt? Vielleicht hat der eine oder andere von Ihnen noch ein schönes Winterfoto in seinem Archiv.

Dann bitte zusenden, wir bedanken uns schon mal im Voraus.

Detlef Hase

 


 

PVA im SPA? - Ohne uns!

Bereits im Oktober 2017 wurden im Ortsbeirat Sommerfeld die Pläne eines Mecklenburger Investors zur Errichtung einer Photovoltaikanlage an der Bahnstrecke zwischen Sommerfeld und Kremmen diskutiert.

Im Ergebnis wurde keine Empfehlung des Ortsbeirats gegenüber der Stadt Kremmen zur Weiterverfolgung der Angelegenheit ausgesprochen. Die Sommerfelder Entscheidung hatten wir seinerzeit ausdrücklich begrüßt. Begründet wurde unsere ablehnende Haltung damit, dass sich die für die Sonnenkollektoren ausgewählte Fläche zumindest zu großen Teilen noch im SPA Rhin-/Havelluch befindet und eine Errichtung mit den Schutzzielen dieses Gebietes nicht vereinbar ist. Auch unmittelbar an das europäische Vogelschutzgebiet angrenzende Photovoltaikanlagen reichen mit ihrer Wirkung bis in dieses hinein und sind daher nicht zu befürworten.

Trotz der ablehnenden Haltung des Ortsbeirats hat sich der Investor an die Stadt Kremmen gewandt, um das Projekt ggf. doch noch durchführen zu können. Nun stand zu Beginn des Jahres das Thema „Photovoltaik entlang der Bahnstrecke“ erneut auf der Tagesordnung des Sommerfelder Ortsbeirats.

Eine Hamburger Firma meldet ihr Interesse an der Nutzung von Sonnenenergie im „Besonderen Vogelschutzgebiet“ an. Der Vereinsvorsitzende war in der Ortsbeiratssitzung anwesend und klärte die Abgeordneten über die Wichtigkeit des Vogelschutzgebietes auf. Vor allem wies er auf die Gefahren von Solarmodulen für Großvögel hin, insbesondere für Kraniche und Gänse, die bei Nebel- und Schlechtwetterlagen die Module mit Wasserflächen verwechseln und sich somit teils tödlich verletzen könnten.

Wie bereits im Oktober 2017 geschehen, wurde erneut keine Empfehlung des Beirats zur Weiterverfolgung der Angelegenheit ausgesprochen. Es bleibt abzuwarten, ob auch dieser Investor Kontakt mit der Stadtverwaltung Kremmen aufnimmt. Wir bleiben dran!

Sebastian Partzsch

 


 

Kraniche ohne Landeplatz

Abends mit dem Fahrrad unterwegs. Mit Licht sieht man im dichten Nebel weniger, als ohne.

So eine graue Suppe! Über mir, vielleicht sogar über dem Nebel, der verhaltene Reiseruf der Kraniche zum Kontakthalten im Dunkeln. Ein junges Fiepen antwortet. Sicherlich eine Kranichfamilie. Die kehren um diese Zeit von der Nahrungssuche zurück, um draußen im Luch auf den durchnässten Wiesen zu übernachten.

Tatsächlich, der durchdringende Kontaktruf durchschneidet den Nebel. „Kraniche, wo seid ihr?“ Der Ruf wiederholt sich. Immer wieder, der suchende Ruf. Aber im schwarzen Luch: Keine Antwort. Seltsam, hatten doch in den letzten Wochen Hunderte dort regelmäßig übernachtet. Inzwischen schien die Kranichfamilie laut rufend über der trüben Beleuchtung des nächsten Ortes zu kreisen.

Manchmal als kurzzeitiger Nebelschatten in Schornsteinhöhe. So, als suchten sie Bodenkontakt. Ein weiterer Flug zurückkehrender Kraniche schloss sich der Kranichfamilie an. Die auf- und abschwellenden Rufe der kreisenden Gruppe nahmen den Charakter von Hilfeschreien an.

Offensichtlich fanden sie im dichten Nebel die glitzernden Wasserflächen im Luch nicht. Die Straßenbeleuchtung zeigte zwar im Grau an wo unten ist, aber Landeplatz? Fehlanzeige. Die kreisenden Kraniche lärmten panikartig noch Stunden in die Nacht hinein.

So mancher späte Nachbar mit Hund blickte verdutzt in den diffus beleuchteten Nebelhimmel. „Was ist bloß mit den Kranichen los?“ Kein Wunder, wenn nach so einem nächtlichen Irrflug ermattete Kraniche am nächsten Nebelmorgen auf der nahen Autobahn landen ( So, wie 2015). Nicht nur anhaltender Wintereinbruch kann für hiergebliebene Kraniche tödlich enden. Auch dichter Nebel ist für überwinternde Kraniche eine ungewohnte Gefahr. Das ist Natur!

Hartmut Rakow

 


 

Besonderheiten im Oberen Rhinluch

Wir möchten noch einmal auf unsere im Oktober 2017 gestartete Zeitungsserie „Besonderheiten im Oberen Rhinluch“ hinweisen.

In Kooperation mit dem Ruppiner Anzeiger werden ca. alle 14 Tage Artikel zur schönen Natur im Oberen Rhinluch zusammen mit ein oder zwei schönen Bildern veröffentlicht. Bisher sind es sieben Artikel. Wer an der Zeitungsserie interessiert ist, die veröffentlichten Artikel und zugehörigen Bilder werden auf unserer Webseite nach ihrem Erscheinen zeitnah eingestellt.

Alle Texte und Bilder finden Sie hier: www.oberes-rhinluch.de/naturerbe .

Wir wollen mit dieser Artikelserie für den Erhalt unserer Naturbesonderheiten und für unseren Landschaftsförderverein werben. Mitglieder im LFV-Autoren- und Fotografenteam sind: André Neumann, Detlef Hase, Dietlind Senger, Helga-Müller Wensky, Jana Albrecht, Karl-Heinz Sass, Klaus Michalek, Sebastian Partzsch, Torsten Seeger.

Für den September 2018 ist ein Naturfotobuch „Im Oberen Rhinluch – Unser schönes Naturerbe“ geplant. Herausgeber wird der Landschaftsförderverein sein. Wir wollen zeigen, was zu schützen ist und zugleich eine Werbekampagne für den Landschaftsförderverein starten. Denn wir müssen dringend unsere Mitgliederbasis stärken und verjüngen. Wir werden auf der kommenden Mitgliederversammlung über das Projekt berichten.

Detlef Hase

 


 

Windschutzstreifen-Pilotprojekt Linumhorst

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Wir konnten es nicht lassen. Die Weihnachststerne standen so günstig ;-)

Am 28. Dezember arbeiteten wir fröhlich und zielbewußt an einer weiteren Stufe zur Fertigstellung unseres Windschutzstreifen-Pilotprojektes.

Mit der Unterstützung der Naturschutzstation Rhinluch (LfU Brandenburg) in Linum (Erdbohrer), gruben, sägten, hämmerten und nagelten wir bis zur eintretenden Dämmerung.

Alle Robinien-Stämme konnten wir verarbeiten und die Schwartenbretter daran befestigen. Damit ist ein Abschnitt des Gesamtprojektes eingezäunt und wir werden im März die Baum- und Strauchpflanzungen vornehmen. Das Datum wird rechtzeitig bekannt gegeben und Mitstreiter sind herzlich willkommen.

Das alles für eine Renaturierung des Windschutzstreifens.

Von unsem Einsatz wurde in der Zeitung berichtet --> http://www.oberes-rhinluch.de/presse2017/n-2017-12-29-windschutz-streifen-OGA.pdf 

 


 

 

 


Sollten Sie Aufnahmen auf unserer Website entdecken, die das Persönlichkeitsrecht verletzen, bitten wir um eine Information an Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! Sie müssen JavaScript aktivieren, damit Sie sie sehen können.


 

 

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