2017-12-02 LFV Ticker

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+++ LFV-Ticker 2017-12-02 +++

 

 

November-Blues im Teichland Linum

Der November ist eine licht- und wettertriste Jahreszeit. Trotzdem hat es durchaus seine Reize, mal einen Spaziergang zu wagen, auch wenn es neblig ist oder sogar regnet.

Es ist eine wunderbare Erholung nach dem herbstlichen Kranichtrubel wieder alleine dort unterwegs zu sein. Fast einsam sind die Wege und der Rundgang um die Teiche gleicht einer stillen Meditation. Und Natur pur gibt es an den Novemberschlechtwettertagen – man/frau muss sich nur nach draußen wagen. Und der warme Tee hinterher (mit oder ohne Schuss) ist ja auch nicht zu verachten.

Es gibt also viele gute Gründe, sich auch im November in das Obere Rhinluch und in das Teichland Linum zu trauen. Sie werden auch einen Schlechtwetterausflug nicht bereuen.

Wenn Sie skeptisch sind, vielleicht überzeugen Sie die Motive auf meiner Web-Seite: www.detlef-hase-naturfotos.de/november-im-teichland.html

Detlef Hase

 


 

Im Oberen Rhinluch – Unser schönes Naturerbe

Das Naturerbeprojekt mit der Tageszeitung „Ruppiner Anzeiger“ nimmt langsam Fahrt auf. Bereits vier Artikel sind veröffentlicht worden.

Die Artikelserie dient dem Zweck, die schützenswerte Natur im Oberen Rhinluch der regionalen Öffentlichkeit zu präsentieren. Zugleich soll das auch eine Werbung für unseren Landschaftsförderverein sein. Alle Artikel plus veröffentlichte Fotos werden auch auf unserer Homepage gezeigt.

Schauen Sie auf   NATURERBE Rhinluch

Ungefähr alle zwei Wochen soll ein neuer Artikel erscheinen. In diesem Jahr wird es noch Texte geben zu den Themen „Herbstrast der Kraniche“, „Bartmeisen im Teichland Linum“, „Biber im Oberen Rhinluch“. Im neuen Jahr 2018 werden wir starten mit einem Artikel über „Das Obere Rhinluch“ und zum Thema „Niedermoor“. Intakte Moore haben u. a. eine wichtige Klimaschutzfunktion.

Für den Februar sind zwei weitere Artikel geplant: „Singschwäne bei uns im Luch“ und „Frühjahrzug der Kraniche“.

Wenn Ihnen die Artikelserie gefällt, teilen Sie es nicht nur uns mit sondern auch als Leserbrief der Tageszeitung „Ruppiner Anzeiger“. Vielen Dank dafür.

Detlef Hase

 


 

Unterschriftenaktion in heißer Endphase

Die vom Landschaftsförderverein initiierte Petition „Naturschutz statt Naturzerstörung - Keine Windräder in unserem Wald!“ nähert sich schnellen Schrittes ihrem Abschluss. Nur noch bis zum 4. Dezember 2017 können Unterstützerunterschriften geleistet werden. Hierzu muss man lediglich die Vereinswebseite (www.oberes-rhinluch.de) aufrufen, um dann auf der Startseite eine Verlinkung zur Petition zu erhalten. Alternativ kann man folgende Verknüpfung nutzen:

www.openpetition.de/naturschutz-statt-naturzerstoerung-keine-windraeder-in-unserem-wald

Über 2.500 Naturschützer haben uns bereits ihre Stimme gegeben.

Unser Ziel ist es, vor Beendigung der Petition noch möglichst viele Unterschriften zu erhalten, um das Quorum von 1.800 Stimmen aus dem Landkreis Oberhavel zu erreichen. Dies entspricht ca. 1 % der stimmberechtigten Personen. Sollte das Quorum erreicht werden, unterstützt uns die Petitionsplattform und fordert schriftliche Stellungnahmen der Entscheidungsträger ein.

Also, liebe Natur- und Rhinluchfreunde, macht bitte nochmals kräftig Werbung für unser Anliegen und leitet die Petition über euren privaten und geschäftlichen E-Mail-Verteiler weiter. Wir zählen auf euch!

Sebastian Partzsch für den Vorstand

 


 

Auf die Bäume, Ihr Affen, der Wald wird gefegt

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Am 18. November hat der LFV sein Eigentum erhöht - und zwar um einen halben Kubikmeter Hausmüll und um jede Menge Altglas (welches allerdings umgehend der Wiederverwertung zugeführt wurde).

Das alles war das Ergebnis unserer Müllsammelaktion im Kremmener Forst nahe dem Oranienburger Weg. Immerhin 9 Mitglieder und Freunde unseres Vereins hatten sich dort eingefunden, um den Altablagerungen an einem kleinen Weg zu Leibe zu rücken, der sich mitten durch die wohl schönste und naturschutzfachlich wertvollste Laubwaldpartie der Stadt Kremmen zieht.

Folgerichtig sind in diesem Bereich Bilder von der im Frühling reich blühenden Bodenflora für LFV-Postkarten und -Kalender entstanden und auch unsere Frühlingswanderung hatte dort vorbei geführt. Damals war auch die Idee von der „Säuberungsaktion“ geboren worden, die nun in die Tat umgesetzt wurde.

Die geländemäßig gekleideten und mit allerlei Müllsäcken, Eimern und Werkzeugen ausgerüsteten Müllsammler/-innen ließen sich weder vom erst stürmischen und dann regnerischen Novemberwetter noch vom Weg abschrecken, den wohl Holztransporter derart zerfahren haben, dass er für PKW stellenweise unpassierbar ist. Also wurde der Autoanhänger kurzerhand in’s Einsatzgebiet geschoben. Die eigentliche Aktion dort lief dann bei guter Laune wie am Schnürchen und so war der Anhänger schon nach einer knappen Stunde randvoll.

Den eifrigen Mitmachern sei herzlich gedankt – besonders auch Familie Förster aus Grüneberg und Frau Senger, die mit ihren Fahrzeugen den Abtransport des „Sammelgutes“ sicherten!

Die zeitweilige Besitzerhöhung ergibt sich übrigens laut Rechtsbelehrung durch die zuständige Forstbehörde aus der Tatsache, dass der bislang herrenlose Unrat durch die Sammelaktion zu unserem Müll geworden ist, für dessen Entsorgung wir zu sorgen haben.

 


 

Kalender 2018

Ein kleines feines Geschenk - unser Kalender "Im Oberen Rhinluch". 

Aber bitte nicht in einen Nikolaus-Schuh stecken. Es wäre schade um den verknitterten Anblick der prächtigen Einblicke in das Rhinluch :-)

Bestellen Sie für Freunde, Bekannte und natürlich für sich, die Fauna & Flora "hautnah".


Weitere Informationen oder direkt bestellen an Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! Sie müssen JavaScript aktivieren, damit Sie sie sehen können.

 


 

Neues und Altes zu den Windradplänen

1800 Stellungnahmen waren zum 2.Entwurf des Regionalplanes „Freiraum und Windenergie“ bei der Regionalen Planungsgemeinschaft Prignitz-Oberhavel eingegangen. Zwei Büros sind mit der Auswertung beauftragt, wovon eines inzwischen geliefert hat. Die Zuarbeit des zweiten Büros soll noch im November erfolgen. Während nach Erstellung des 1.Entwurfes noch das Wirtschaftsministerium protestiert hatte, weil die 2 Prozent Landesflächenvorgabe für Windräder nicht eingehalten worden war, hat man nach Bearbeitung des 2. Entwurfes die jetzt erreichten 1,5 Prozent wohl akzeptiert. Noch mehr Naturraumzerstörung und noch dichter an die Wohnbebauung heran geht eben nicht. Am 19.Dezember muss jedoch die Regionalversammlung noch einmal tagen, weil ein Mitglied dieser Versammlung den Antrag gestellt hat, den Abstand zur Wohnbebauung auf 3000 Meter zu erhöhen. Dem wird sicherlich nicht gefolgt.

Über die eingegangenen Stellungnahmen werden der Regionalvorstand und der Planungsausschuss im Januar 2018 beraten. Die endgültige Planung mit Festlegung eines Windeignungsgebietes für über 20 Windräder im Wald bei Neuendorf, Hohenbruch und Beetz/Sommerfeld wird durch die Regionalversammlung im Frühjahr 2018 beschlossen werden.

Überraschend konnten wir von der Bundesnetzagentur erfahren, dass die öffentliche Ausschreibung der Vergaben an Firmen der Windindustrie für dieses Windeignungsgebiet jedoch schon vor der Beschlussfassung der Regionalversammlung im Frühjahr 2018 erfolgt. Die Zuschläge durch die Bundesnetzagentur erfolgten per 01.08.2017 sowie 01.11.2017 an zwei Firmen aus Südbrandenburg sowie Sachsen für die Errichtung von jeweils 6 Windkraftanlagen mit 18 MW Leistung, ohne dass vorher von der Netzagentur überhaupt geprüft wurde, ob bereits die entsprechenden (baulichen) Voraussetzungen (endgültige Entscheidung über das Windeignungsgebiet durch die Planungskommission) vorliegen.

Eigentlich benötigt man bei einer Ausschreibung doch festgelegte Leistungen, um die eingehenden Angebote vergleichen und bewerten zu können. Das in diesem Jahr überarbeitete ErneuerbareEnergienGesetz sieht ab dem Jahr 2018 auch die Vorlage einer Baugenehmigung bei Bewerbung um den Bau von Windrädern vor, diese sinnvolle Regelung führt jedoch jetzt zum Endspurt im Bewerbungsverfahren. Es werden auch horrende Vertragsstrafen mit einkalkuliert, die den Windkraftfirmen auferlegt werden, sollte es aus welchen Gründen auch immer nicht zur Errichtung der Windkraftanlagen kommen.

Wie viel Geld (von uns Stromkunden) muss da im Spiel sein, wenn man mögliche, die Wirtschaftlichkeit einschränkende Vorgaben im Baugenehmigungsverfahren bei dem abgegebenen Angebot unberücksichtigt lassen kann.

Oder spielen mögliche Höhenbeschränkungen für Windräder, geschützte Laubwaldbereiche oder Schutzbereiche gefährdeter Tiere keine Rolle mehr?

Hartmut Rakow

 


 

Immer mehr Kraniche bleiben

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Kranichzählung in Linum. An diesem Dienstag ist es besonders neblig und frisch. So taucht eine Zählgruppe nach dem anderen aus dem dichten Nebel wieder auf und liefert die Zählergebnisse ab. Endresultat aller gezählten Kraniche an diesem Dienstag: Null. Kein einziger Kranich konnte beim Flug vom morgendlichen Schlafplatz zu den Nahrungsflächen beobachtet werden. Schuld war jedoch nicht nur der Nebel. Die starken Regenfälle in diesem Jahr und die feuchten Wiesen der Umgebung machten es den Kranichen bequem.

Wie in alten Zeiten als Luch Wiesen noch überschwemmt oder feucht waren, gab es viele Alternativen zum Übernachten im Umland von Linum. Zum Leidwesen der Zähler. Aber es waren sicherlich nicht weniger Kraniche zugezogen. Ein bequemer Alternativstandort, bei dem sich fressen und übernachten günstig verbinden lässt, ist das Schleuener Luch entlang des Ruppiner Kanals zwischen den Straßen Kremmen/Sommerfeld und Johannisthal/Döringsbrück südlich der L 191. Übrigens nicht weit vom zukünftigen Windradstandort WEG 34. Hier sind sie, die Tausende nicht gezählte Kraniche aus Linum. Tag und Nacht hört man ihre Rufe aus dem Luch.

Fast auf der gesamten Breite von Döringsbrück bis Kremmen wird der Himmel silbriggrau, wenn die hiergebliebenen aufsteigen, um den Futterplatz zu wechseln. Den großen Abflug in den Süden haben sie verpasst. Aber Nahrung zumindest gibt es auch hier genug.

Viele Maisfelder konnten wegen der starken Regenfälle nicht abgeerntet werden. Weil es ja eigentlich keine Ackerflächen, sondern feuchte Wiesen sind. Wenn der Winter jetzt noch klimawechselgemäß mild wird, haben die bequemen Kraniche Glück gehabt.

Hartmut Rakow

 

 

 

 


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